Aktuell 

 

»rosalie und wagner - licht. mythos. material«
Die Künstlerin rosalie in Bayreuth

 
Die Bühnenbildnerin, Lichtkünstlerin, Bildhauerin und Malerin rosalie (1953-2017), die zu den Künstlern der Galerie Schlichtenmaier gehört, wird von 20. Oktober 2020 bis 3. Oktober 2021 im Richard Wagner Museum in Bayreuth präsentiert. Die retrospektiv angelegte Schau gibt Einblicke in das fulminante Gesamt(kunst)werk der unvergessenen Persönlichkeit, die zwischen 1994 und 1998 als erste Frau den »Ring« Richard Wagners in ein atemberaubendes neues Bühnenlicht rückte und damit Festspielgeschichte schrieb. In den Räumen der Villa Wahnfried, im Neubau sowie im Haus Siegfried werden Bühnenbildmodell, Licht- und Objektinstallationen sowie malerische und plastische Arbeiten gezeigt.

https://www.wagnermuseum.de/museum/sonderausstellungen/ 

Die Ausstellung findet in allen drei Gebäuden des Richard Wagner Museums statt. Während die Ausstellungsteile im Erd- und Untergeschoss des Neubaus für sich stehende Inszenierungen und Präsentationen darstellen, reagieren die Installationen und Objekte in Haus Wahnfried und im Siegfried Wagner-Haus auf die Räumlichkeiten und ihre Geschichte und treten in Dialog mit Ausstellungsstücken der Dauerausstellung im Richard Wagner Museum.


 
  

 
 

     

 

Bernd Berner im Museum Bensheim

 
Vor wenigen Tagen wäre Bernd Berner 90 Jahre alt geworden – fast pünktlich zu diesem Jubiläum zeigt das Museum Bensheim ab dem 1. Oktober einen Monat lang mehr als 40 Werke des international renommierten Künstlers. 

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Museum Bensheim, der Galerie Schlichtenmaier und VAN HAM Art Estate bietet sich die Gelegenheit,  bis zum 1. November Gemälde und Papier-Arbeiten des Malers Bernd Berner zu erleben.

Inspiriert von Willi Baumeisters theoretischem Werk über »Das Unbekannte in der Kunst« fand der gelernte Lithograf Bernd Berner zu einer Bildsprache, deren Ziel es war, »Flächenräume« zu erschaffen. So gelang es ihm, allein von der komplexen Oberflächenstruktur der Farbe her eine Tiefe auszuloten, deren mal harmonische, mal dissonante Schwingungen Berner zu einem »atmenden« Organismus machte – so vielschichtig wie das Leben. Bernd Berner hätte in diesem Herbst seinen 90. Geburtstag gefeiert. Der gebürtige Hamburger siedelte 1942 nach Stuttgart über und war seit 1972 Professor für Malerei an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim. Er starb 2002 in Stuttgart.

Das Museum Bensheim bietet eine Antwort auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie und kooperiert mit ausgewählten Galerien im Rahmen seiner »Courtesy«-Reihe. Auf diese Weise unterstützt das Museum Galerien und Künstler*innen und leistet einen innovativen Beitrag zum Neustart des kulturellen Lebens.

Ort Museum Bensheim
Eingang: Marktplatz 13 · 64625 Bensheim
Navi: Platanenallee (Parkhaus, Ausgang Marktplatz)
Postadresse: Hauptstraße 39 · 64625 Bensheim
T 06251 58478 65 · F 06251 58478 66
museum@bensheim.de · www.stadtkultur-bensheim.de
www.instagram.com/museumbensheim

Do und Fr 15–18 Uhr · Sa und So 12–18 Uhr

Die Ausstellung ist ab Donnerstag, den 1. Oktober 2020 ab 15 Uhr geöffnet.
Es gelten die aktuellen Schutz- und Hygienemaßnahmen; diese finden Sie unter www.stadtkultur-bensheim.de/museum.

Begleitend haben wir auf unserer Website eine ONLINE-Ausstellung eingerichtet


   Ausstellungsansicht 


Bernd Berner: Flächenraum, 1988

 
 

   

Hanns Zischler bei BR-KLASSIK

 
Hanns Zischler, Filmschauspieler, Dramaturg, Regisseur, Hörspielsprecher, Fotograf, Essayist und Übersetzer ist momentan in unserer Ausstellung in Schloß Dätzingen mit Fotografien vertreten. Am Samstag 5. September 2020 von 11:05 BIS 12:00 UHR könnt ihr ihn auch im Radio erleben. In der Sendung »Meine Musik« bei BR-KLASSIK ist er im Gespräch mit der Moderatorin Kristin Amme.

Live-Stream unter:
https://www.br-klassik.de/index.html

zur Sendung:
MEINE MUSIK
Prominente Gäste und ihre Lieblingsmusik
Prominente Gäste kommen ins Studio und bringen ihre Lieblings-CDs. Im Gespräch mit BR-KLASSIK-Moderatoren verraten sie viel Persönliches - garantiert spannender als jede Fernseh-Talkshow.

Fotografien von Hanns Zischler unter:
https://www.schlichtenmaier.de/logicio/pmws/indexDOM.php?client_id=schlichtenmaier&page_id=kuenstler&kuenstler_id=idx000256&kategorie_id=zeitgen  





  

 
 

Zum Tod Hildegard Ruoffs am 3. Juli 2020

 
Mit großer Betroffenheit haben wir vom Tod Hildegard Ruoffs erfahren, die am 3. Juli im 101. Lebensjahr nach einem erfüllten Leben gestorben ist.
Die Galerie Schlichtenmaier hat in der Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung immer eine verlässliche Partnerin gefunden, wenn es um Fragen der Zusammenarbeit im Hause Ruoff ging. Hildegard Ruoff war über Jahrzehnte der inspirierende Geist in einem besucheroffenen Privatmuseum, die treue Bewahrerin des Nachlasses ihres Mannes und nicht zuletzt eine einzigartige Persönlichkeit. Ihr bezaubernder Charme und ihre lebensfrohe Wertevorstellung nahmen jeden – egal welchen Alters – unmittelbar ein. Ihr bis ins hohe Alter wacher Geist wird im südwestdeutschen Raum fehlen – und wer sie kennenlernen durfte, wird ihre spontanen Gedichtrezitationen im Ohr behalten, die sie aus dem tiefsten Innern nach außen trug wie Friedrich Nietzsches »Ecce homo«:

»Ja! Ich weiß, woher ich stamme!
Ungesättigt gleich der Flamme
Glühe und verzehr' ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle alles, was ich lasse:
Flamme bin ich sicherlich!«

Die Galerie Schlichtenmaier konnte anlässlich ihrer Ausstellung »Künstlerpaare« im Frühjahr 2020 auch Fotografien Hildegard Ruoffs neben einer Arbeit von Fritz Ruoff ausstellen.
Wir werden sie in sehr guter Erinnerung behalten.

Galerie Schlichtenmaier

Foto: Claudia Schilpp 
 
 

 
 
        

Stuttgarter Ausstellung KÜNSTLERPAARE verlängert

 
Die Galerie Schlichtenmaier hat sich entschieden, ihre Stuttgarter Ausstellung KÜNSTLERPAARE am Kleinen Schlossplatz noch bis zum 27. Juni zu verlängern. Nach dem Ende der Schließungszeit gab es endlich die Möglichkeit, den kleinstmöglichen Dialog der Künstler über einen Zeitraum von rund 100 Jahren unmittelbar zu verfolgen. Zur Einstimmung verweisen wir gern noch einmal auf die digitale Tour durch die Ausstellung, aber herzlich laden wir Sie ein, die längere Laufzeit der Schau zu den üblichen Öffnungszeiten zu nutzen.
Safe the dates:
Im Anschluss an die KÜNSTLERPAARE-Ausstellung findet in unserer Stuttgarter Galerie eine Farben-Schau statt, die am 11. und 12. Juli eröffnet wird. Wie Sie sehen, verlegen wir den angestammten Vernissage-Tag vom Donnerstag auf ein komplettes Wochenende: so werden wir samstags und sonntags für Sie da sein, damit wir uns auch corona-konform verteilen. Nähere Informationen folgen in Kürze. Mit Rupprecht Geiger sei so viel verraten: »Ein Leben ohne Farbe kann ich mir nicht vorstellen.«
Unterwegs ist bereits das Booklet zu unserer nächsten Ausstellung in Schloss Dätzingen: »Wie Blüten gehen Gedanken auf – Blumen in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts«. Die Eröffnung findet am übernächsten Wochenende, am 6. und 7. Juni, jeweils zwischen 11 und 17 Uhr statt. Von Adolf Hölzel und Emil Nolde bis hin zu Anna Bittersohl lassen wir die Flora im Schloss erblühen. Und zum Zeitvertreib beziehen wir auch den Skulpturengarten mit ein und bieten einen Film über Künstlerreisen an.

Bleiben Sie gesund. Wir freuen uns auf Sie.
Ihr Galerie-Team 

 


  

 
 

Noch bis Sonntag 24. Mai 2020: Platino im Sprengel Museum Hannover

 
Platino mit eigenem Raum »ALTERITÄTEN« im Sprengel Museum Hannover

Stefan Gronert, Kurator der Ausstellung hat Platino zur neuesten Ausgabe seiner (Gruppen-)Ausstellungsreihe
„Kleine Geschichte(n) der Fotografie“ eingeladen und ihm carte blanche für einen ganzen
Raum und dessen Eingangswand gegeben.

Die künstlerische Form der Fotografie ist erst seit den 1990er-Jahren in den internationalen Museen und den Ausstellungshäusern angekommen. Im Blick zurück scheint in dieser Entwicklung der mittlerweile legendäre Essay „Kleine Geschichte der Photographie“ (1931) von Walter Benjamin (1892–1940) eine erste Orientierung innerhalb der Vielfalt fotografischer Positionen zu bieten. Benjamin kommt in seinem Aufsatz auf wichtige Kategorien und Positionen der frühen modernen Fotografie zu sprechen.
Die auf mehrere Teile projektierte Ausstellungsreihe des Sprengel Museum Hannover stellt entscheidende Motive in der neueren Geschichte der Fotografie im Kontext der Kunst vor. Nach dem Auftakt der Reihe 2018 geht es in der nun folgenden Ausstellung um eine quantitativ reduzierte, dafür aber inhaltlich konzentrierte Gegenüberstellung von Fotografien, die zusammengenommen ein Glossar zentraler Begriffe der Fotografie-Geschichte vor Augen führen. Dieses Glossar suggeriert eine Systematik, die jedoch betontermaßen unvollständig bleibt. Klassische Themen des Mediums wie „Dinge“, „Farbe“ oder „Serie“ spielen ebenso eine Rolle wie weniger erwartbare Begriffe, etwa „Leerstellen“ oder „Installative Fotografie“. Gezeigt werden Arbeiten von u. a. John Baldessari, Lewis Baltz, Thomas Demand, William Eggleston, Annette Kelm, Jan Groover, Barbara Probst, Shirana Shahbazi, Stephen Shore, Hiroshi Sugimoto. Das 2018 begonnene und unter www.kleinefotogeschichten.de einsehbare Glossar wird fortgeschrieben.
Kurator: Stefan Gronert, Sprengel Museum Hannover

Platino: ALTERITÄTEN 


Platino: ALTERITÄTEN


Platino: ALTERITÄTEN


Platino: ALTERITÄTEN


Platino: ALTERITÄTEN


Platino: ALTERITÄTEN


Platino: ALTERITÄTEN


  

 
 
        

AMISH QUILTS MEET MODERN ART

 
Das Staatliche Textil- und Industriemuseum zeigt noch bis zum 25. Oktober 2020
die Sonderausstellung AMISH QUILTS MEET MODRERN ART.
Ordnung und Chaos, Gemeinschaft und Individualität, Innen und Außen – das sind nur einige der Themen von großer Aktualität. Gerade angesichts der aktuellen Corona-Entwicklung sind Museen wichtige Orte kultureller Sinnstiftung. Als eine Art Zeitmaschinen können sie in einzigartiger Weise Vergangenes mit Gegenwärtigem in Beziehung setzen und so kraftvolle Ideen für Herausforderungen der Zukunft entwickeln. In Zeiten der Krise dienen sie mehr noch als sonst als verlässlicher Kompass auf die Frage, wie wir künftig als Gesellschaft miteinander leben wollen.
Vor diesem Hintergrund treten also in der Ausstellung historische Amish Quilts und zeitgenössische Kunst in eine faszinierende Beziehung zueinander. Auf mehr als 1.000 Quadratmetern Fläche erleben Sie als Besucher*in eine einzigartige Auswahl originaler Amish-Quilts aus der Zeit von 1890 bis 1950 und hochkarätige Arbeiten zeitgenössischer Kunst. Im spannenden Wechselspiel suchen die Objekte aus den unterschiedlichen Epochen nach tragfähigen Antworten auf grundlegende Fragen unserer menschlichen Existenz. Dabei gewähren sie überraschende und aufschlussreiche Einblicke in die Gründe wie Abgründe gegenwärtigen Lebens, traditioneller Wertvorstellungen und gegenwärtiger Kunst.
Die Schau zeigt hochklassige Werke von Winfred Gaul aus seiner Serie der Sex-a-gon (Besitz Pinakothek der Moderne, Sammlung Moderne Kunst, München) oder Hans Peter Reuter (Galerie Schlichtenmaier).
Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch (Deutscher Kunstverlag) 
 



Hans P.  Reuter, Duschraum, 1972

Winfred Gaul, Sex-a-gon VII, 1970 


Winfred Gaul Sex-a-gon IX, 1970 

 
 
        

Neuerscheinung

 
Die Galerie Schlichtenmaier freut sich, auf eine neue Publikation hinzuweisen, die jedem Kenner des Werks von Adolf Hölzel, aber auch den aufgeschlossenen Freunden seines Schaffens eine Fundgrube aus der Gedankenwelt dieses wegweisenden Künstlers eröffnet.

Adolf Hölzel. Kunsttheoretische Schriften, hrsg. von Oliver Jehle und Christoph Wagner, Reihe: Evidentia, Bd. 4, Paderborn: Wilhelm Fink, 2020

Da der Künstler Adolf Hölzel keine umfassende Kunst- bzw. Farbtheorie verfasst hat, blieb die Sammlung seiner theoretischen Schriften und Anmerkungen lange Zeit ein Desiderat einer Forschung, die Hölzel mehr und mehr als Meilenstein der Moderne begreift.
Das neu erschienene Buch über Adolf Hölzel bietet eine dichte Zusammenfassung des Forschungsstandes, enthält auf 382 Seiten eine akribische und verdienstvolle Zusammenstellung von Aufsätzen, Vorträgen, Manuskripten, Vorlesungsmitschriften, Briefen etc. und weist als hervorragende Grundlage für weitere Forschungsarbeiten über sich hinaus.


Oliver Jehle, geb. 1974, habilitierte sich 2014 an der Universität Regensburg mit einer Arbeit über »Gesetz und Empfindung – Adolf Hölzel und die europäische Avantgarde«. Weit 2016 ist er Institutsleiter Kunstgeschichte beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Christoph Wagner, geb. 1964, ist Professor für Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit und der Moderne an der Universität Regensburg. Er gehört zum Stiftungsrat der Johannes-Itten-Stiftung sowie der Adolf-Hölzel-Stiftung und sitzt zudem im Kuratorium des Deutschen Farbenzentrums. Seit 2010 gibt er u.a. die wissenschaftliche Reihe »evidentia« heraus.


 
 

 
 

Wieder geöffnet!

 
Good News! Wir freuen uns sehr, Sie und euch ab sofort wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten in unseren aktuellen Ausstellungen »Bernd Berner – Flächenräume« in Schloss Dätzingen und »Künstlerpaare« in Stuttgart vor Ort begrüßen zu dürfen.

Selbstverständlich sind wir bestens für die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln präpariert. Desinfektionssprays sind vorhanden, genauso wie ausreichend Möglichkeiten zum Hände waschen und genügend Platz in den Galerien um sich mit 1,5m Abstand zu begegnen. Auch wird man uns mit Alltagsmasken erleben – wir sind gespannt auf die Muster und Designs der Masken unserer Community. 

Wir sehen uns – bleiben Sie gesund.
 

Stuttgart, Kleiner Schlossplatz


Schloss Dätzingen, Grafenau
                            


 
  
 

 
 

Verstärkung

 
Wir freuen uns, im Team ein neues Mitglied begrüßen zu können. Seit 1. April unterstützt uns Isabelle Bardehle bei der Galeriearbeit. Die studierte Kunsthistorikerin absolvierte ihr Studium der Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte in Tübingen mit anschließendem Masterstudium in Köln. Schwerpunkte ihrer Forschungen liegen in der Moderne, im Kunstmarkt und in der Fotografie. Praktische Erfahrungen sammelte die gebürtige Sindelfingerin als Fotografin sowie als Mitarbeiterin im Galerie- und Auktionswesen im Rheinland. Wir sagen: Herzlich Willkommen bei der Galerie Schlichtenmaier! 


   

Zu unseren aktuellen Ausstellungen


Unsere aktuellen Ausstellungen »Bernd Berner – Flächenräume« in Schloss Dätzingen  und »Künstlerpaare« in Stuttgart können Sie momentan aufgrund des Corona-Virus nicht live besuchen.

Beide Ausstellungen stehen Ihnen jedoch wie gewohnt als ONLINE-Ausstellung rund um die Uhr zur Verfügung.

Außerdem haben wir auf YouTube einen Galerie-Kanal eingerichtet, auf dem Sie Clips zu den Ausstellungen erwarten.
Diese Clips finden Sie auch bei Instagram und Facebook – jeweils unter galerieschlichtenmaier.


Einen Video-Rundgang mit gesprochener Einführung von Günter Baumann zu den »Künstlerpaaren«  haben wir ebenfalls auf youtube, facebook und instagram für Sie vorbereitet.

 

 
 


Ihre Gesundheit hat Vorrang.


Laut Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg vom 17. März 2020 sind unsere Galerien in Stuttgart und Schloss Dätzingen für den regulären Besuch geschlossen. Änderungen werden wir zeitnah kommunizieren. Gemäß dieser Verordnung und in dem Bemühen, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen und um die Sicherheit unserer Mitarbeiter, Künstler und Besucher zu gewährleisten, sagen wir die Eröffnung der Ausstellung »Bernd Berner – Flächenräume« in Schloss Dätzingen am Sonntag, 22. März und »Künstlerpaare« am 2. April in der Galerie am Kleinen Schlossplatz 11 in Stuttgart ab. Ebenso den Salon zur Stankowski-Ausstellung am Freitag, 27. März 2020.

Beide Ausstellungen können Sie als  ONLINE-Ausstellung rund um die Uhr besuchen.


Einen Video-Rundgang mit gesprochener Einführung von Günter Baumann haben wir auf youtube, facebook und instagram für Sie vorbereitet.


Trotz der Entwicklungen werden wir weiterhin in den Galerien vor Ort sein.  Hier können Sie uns für Beratung und Bestellung erreichen oder nach Vereinbarung Termine mit uns wahrnehmen per Telefon, Facetime-Video, E-Mail, über Website und unsere Kanäle auf instagram und facebook. Wir werden Sie regelmäßig online über die Kunstwerke der Ausstellungen informieren. Schauen Sie einfach immer wieder bei uns rein. Es lohnt sich, diese Werke auch auf diese Art und Weise kennen zu lernen.

Unseren Service, Kunstwerke auszuliefern oder Kunstwerke zur Besichtigung zu Ihnen und euch nach Hause zu bringen, halten wir bis auf weiteres aufrecht. Wir ermuntern, davon Gebrauch zu machen.

Bleiben Sie gesund – wir bleiben in Verbindung

Ihr Galerie-Team  

                    

 

 

ART COLOGNE verschoben: Neuer Termin vom 19. bis 22.11.2020 


in enger Abstimmung mit dem Krisenstab der Stadt Köln und gemäß dem Erlass der NRW-Landesregierung zur Durchführung von Großveranstaltungen ab dem 10.03.2020, hat die Geschäftsführung der Koelnmesse entschieden, die vom 23. bis 26.04.2020 geplante ART COLOGNE zu verschieben. *Der neue Termin ist der 19. bis 22.11.2020* 

Der Erlass des NRW-Landesministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales enthält die Weisung an die zuständigen lokalen Behörden, bis auf weiteres auf die Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Teilnehmern hinzuwirken. Dies hat die Koelnmesse zur Verschiebung der Veranstaltung bewogen. Mit Blick auf die weiter andauernden Einschränkungen durch die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Erregers und um allen Kunden eine angemessene Vorbereitung der ART COLOGNE zu gewährleisten, stellt die Koelnmesse somit frühzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Messe im Herbst.

Die Galerie Schlichtenmaier begrüßt diesen Schritt als Signal der Verantwortung der Menschen füreinander und blickt zuversichtlich in die nächsten Wochen. Da wir es freilich sehr bedauern, all unsere Gäste, Sammler*innen und Freund*innen der Galerie nun nicht im April vor Ort zu treffen, werden wir verstärkt die magischen Kanäle der Gegenwart – also website, instagram und facebook – nutzen, um Ihnen unsere Präsentationen digital noch näher zu bringen. Näheres dazu hier in Kürze.
 

   
 

 
 

Güdemann in Kirchheim

 
Cordula Güdemann besteigt den Spiegelberg

In Fortsetzung zur Ausstellung »Cordula Güdemann – Bilder aus der Farbe« in der Galerie Schlichtenmaier im vergangenen Herbst zeigt die Kreissparkasse Kirchheim/Teck vorwiegend neue Arbeiten der Künstlerin, die als Professorin an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart tätig ist. Bis zum 30. April sind ihre farbmächtigen Interventionen zu den komplexen Fragen unserer Zeit zu sehen – in sprachloser Wut hat sich die sarkastische Bildsprache früherer Werkgruppen in eine bedrängende Schönheit einer Abstraktion ergossen, die fordernd genug ist, eine ganz eigene dingliche Bildwelt zu entfalten. Etliche der in Kirchheim ausgestellten Arbeiten hingen schon in Schloss Dätzingen, andere – wie das hier titelgebende Bild »Spiegelberg« oder monumentale Maskenbilder, die während eines China-Aufenthaltes entstanden sind – ergänzen die Kirchheimer Schau. Wer Fragen zu Güdemanns, auch den ausgestellten Arbeiten, hat, kann gerne Kontakt mit der Galerie aufnehmen, die drüber hinaus noch weitere Bilder anbieten kann.

Ort der Ausstellung:
Galerie der Kreissparkasse, Alleenstr. 160, 73230 Kirchheim
Dauer der Ausstellung: 3.3. – 30.4. 2020
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9–13, 14–17 Uhr

 


  
  

 
 
        

Einladung in den SALON mit Prof. Volker Lehnert (ABK Stuttgart) – Ein Expertenabend zur Druckgrafik

 
Freitag, dem 28. Februar 2020, um 19 Uhr.

Prof. Volker Lehnert (Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart) gibt in einem Expertengespräch Einblicke in die faszinierende Welt der Drucktechniken.
Originalgrafik ist nicht einfach damit erklärt, dass ein Bildmotiv auf Papier gedruckt wurde. Und wenn man schon eine Vorstellung von Hoch- und Tiefdrucken hat, ist man überrascht über die Vielfalt der Möglichkeiten etwa beim Holzschnitt oder in der Radierung. Meist passen wir dann beim Flach- und Durchdruck, der im 20. Jahrhundert durch die Lithografie und den Siebdruck an Bedeutung stark zugenommen hat.
Werden Sie Experte! Volker Lehnert weiß nahezu alles darüber. Der Künstler ist vielfach prädestiniert, Ihre Fragen zu beantworten. Als Maler, Zeichner und Grafiker kennt er wie kaum ein zweiter die Feinheiten der Techniken, die er auch experimentell miteinander mischt. Er hat sich auch als Sammler von Druckgrafik einen Namen gemacht – so waren kunsthistorisch bedeutsame Blätter aus seinem Besitz bereits in etlichen Museen, auch im Stuttgarter Raum, zu sehen. Zur SALON-Veranstaltung wird er noch Arbeiten aus seiner Sammlung mitbringen.

Zu Volker Lehnert:
1956 geboren in Saarbrücken
1976–81 Studium der Bildenden Kunst, Kunstgeschichte und Germanistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Akademie der Bildenden Künste
1981 Förderstipendium der Universität Mainz; Förderpreis der Internationalen Senefelder-Stiftung für Lithographie, Offenbach a. M.
1982 Graphik-Kunstpreis der Wilhelm-Dröscher-Stiftung
1988 Sickingen-Preis für Malerei; Ramboux-Preis für Malerei
1991 Mainzer Kunstpreis Eisenturm
1996–2000 Professur für Zeichnung an der Hochschule Niederrhein in Krefeld
2000 ff. Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, seit 2007 Prorektor
2016 Grafikpreis im Wettbewerb »Linolschnitt heute« der Stadt Bietigheim-Bissingen
lebt und arbeitet in Stuttgart und Witten/Ruhr

Die Werke der Ausstellung finden Sie auch als ONLINE-Ausstellung auf dieser website.

Wir freuen uns auf Sie und euch!

Das Galerie-Team
 
 

Prof. V. Lehnert im Atelier

Ausstellungsansicht

Ausstellungsansicht

Ausstellungsansicht   

Ausstellungsansicht

Ausstellungsansicht 

 
 

Platino mit eigenem Raum »ALTERITÄTEN« im Sprengel Museum Hannover

 
ERÖFFNUNG KLEINE GESCHICHTE(N) DER FOTOGRAFIE, #2
Eine Ausstellung in mehreren Kapiteln
Dienstag, 18.2.20, 18.30 Uhr
19.2.20 BIS 24.5.20

Stefan Gronert, Kurator der Ausstellung hat Platino zur neuesten Ausgabe seiner (Gruppen-)Ausstellungsreihe
„Kleine Geschichte(n) der Fotografie“ eingeladen und ihm carte blanche für einen ganzen
Raum und dessen Eingangswand gegeben.

Die künstlerische Form der Fotografie ist erst seit den 1990er-Jahren in den internationalen Museen und den Ausstellungshäusern angekommen. Im Blick zurück scheint in dieser Entwicklung der mittlerweile legendäre Essay „Kleine Geschichte der Photographie“ (1931) von Walter Benjamin (1892–1940) eine erste Orientierung innerhalb der Vielfalt fotografischer Positionen zu bieten. Benjamin kommt in seinem Aufsatz auf wichtige Kategorien und Positionen der frühen modernen Fotografie zu sprechen.
Die auf mehrere Teile projektierte Ausstellungsreihe des Sprengel Museum Hannover stellt entscheidende Motive in der neueren Geschichte der Fotografie im Kontext der Kunst vor. Nach dem Auftakt der Reihe 2018 geht es in der nun folgenden Ausstellung um eine quantitativ reduzierte, dafür aber inhaltlich konzentrierte Gegenüberstellung von Fotografien, die zusammengenommen ein Glossar zentraler Begriffe der Fotografie-Geschichte vor Augen führen. Dieses Glossar suggeriert eine Systematik, die jedoch betontermaßen unvollständig bleibt. Klassische Themen des Mediums wie „Dinge“, „Farbe“ oder „Serie“ spielen ebenso eine Rolle wie weniger erwartbare Begriffe, etwa „Leerstellen“ oder „Installative Fotografie“. Gezeigt werden Arbeiten von u. a. John Baldessari, Lewis Baltz, Thomas Demand, William Eggleston, Annette Kelm, Jan Groover, Barbara Probst, Shirana Shahbazi, Stephen Shore, Hiroshi Sugimoto. Das 2018 begonnene und unter www.kleinefotogeschichten.de einsehbare Glossar wird fortgeschrieben.
Kurator: Stefan Gronert, Sprengel Museum Hannover


ES SPRECHEN
Reinhard Spieler
Direktor Sprengel Museum Hannover
Dr. Johannes Janssen
Direktor Niedersächsische Sparkassenstiftung
Stefan Gronert
Kurator Sprengel Museum Hannover

GEMEINSAME ERÖFFNUNG MIT DER AUSSTELLUNG
"IAN WIBLIN. NIGHT WATCH"


SPRENGEL
MUSEUM HANNOVER
KURT-SCHWITTERS-PLATZ
30169 HANNOVER

+49 511 168 43875
SPRENGEL-MUSEUM@
HANNOVER-STADT.DE  

 

Platino: ALTERITÄTEN, Außenwand

Platino: ALTERITÄTEN, Eingangswand

Platino: ALTERITÄTEN, linke Wand

Platino: ALTERITÄTEN, Stirnwand

Platino: ALTERITÄTEN, rechte Wand

Platino: ALTERITÄTEN, Deckenspiegel


 

 
 

 

art KARLSRUHE 2020 13.–16. Februar 2020

 
einen Rundum-Blick auf 100 Jahre Kunst zu werfen, verspricht die Galerie Schlichtenmaier, die sich auf der Messe »art KARLSRUHE« von der Preview am 12. Februar bis zum Sonntag, dem 16. Februar 2020, mit einem Programm präsentiert, das von Adolf Hölzel und seinem Kreis bis in die Gegenwart reicht. Zu finden sind wir in der Halle 3, Stand G 05.
Messetelefon +49 (0) 175 591 08 07.

Link zu den Messe-Infos

Von Hölzel führt der Weg zu Willi Baumeister, Ida Kerkovius und Oskar Schlemmer. Die Nachkriegs-Avantgarde wird erlebbar in ausgewählten Werken des Informel, der geometrischen Abstraktion und der konkreten Kunst, aber auch in figurativen Arbeiten HAP Grieshabers und seiner Schüler Horst Antes oder Walter Stöhrer.

Die Zeitgenossen nehmen ein breites Feld ein und geben der Farbe eine vielseitige Bühne – mit Ralph Fleck, Thomas Deyle, Cordula Güdemann, Eckart Hahn, Camill Leberer, Luzia Simons, Bernd Zimmer u. a. m. Zum ersten Mal präsentieren wir eine One-Artist-Show mit Arbeiten der jungen Künstlerin Anna Bittersohl (geb. 1982), die bei Fleck in Nürnberg studierte und bereits internationale Erfolge verbuchen konnte.
Details hierzu gibt es hier.
 
Die Bildhauerarbeiten am Galeriestand stammen von Hiromi Akiyama, Axel Anklam, Gerlinde Beck, Jürgen Brodwolf, Erich Hauser, Werner Pokorny, Robert Schad und Hans Steinbrenner.

Unsere Messepräsentation wird Ihnen ab Samstag, 8.2.2020, als ONLINE-Ausstellung auf unserer Website unter diesem Link zur Verfügung stehen.
Zusätzlich informieren wir ab jetzt mit accounts auf instagram und facebook
über das aktuelle Galeriegeschehen.

Auch in diesem Jahr freuen wir uns, zahlreiche Künstler unseres Programms am Messestand begrüßen zu dürfen. Nutzen Sie die Möglichkeit für zwanglose Gespräche mit Axel Anklam, Anna Bittersohl, Volker Blumkowski, Thomas Deyle, Ralph Fleck, Cordula Güdemann, Eckart Hahn, Camill Leberer, Werner Pokorny, Robert Schad.

Bildhauer Robert Schad und Galerist Dr. Bert Schlichtenmaier werden während der Messe mit Radio-Beiträgen im Gespräch mit Dr. Susanne Kaufmann auf SWR2 von sich hören machen.

Ob mit dem Messetalk, der Sendung SWR Zeitgenossen oder dem Journal am Mittag: der SWR2 ist fester Bestandteil der art KARLSRUHE und sorgt immer für interessante Gespräche und reichlich Informationen.

Auf der eigenen SWR2-Bühne wird getalkt und live gesendet. Ein ganz besonderes Erlebnis für alle, die interessiert, wie Hörfunk eigentlich entsteht.

Mittwoch, 12. Februar 2020
15.30 bis 16.30 Uhr: SWR2 Zeitgenossen
Robert Schad, Künstler im Gespräch mit Susanne Kaufmann
(Sendung in SWR2 am 15.02.2020 von 17.05 bis 17.50 Uhr)

Freitag, 14. Februar 2020
13 Uhr: SWR2-Messetalk (Moderation: Susanne Kaufmann)
Alexander Ochs, Galerist, Berlin (13 Uhr)
Helga Schmidhuber, Hans-Platschek-Preisträgerin 2020, Bad Schwalbach (13.20 Uhr)
Bert Schlichtenmaier, Galerist, Stuttgart / Dätzingen (13.40 Uhr)


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr
Team der Galerie schlichtenmaier


Die Künstler*innen unseres Messestandes:

Hiromi Akiyama, Axel Anklam, Horst Antes, Willi Baumeister, Gerlinde Beck, Julius Bissier, Anna Bittersohl, Volker Blumkowski, Erdmut Bramke, Jürgen Brodwolf, Peter Brüning, Thomas Deyle, Ralph Fleck, Winfred Gaul, Karl Otto Götz, HAP Grieshaber, Cordula Güdemann, Eckart Hahn, Friedemann Hahn, Erich Hauser, Romane Holderried-Kaesdorf, Adolf Hölzel, Ida Kerkovius, Paul Kleinschmidt, Camill Leberer, Thomas Lenk, Armin Martinmüller, Emil Nolde, Georg Karl Pfahler, Platino, Werner Pokorny, Lothar Quinte, Otto Ritschl, rosalie, Robert Schad, Oskar Schlemmer, Emil Schumacher, Peter Sehringer, Luzia Simons, Anton Stankowski, Hans Steinbrenner, Walter Stöhrer, Fred Thieler, Fritz Winter, Lambert Maria Wintersberger, Bernd Zimmer 

Messe Karlsruhe


unser Messestand 2019





  

 
 

 

Eckart Hahn-Portrait in »Kunst und Auktionen«

 
Eckart Hahn als »Seismograf seiner Zeit«, so titelt ein Beitrag des Kunstkritikers und Kurators Sebastian C. Strenger in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift »Kunst und Auktionen«. Mit euphorischen Tönen lotet der Autor den Marktwert des Künstlers aus, den er als Vertreter eines »Neuen Magischen Realismus« verortet. »Hahns Sujets sind bildgewaltig - besitzen oftmals eine Aura, von der sich Sammler gerne verzaubern lassen.« Und die finden sich mittlerweile wohl auf der ganzen Welt. Die Galerie Schlichtenmaier, die Eckart Hahn in Deutschland vertritt und 2019 eine Einzelausstellung in Stuttgart zeigte, wird ihn auf der Art Karlsruhe und auf der Art Cologne präsentieren. Das Heft »Kunst und Auktionen« erscheint im Zeit-Verlag und ist im Zeitschriftenhandel zum Preis von € 4,90 erhältlich. 
 
 


 

 

 
 

Finissage in Nürtingen

 
Am 19. Januar endet die Ausstellung »HAP Grieshaber – Wurzeln ist auch Wanderschaft«, in der Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung in Nürtingen, an der die Galerie Schlichtenmaier mit etlichen Arbeiten des Holzschneiders beteiligt ist. Deshalb ist Eile geboten.
Ab 14 Uhr führt Dr. Günter Baumann durch die Ausstellung, die am Sonntag bis 18 Uhr geöffnet ist.

Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung
Schellingstraße 12
72622 Nürtingen
info@ruoff-stiftung.de
www.ruoff-stiftung.de 
 

   Dr. Günter Baumann

 
 

     

 

Cordula Güdemann-Portrait in den Stuttgarter Nachrichten

 
Unter dem Titel »Abgrund Himmelblau« wird die Künstlerin Cordula Güdemann mit einem ausführlichen Portrait in der heutigen Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten von Titelautor Nikolai B. Forstbauer gewürdigt. Die Professorin für Malerei an der Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste ist momentan in unseren Ausstellungen in beiden Galerien in Stuttgart, Kleiner Schlossplatz und Schloss Dätzingen mit aktuellen Arbeiten vertreten.
Zum Artikel:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.cordula-guedemann-malerei-als-haltung-abgrund-himmelblau.c91c861d-46f2-402b-bceb-56737af2f1c0.html 
 








  

 
 
        

Robert Schad 2020

 
Ein voller Terminkalender für den Bildhauer Robert Schad: Gerade hat er in Stuttgart Anpassungsarbeiten an seiner 1886 entstandenen Groß-Skulptur »Stuttgarter Weg« fertiggestellt, die unterirdisch das eben renovierte »Haus des Landtags« mit dem »Haus der Abgeordneten« verbindet. (Das Foto zeigt ihn mit der Unterstützer-Crew der Fa. Rebmann, Stuttgart).

weiter geht’s bei Robert Schad mit Einzelausstellungen in:

Bremen
Gerhard-Marcks-Haus
Robert Schad – Bewegung im Raum
www.marcks.de
15.03. – 14.06.2020
Begleitet wird diese Ausstellung von 2 Großplastiken im öffentlichen Raum im Stadtteil Bremen Gröpelingen und im Knoops Park

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Lahr, Innenstadt und Städtische Galerie im Alten Rathaus
16.05. – 20.09.2020
Vernissage am Samstag, 16.5.20, 11 Uhr, Städtische Galerie im Alten Rathaus
Skulpturen in der Lahrer Innenstadt 16.5.-20.9.20 Kleinskulpturen in der Städtischen Galerie 16.5.-14.6.20
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Museum Liaunig
Neuhaus, Österreich
Robert Schad
Skulpturendepot
www.museumliaunig.at

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Neue Arbeiten im öffentlichen Raum | New works in public space:
Paris St. Denis
DEUX 2018‘, Vierkanstahl massiv 100 mm,
Höhe der Linie ca 16 m / Höhe der Schlaufe 3.50 m.
Paris/Saint Denis – Logements Pleyel
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Freiburg, Universität
‚DIE SPUR 2018‘, Corten-Vierkantstahl 250 mm, ca 13.80 x 27.90 x 6,40 m.
Institute for Disease Modeling and Targeted Medicine IMITATE der Albert-Ludwigs-Universität und des Universitätsklinikums Freiburg
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Später im Jahr | Preview on later 2020:
Munich | München, EOS.KUNST.RAUM
Augsburg, Kurpark
Antwerpen 

Robert Schad, Bildhauer
 

Am »Stuttgarter Weg«


Simulation Freiburg


Simulation Freiburg


Simulation Paris, St. Denis



 

 
 

Luzia Simons in Kornwestheim

 
Freitag, Samstag und Sonntag sind die letzten Gelegenheiten, die hervorragende Einzelausstellung »Luzia Simons – Naturgeschichten« »Museum im Kleihues-Bau« in Kornwestheim, nahe Stuttgart zu erleben.

Zur Finissage am Sonntag spricht um 11 Uhr die Historikerin Antje Peters-Reimann im Museum im Kleihues-Bau zum Thema »Die Kunst der Blumensprache und die symbolische Bedeutung der Pflanzen«.
Außerdem wartet eine essbare Blumeninstallation der Künstlerin Gabriela Oberkofler auf die Besucherinnen und Besucher.
Anschließend folgt ein Rundgang durch die Ausstellung mit der Museumsleiterin Saskia Dams.
Der Eintritt beträgt 6 Euro pro Person inkl. Museumseintritt und Blütenbuffet.

Museum im Kleihues-Bau
Stuttgarter Straße 93
70806 Kornwestheim
Tel.: 07154 202-7401
Fax.: 07154 202-7404

https://www.kornwestheim.de/kultur-sport/museen/museum-im-kleihues-bau/ausstellungen.html
museen@kornwestheim.de

  
 






  

 
 

Camill Leberer gewinnt Kunst-am-Bau-Wettbewerb in Kaiserslautern

 
Die TU Kaiserslautern lobte anlässlich der beiden Forschungsnaubauten LASE (Laboratory for Advanced Spin Engineering) und LPME (Laboratory for Ultra-Precision and Micro Enginiering) einen europaweiten, hochdotierten und anonymisierten Kunst-am-Bau-Wettbewerb aus. Da die Bauten über ihre Forschungsthematik und die Architektur im wissenschaftlichen wie städtebaulichen Sinne im Dialog stehen, sollten die eingereichten Bewerbungen paarweise eingereicht werden. Das heißt, jeweils zwei Künstler*innen mussten sich dafür schon im Vorfeld zusammentun. Eine weitere Hürde war zu bewältigen, indem für beide Stirnseiten der beiden Laborbauten je eine eigene künstlerische Position zu erarbeiten war, die mit der je anderen Position »ein erkennbares Ganzes« zu bilden hatte.
Unter 76 zugelassenen Einreichungen wurden in etlichen jurierten Rundgängen und Beratungen nach fachlichen und sachlichen Kriterien die Entwürfe von Camill Leberer und Ulrich Bernhardt als Erstplatzierte prämiert. Beide Künstler sind über die Stuttgarter Gruppe »Die Reitzensteiner« schon länger verbunden. Ich Doppelbeitrag lädt unter dem Titel »Fröhliche Wissenschaft – kommunikative Membrane in/und spielerische Bewegungen« zu einer lockeren Auseinandersetzung mit den komplexen Vorgängen der nano-technischen und physikalischen Entwicklung ein. Der ausladenden Fassadengestaltung Leberers stehen plastische Kreisel Bernhardt gegenüber.
In der Jury-Begründung heißt es: »Die beiden Entwürfe der Gewinnerarbeit überzeugte das Preisgericht durch ihre in skulpturaler wie fassadengestalterischer Charakteristik konsequent spielerisch-leichten Haltung. Ausgangspunkt hierzu bieten zwei für den Außenbereich vor LASE konzipierten, monumentalen Kreisel; diese, beziehungsweise ihre zeichnerischen Strukturen, bestimmen die auf die Glasfassade von LPME übertragene, malerisch-grafische Gestaltung, die in assoziativer Weise auf die Funktion des Gebäudes Bezug nimmt. Hierbei greift die monumentale plastische Form mit der Struktur ihrer zeichnerischen Bewegung ineinander und ergänzt sich wechselseitig. Die Glasfassade wird damit als Membran zwischen innen und außen thematisiert, wobei sich gleichzeitig Realität und Reflexionsprozesse ineinander verschieben. Insbesondere die metaphorische Hervorhebung des Themas ›Spielen‹ vor dem architektonischen Kontext zweier Institutsbauten weckt Assoziationen, die mit dem Thema ›Forschung‹ in bemerkenswerter Weise korrelieren und verleiht den Werken ihre Überzeugungskraft.«

Im Rahmen des Wettbewerbs findet noch bis 30. Januar 2020 eine Ausstellung statt.
Veranstalter 
Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung 
Niederlassung Kaiserslautern 
Rauschenweg 32, 67663 Kaiserslautern

Ausstellung: 
10.12.2019 bis 30.01.2020 
Donnerstag und Freitag 15-18 Uhr 
Samstag 11-14 Uhr
Ort:
 Architekturgalerie der TU Kaiserslautern
Rosenstraße 2, 67655 Kaiserslautern

P: Parkhaus Rosenstraße





 


 
 

 
 

Kunst für alle Sinne

 
Am Freitag, 29. November, findet unser nächster SALON anlässlich der Ausstellung »Thomas Deyle – Lichtdeuter« in der Galerie Schlichtenmaier in Stuttgart, Kleiner Schlossplatz, statt.

Um 19 Uhr laden wir Sie herzlich ein zu einer Führung durch die Ausstellung, begleitet von musikalischen Inspirationen aus der klassischen und Jazz-Szene, Textimpressionen zum Thema Klangraum von Rainer Maria Rilke bis Rolf Dieter Brinkmann sowie Informationen zu künstlerischen Vorbildern wie Rembrandt van Rijn, James Turrell u.a.

Thomas Deyle erschafft auf Plexiglas Farbe im Raum – wie schwebend nehmen wir seine bis zu tausendfachen Farbschichtungen vor der Wand wahr. Die synästhetischen Anklänge sind gewollt. Als Sohn eines Musikers, der eine Professur in Tokyo innehatte, entwickelte der Künstler schon in seiner Kindheit ein lebhaftes Gespür für Klangbilder, das sich auch durch seine frühe Berührung mit dem meditativen Raum im Zen-Buddhismus niederschlug.

Die Ausstellung endet am Samstag, weshalb der Salon-Abend eine der letzten Möglichkeiten ist, die magische Wirkung des Werks zu erleben.

Kurzvita

1957 geboren in München
1966–70 Übersiedelung nach Tokyo/Japan
1978–85 Staatl. Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
1979–85 Stipendium des ev. Studienwerkes e.V., Schwerte
1979–82 Studium der Geschichte Universität Stuttgart
1984 Akademiepreis der Staatl. Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1986–95 freischaffend tätig in Stuttgart
1988 Graduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg
1995 ff. lebt und arbeitet in Köln
2006 Kulturstipendium Attendorn
Mitglied im Deutschen Künstlerbund 

   






 

HAP Grieshaber in Nürtingen

 
Die Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung zeigt in Zusammenarbeit mit der Galerie Schlichtenmaier ausgewählte Arbeiten von HAP Grieshaber (1909–1081). Unter dem Titel »Wurzeln ist auch Wanderschaft« wird die internationale Bedeutung des Holzschnittkünstlers und Malers vorgestellt, der doch immer der Reutlinger Alb treu geblieben ist. Die Präsentation folgt seinen Spuren von der Bernsteinzeit bis in das Spätwerk und beleuchtet zudem die Freundschaft zu Fritz Ruoff, mit dem Grieshaber die Künstlergruppe »Die Freunde« gegründet hat.
Die gezeigten Arbeiten stammen aus zwei Privatsammlungen sowie aus den Beständen der Galerie Schlichtenmaier.

Ort
Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung Nürtingen
Schellingstr. 12
72622 Nürtingen


Ausstellungsdauer  24.11.2019 – 19.1.2020
Öffnungszeiten  Donnerstag von 15.00 bis 18.00 Uhr; Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr, 
Führungen unter www.ruoff-stiftung.de


Eröffnungsrede von Dr. Günter Baumann

HAP Grieshaber, Sphinx

HAP Grieshaber, Ara

HAP Grieshaber, Blaue Vase

HAP Grieshaber, Mutter

HAP Grieshaber, Alpha 

 
  

COLOGNE FINE ART & DESIGN vom 21. bis 24.11.

 
wir freuen uns auf die Teilnahme an der 50. Ausgabe der COLOGNE FINE ART & DESIGN vom 21. bis 24.11. 2019 und begrüßen Sie herzlich am Stand mit einer Präsentation, die das Programm in seiner Vielfalt bis in die Gegenwart hinein zeigt.

Cologne Fine Art & Design
Messeplatz 1
50679 Köln
Deutschland

Stand B-011 in Halle 11.2 
Öffnungszeiten: 
Vernissage:  20. November 2019, 16:00-21:00 Uhr (nur auf besondere Einladung)
21. bis 23. November 2019: 11:00-19:00 Uhr
24. November 2019: 11:00-18:00 Uhr

Die klassische Moderne seit A. Hölzel ist mit illustren Namen vertreten – v. a. W. Baumeister mit Werken aus den Jahren 1937-51, darunter spektakuläre Neuzugänge aus der Eidos-Serie. Wir zeigen außerdem Arbeiten des Bauhaus-Meisters O. Schlemmer sowie Werke von J. Bissier und A. Fleischmann. Von Baumeister ausgehend, eröffnen sich Wege zu Nachkriegsströmungen, von denen das Informel einen Schwerpunkt mit Arbeiten von P. Brüning, K. O. Götz, E. Schumacher und F. Thieler einnimmt. Die formativ-geordnete Gegenbewegung wird vertreten durch Gemälde von G. K. Pfahler und W. Gaul.

Die figurativ-gegenständlichen Erneuerer H. Antes und W. Stöhrer legten Spuren bis heute, die Gegenwartskunst wird erweitert um Positionen von R. Fleck, B. Zimmer und T. Deyle. Die Fotografie im Spiel mit der malerischen Tradition ist durch E. Esser, C. Leberer, Platino und L. Simons präsent. Von den Bildhauern seien H. Steinbrenner, J. Brodwolf sowie G. Beck genannt.

Wir verfügen noch über ein kleines Karten-Kontingent. Bitte fragen Sie uns für ein Ticket an.

Unsere Messepräsentation finden Sie rechtzeitig als ONLINE-Ausstellung auf unserer website. Jederzeit erreichen Sie uns unter 0172 - 9649317, 0151 - 65240607 oder messe@schlichtenmaier.de

 
 
 

 
  

Joachim Kupke stellt bis 9. November im Kunstverein Heidenheim aus.

 
Fotorealistische Zeichnungen, Malerei, Prints: Wo das alles zusammen kommt, handelt es sich um eine Ausstellung des Sindelfinger Künstlers Joachim Kupke. Eine solche hat er am Freitagabend im Türmle des Heidenheimer Kunstvereins eröffnet und dabei Werke von 1972 bis heute vorgestellt, für die oft Kunstbücher, Fotos oder andere Kunstwerke als Basis dienten. Die Ausstellung läuft noch bis 9. November. 

Joachim Kupke
Werke 1972 bis heute
Gemälde, Peintagen, Zeichnungen, Prints

27. September bis 9. November 2019

Finissage: Sonntag, 10.11. 2019, 11.00 Uhr
mit Künstlergespräch:
- Joachim Kupke 1974 bis heute
- 300 Ausstellungen im KV 1974 bis heute
- Namen und Tendenzen in der Kunst 1974 bis heute
und „Kunst und Wein-Frühschoppen"

Führung: Sa  02.11. 11.30 Uhr durch Otto Hess

Kunstverein Heidenheim e. V.
Grabenstraße 26
89522 Heidenheim

    



 
  

Die Galerie Schlichtenmaier feiert Erfolge auf der Münchner Messe

 
Mit weit ca. 3000 Besuchern hat am Dienstag die ›HIGHLIGHTS – Internationale Kunstmesse München‹ begonnen. Gefühlt waren auch alle am Stand der Galerie Schlichtenmaier, die in diesem Jahr ihr 50jähriges Bestehen begeht. Für die Münchner Messe in der Residenz steht auch ein runder Jahrestag an – zum zehnten Mal hat sie ihre Pforten geöffnet. Entsprechend hoch war das Interesse zur Eröffnung. Da die Galerie Schlichtenmaier zu den Teilnehmerinnen der ersten Stunde gehören, gibt es also am neu platzierten Stand genügend Grund für gute Laune. Die wurde dadurch noch genährt, dass bis zum Abend Arbeiten von Max Ackermann, Marc Chagall, Carl Otto Götz, Lyonel Feininger und Georg Karl Pfahler Besitzer bzw. Besitzerin wechselten. Das begeisterte Interesse für die klassischen Modernen wie Adolf Hölzel und Willi Baumeister, aber zugleich an den Nachkriegsavantgardisten wie Horst Antes, Emil Schumacher oder Rupprecht Geiger und nicht zuletzt an den Zeitgenossen wie Luzia Simons oder Ralph Fleck lassen uns vor den Besuchern und Kunden verbeugen. Einschließlich bis zum Sonntag, 20. Oktober, haben sie die Gelegenheit, die Highlights der Galerie in einer atemberaubenden Atmosphäre zu erleben. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

Sie finden uns am Stand C 7, im der Mitte der Halle , auch mobil unter der Nummer 0175 - 591 08 07 








 
  

HIGHLIGHTS - Internationale Kunstmesse in München

 
Ein Grund zu feiern! - 10 JAHRE HIGHLIGHTS - Das Jubiläum der Messe bringt einen Reigen international renommierter Kunst- und Antiquitätenhändler in die bayerische Hauptstadt und macht den Standort zum Hot-Spot der Branche.

Die Galerie Schlichtenmaier freut sich auf die Teilnahme an der 10. Ausgabe der HIGHLIGHTS in der Münchner Residenz und begrüßt Sie herzlich am neuen Stand C 7 im Zentrum der Messe mit einer Präsentation, die das Programm in seiner Vielfalt bis in die Gegenwart hinein zeigt.

Die klassische Moderne seit Adolf Hölzel ist mit hochkarätigen Namen vertreten – allen voran Willi Baumeister mit Werken, die zwischen 1937 und 1951 entstanden sind, darunter spektakuläre Neuzugänge aus der Werkreihe der Eidos-Bilder. Aus dem Kreis um Hölzel und Baumeister zeigen wir außerdem Arbeiten der Bauhaus-Meister Oskar Schlemmer und Lyonel Feininger, sowie Julius Bissier und Adolf Fleischmann. Von Baumeister ausgehend eröffnen sich Wege zu verschiedenen Strömungen der Kunst des 20. Jahrhunderts, von denen das Informel in unserer Präsentation einen gewichtigen Schwerpunkt mit Arbeiten von Peter Brüning, Winfred Gaul, Karl Otto Götz, Emil Schumacher und Fred Thieler einnimmt. Die formativ-geordnete Gegenbewegung wird vertreten durch seltene Gemälde von Georg Karl Pfahler und Lothar Quinte.

Die figurativ-gegenständlichen Erneuerer Horst Antes und Walter Stöhrer legen Spuren bis in die Gegenwartskunst, die mit Elger Esser, Ralph Fleck und Luzia Simons Positionen von internationaler Bedeutung bietet.

Unsere Messepräsentation finden Sie auch als ONLINE-Ausstellung auf unserer Website.
Auf dem Messstand erreichen Sie uns unter 0177 - 230 95 94, 0175 - 591 08 07 oder messe@schlichtenmaier.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. So lange der Vorrat reicht, liegen noch einige wenige Eintrittskarten zum kostenfreien Besuch der Messe in der Münchner Residenz bereit.

HIGHLIGHTS Internationale Kunstmesse München
Residenz München
Eingang Hofgarten, Residenzstr. 1
80333 München


Öffnungszeiten
Vernissage 15. Oktober 2019
14 – 21 Uhr / nur auf Einladung

reguläre Laufzeit 16. – 20. Oktober 2019
täglich 11.00 – 19.00 Uhr

17. Oktober 2019
Langer Abend bis 22.00 Uhr
 









    



SAVE THE DATE: 50 JAHRE COLOGNE FINE ART & DESIGN

 

21.–24. November 2019
Preview + Vernissage
20. November 2019

Als Westdeutsche Kunst und Antiquitätenmesse 1970 gegründet, feiert die COLOGNE FINE ART & DESIGN als eine der führenden Messen für Kunst, Antiquitäten und Design nach einem ereignisreichen halben Jahrhundert ihr 50. Jubiläum.
Über alle Epochen und Disziplinen von der Antike bis heute präsentieren sich auf der COLOGNE FINE ART & DESIGN führende Galerien und Händler aus dem In- und Ausland.

Die Galerie Schlichtenmaier wird mit ihrem Stand an der Messe teilnehmen. Weitere Informationen zu unserem Messeauftritt folgen in Kürze. 
 

 
 

          
  

Happy Birthday!

 
Das Museum Art.Plus in Donaueschingen feiert sein 10 Jähriges Bestehen.
Wir gratulieren herzlich zur erfolgreichen Arbeit dieses wichtigen privaten Museums der Region mit seinem erstklassigen Programm.

Gerne weisen wir auf das Geburtstagsprogramm in Donaueschingen hin:

Samstag, 28.9.2019:
Ab 19 Uhr:
Beginn des großen zweitägigen Geburtstagsfestes auf dem Museumsvorplatz mit Musik, Performances und ausgewählten Foodtrucks.

19:30 Uhr:
"Muse" - Performance von Thomas Putze, Stuttgart

Ab 20:00 Uhr
Billy Bob & the Buzzers
mit: Billy Bob Lewis (alias Sebastian Schnitzer) - Vocals, Piano, Dan Cartwright (alias Daniel Beurer) - Guitar, No Vocals, Biff Tannen (alias Gregor Lange) - Drums, Vocals, Bobby Ray Burns (alias Rainer Bucher) - Bass, Vocals

In der Pause:
Feuerschau von Ria Rehfuss, Trossingen 
Bühnenprogramm auf dem Museumsvorplatz (bei schlechtem Wetter in einem großen Zelt):
11:00 Uhr: Begrüßung
11:15 Uhr: Saxophon Ensemble der Musikschule Donaueschingen
12:15 Uhr: "Einfach so!" - Poetry Slam-Duo, Freiburg
14:00 Uhr: Junges Ensemble der Stadtkapelle Donaueschingen
14:45 Uhr: "Einfach so!" - Poetry Slam-Duo, Freiburg
15:30 Uhr: Schmieder-Sisters, Blumberg

Kunstaktionen zum Mitmachen:
11:00 - 17:00 Uhr: "100 Donaueschinger", Fotoprojekt von Robert Hak, Rottweil
11:00 - 17:00 Uhr: "Die Blechlawine" - Fotostudio von Patrick Gutenberg, Zürich
12:00 - 16:30 Uhr: "ART-CAR", Autobemalaktion in Kooperation mit der Kunstschule Donaueschingen

Öffentliche Führungen:
11:30 Uhr, 13:00 Uhr und 15:00 Uhr: Familienführung durch die aktuellen Ausstellungen

Kinderprogramm:
11:00 Uhr und 15:00 Uhr: Workshop zum Thema Vollgas (Start im Kinder- und Jugendmuseum Donaueschingen)
13:00 - 17:00 Uhr: KinderKunstWorkshop mit Monika Broghammer


Das Programm findet im Museum und auf dem Museumsvorplatz statt. Für das leibliche Wohl sorgen ausgewählte Foodtrucks und Getränkestände.

Museum Art.Plus
Museumsweg 1 /
Ecke Josefstraße
78166 Donaueschingen
Tel.: +49 771-89 66 89-0
 
http://www.museum-art-plus.com

 

   

Der Berg ruft – Arbeiten von Axel Anklam

 
Die Galerie Schlichtenmaier in Stuttgart zeigt neben der Ausstellung »Eckart Hahn – Eden«, die am 19. September sehr erfolgreich eröffnet wurde, auch Reliefs von Axel Anklam, die sich mit minimalistischen Mitteln der Bergwelt im weitesten Sinn widmen.

Die Motivserie »Massiv« beruht auf Beobachtungen von Felsmassiven - es handelt sich also um Landschaftsdarstellungen in einer stark abstrahierten, ästhetisierten Form. Mit dem Laser sind Linien in eine Metallplatte geschnitten, welche durch die minimale Faltung je nach Standort des Betrachters changierende Lichtbrechungen zulässt. Die so entstehende Raumillusion gibt den Blick auf eine imaginäre Bergsilhouette frei.

Die poetische »Schneeland«-Serie gehört zu den mal schwarz-silbrig, mal golden glänzenden Metallreliefs, die wie die »Massiv«-Arbeiten von landschaftlichen Motiven inspiriert sind. Ausgehend von Beobachtungen in der Natur, gestaltet Axel Anklam Oberflächen, die durch ihre leicht geknickte Form Spiegelungen zulässt oder in opaker Zurückhaltung erscheinen. Während bei den formverwandten »Massiven« rein assoziativ auf die Landschaftsthematik verwiesen wird, hat das sogenannte »Schneeland« auch einen literarischen Bezug: in dem gleichnamigen Roman des japanischen Literaturnobelpreisträgers Yasunari Kawabata geht es um die Sinnsuche eines Ästheten und Lebemanns in der Einsamkeit der japanischen Berge. Der Bildtitel »Neue Welt«, der einem der Serienreliefs beigeordnet ist, könnte auf diese fiktiven Erfahrungen bezogen sein, spielt aber auch mit dem Gedanken an Schneefelder, die einer Landschaft ein ganz anderes Gepräge geben als dem sommerlichen Pendant. Das trifft auch auf die Arbeit »Lichte Schatten« aus derselben Serie zu.

Auch die dritte vorgestellte Serie »Clime« hat einen – im Wortsinn klimatisch relevanten – Naturbezug. »Sunnier Clime« verweist dem Titel nach und konkret auf sonnigere Gefilde, doch auch »Field«, »Level« oder »Still« können mit landschaftlichen Assoziationen verknüpft werden. 

Zur Künstlerseite von Axel Anklam auf schlichtenmaier.de
 
 
  

 
  

Am Sonntag kostenlos zum ART ALARM

 
Der ART ALARM Sonntag bietet in diesem Jahr eine Besonderheit: durch den autofreien Sonntag auf der Theodor-Heuss-Straße laden die SSB zu kostenlosem Nahverkehr mit Bus und Bahn im gesamten Stadtgebiet ein. Das heißt für sie als ART ALARM Besucher, dass Sie am Sonntag gratis zu allen teilnehmenden Galerien, auch denen in Weilimdorf, Möhringen und Bad Cannstatt fahren können. 
 

 
  

Exklusive ART ALARM Tour mit dem Bus

 
Wie sieht es hinter den Kulissen der Kultureinrichtungen in der Region Stuttgart aus? Die Stuttgarter Nachrichten-Reihe »Ortstermin« gibt Antworten. Nächste Station ist das Galerienwochenende »ART ALARM« am 21. und 22. September in Stuttgart. 
Für die exklusive Führung mit Bus-Tour der Stuttgarter Nachrichten mit kunstfachmännischer Reiseleitung durch Nikolai Forstbauer, Feuilletonist, Kunstexperte und Titelautor der Stuttgarter Nachrichten zum Galerienrundgang »ART ALARM« in Stuttgart gibt es noch Tickets. Anmeldung unter
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.galerienrundgang-art-alarm-mit-uns-naeher-dran-an-der-kunst.45a7952b-f226-48a8-9553-ea041feaffb3.html

Samstag, 21. September 2019, 10.30 Uhr
Treffpunkt:
Galerie Thomas Fuchs
Reinsburgstraße 68a
70178 Stuttgart

                      
 

 
  

Auftakt in die ART ALARM-Woche – Gerd Harry Lybke in der Gesprächsreihe »Über Kunst« der Stuttgarter Nachrichten

 
Gerd Harry »Judy« Lybke lernte Maschinenbauer, wollte Schauspieler werden und wurde Star-Galerist. Am 17. September ist Lybke Gast der StN-Gesprächsreihe »Über Kunst« in der Staatsgalerie Stuttgart. Welche Rolle kann eine Privatgalerie im nationalen und internationalen Kunstmarkt heute noch spielen? Wie verändert die Globalisierung auch des Kunst­betriebs die Galeriearbeit? Und welche ­Bedeutung haben Begriffe wie Haltung und Identität?
Auf diese und andere Fragen wird Gerd Harry Lybke am Dienstag, 17. September, als Gast von Nikolai B. Forstbauer in der Gesprächsreihe »Über Kunst« antworten – und damit zugleich auf das Galerienwochenende ART ALARM in Stuttgart am 21. und 22. September einstimmen.

Am Dienstag, 17. September (Beginn: 19.30 Uhr), ist Lybke Gast der »Stuttgarter Nachrichten«-Gesprächsreihe »Über Kunst« in der Staatsgalerie Stuttgart. Der Eintritt ist frei.  Eine Anmeldung unter www.stn.de/ueberkunst wird erbeten. 

Am darauf folgenden Wochenende 21. und 22. 9. findet der ART ALARM in 18 Galerien in Stuttgart statt. Seit zwanzig Jahren verbindet der Stuttgarter Galerienrundgang Sammler, Künstler und Galeristen. Die Galerie Schlichtenmaier beteiligt sich am ART ALARM mit der Ausstellung »Eden« des Künstlers Eckart Hahn.  Im Rahmen des ART ALARM findet am Samstag, dem 21. September um 15 Uhr ein Künstlergespräch mit Eckart Hahn statt. Die Galerien sind am Samstag  bis 21, am Sonntag bis 18 Uhr geöffnet. Ausklang des ART ALARM-Samstag ab 21 Uhr mit einem zwanglosen Beisammensein in der Galerie, Café-Bar Kernweine.
 


Galerist Gerd Harry Lybke 




Eckart Hahn, Jay, 2019


Eckart Hahn, Fruits, 2019


Künstler Eckart Hahn


 

Luzia Simons zeigt »Naturgeschichten« in Kornwestheim

 

Mit einer umfassenden Schau präsentiert Luzia Simons Scannogramme, Fotografien und installative Arbeiten im Museum im Kleihues-Bau Kornwestheim in Zusammenarbeit mit der Galerie Schlichtenmaier.

Die Galerie Schlichtenmaier freut sich, dass Luzia Simons – nach ihrer Einzelausstellung in der Städtischen Galerie Fellbach sowie einiger Ausstellungsbeteiligungen u.a. in der Galerie Stihl, Waiblingen, sowie in Schloss Dätzingen anlässlich der Jubiläumsausstellung der Galerie – von 21. September dieses Jahres bis zum 12. Januar 2020 in der süddeutschen Region vertreten ist. Wer das Werk in der Berliner Heimat der Künstlerin sehen will, dem sei ein Ausflug in Schloss Caputh (Brandenburg) empfohlen, wo Luzia Simons in der Ausstellung »B.A.R.O.C.K.« vertreten ist (bis 21. Oktober).

In Kornwestheim begegnet der Besucher dem Werk in seiner ganzen Bandbreite. In ihren Scans lässt Luzia Simons einen digitalen Barock erstehen, der sich an der niederländischen Stilllebenmalerei des 17. Jahrhunderts orientiert. Verglichen zur digitalen Fotografie irritieren die Arbeiten durch grundverschiedene Schärfentiefe, Komposition und Detailelemente. Die Opulenz nimmt den Blick gefangen, schon der puren Größe vieler Arbeiten kann man sich kaum entziehen. Für Luzia Simons geht es bei dieser ästhetisch faszinierender Wirkung nicht allein um das optische Wohlgefallen, sondern auch um die Vanitas-Idee, die auch im 17. Jahrhundert reflektiert wurde. Dazu kommt die Idee des Tansfers: das heißt einmal der digitale Transfer, meint aber auch den kulturellen Transfer, den insbesondere die Tulpe als Motiv vorführt – die osmanische Pflanze machte als typisch holländisches Gewächs Karriere, bis ihre Zwiebel zum ersten spektakulären Börsencrash führte –, und es geht auch um den personalen Transfer, wie sie die Künstlerin selbst miterlebt hat: geboren in Brasilien, Studium in Paris, künstlerischer Werdegang über Stuttgart nach Berlin.

Zu sehen sind neben den weltweit gefragten Blumen-Scans Blütenbilder, die an den Studien der Maria Sibylla Merian entlang entwickelt sind, auch Tapisserien, die an die großartige Wandteppichtradition aus Brabant anknüpfen. Dass Luzia Simons auch als Fotografin brilliert, zeigen die Schwarzweiß-Aufnahmen aus dem Amazonasgebiet, die der Farbigkeit der Stockage-Scans eine ganz andere Ästhetik gegenüberstellen. Darüber hinaus präsentiert Luzia Simons Objekte, die andere Naturgeschichten im Werk erzählen – eine Referenz auch an Alexander von Humboldt, der in diesem Jahr seinen 250. Geburtstag feiert.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Die Künstlerin ist bei der Eröffnung anwesend.
Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie auch auf unserer Website

Eröffnung: Freitag, 20. September 2019, 19.00 Uhr
Dauer: 21. September 2019 – 12. Januar 2020
Ort: Museum im Kleihues-Bau, Stuttgarter Str. 93, 70806 Kornwestheim
www.museen-kornwestheim.de 
 

L. Simons, Stockage 160 – 1/5, 2016
    


Luzia Simons


L. Simons, Stockage 97 - 1 AP, 2011


 
  

Robert Schad vereint bis Ende November mit seinen Skulpturen die Region Oberschwaben

 
Seit Ende Mai 2019 ranken sich rund 60 zum Teil tonnenschwere Arbeiten aus massivem Vierkantstahl in den Himmel von 40 Orten in Oberschwaben, der Heimat des Bildhauers Robert Schad. Geboren 1953 in Ravensburg, lebt und arbeitet er heute in Frankreich und Portugal. Der international gefragte Künstler lädt mit seinem Skulpturenprojekt ein zu einem Dialog zwischen Kunst, Natur und Architektur. »Mein Anspruch ist es, denjenigen, die der Skulptur begegnen, einen Impuls zu eben, um sich auf die Reise in ihre ureigene Assoziationswelt aufzumachen.« Davon kann sich jeder überzeugen, der durch das Oberland im Südwesten tourt: Zwar gibt keine der Arbeiten außer einem phantasievollen Namen etwas von sich preis, aber umso geheimnisvoller fügt sie sich jeweils in ihre Umgebung ein – ob sie nun in der Natur oder im baulichen Kontext steht.

Am Freitag, 13. September 2019, findet um 17.30 im Kloster-Kreuzhof des Augustinerchorfrauenstifts Inzighofen eine Lesung mit dem Schriftsteller Arnold Stadler sowie eine Führung Robert Schads im Garten des ehemaligen Klosters mit drei seiner Skulpturen statt.

Das Skulpturenprojekt in der Region ist bis 30. November zu erkunden. Nähere Informationen finden sich über
schad-oberschwaben-skulptur.de

Auf der Homepage der Galerie Schlichtenmaier gibt es neben Informationen zum Künstler auch einen Blick auf Werke in innenraumfreundlichen Formaten.  



 

Friedemann Hahn zum 70. Geburtstag

 
Der runde Geburtstag liegt schon etliche Wochen zurück, doch das Literaturhaus Halle erinnert seit 6. September daran mit seiner Ausstellung »Friedemann Hahn – Der Maler und Dichter als Abenteurer«. Der Titel erinnert an die Doppelbegabung des Künstlers, der nicht nur als Lyriker, Krimiautor und fabulierfreudiger Autor ans Werk geht, sondern immer wieder auch auf die Literatur und Literaten Bezug nimmt, sei es als Inspiration für seine freien pop-expressiven Gemälde, sei es in Form anverwandelter Filmstills aus renommierten Streifen des Film noir oder der Hollywood-Scheinwelt.
In einer Reihe von Arbeiten mit dem Titel »Painting & Guns« beispielsweise beschäftigt sich Friedemann Hahn mit der Literatur und dem Leben des US-amerikanischen Beat-Literaten William S. Burroughs (1914-1997). Neben seiner Literatur wurde dieser auch bekannt für seine Malerei, die vom abstrakten Expressionismus beeinflusst wurde. Als Waffennarr schoss er zudem nicht nur auf Pappfiguren nach Shakespeares oder seinem eigenen Abbild, sondern auch - ein tragischer Unfall - auf seine Frau, die ihren Verletzungen erlag. Seine exzentrische Leidenschaft für die Kunst und die Schießerei schuf er auch »Flintenkunst«, indem er auf Farbdosen feuerte. Burroughs sagte in einem Interview: »Es gibt keinen genauen Prozess. Wenn du Shotgun-Kunst machen willst, nimmst du ein Stück Sperrholz, legst eine Dose Sprühfarbe davor und schießt mit einer Shotgun oder einem Hochstromgewehr. Die Farbe steht unter hohem Druck, damit sie explodiert! Das wirft die Dose 300 Fuß hoch. Die Farbe spritzt in durch die Explosion über die Oberfläche. Du kannst so viele Farben nehmen, wie du willst. Drehe das Brett um, drehe es zur Seite und schieße die Farbe von dieser oder dieser Seite drauf ... Dies hängt mit Pollocks Tropfenleinwänden zusammen, da dies ein eher zufälliger Prozess ist, gibt es keine Möglichkeit vorherzusagen, welche Muster man erhält.« Friedemann Hahn macht diese Provokationen, zum ästhetischen Event -in der Farbigkeit ist es ein Nachklang auf die Pop Art, deren Generation Burroughs tief geprägt hat.

In anderen Bildern widmet sich Hahn der Traumfabrik des Films, wie ein Blick auf das 1979 entsatndene Gemälde »Trevor Howard und Kerima in ›The Outcast of the Islands‹, 1951« zeigt. Friedemann Hahn beschäftigte sich bereits in den 1970er Jahren mit Adaptationen aus dem Film, die er in einem expressiven Stil in seine Bildsprache umformulierte. »Etwas Fremdes, zugleich Vertrautes begegnete mir in den Bildern. In Hahns Malerei, in diesem Gestus, der selbst in der Figuration gezielt mit Unschärfen arbeitet, traten mir plötzlich … Hollywood-Filmpaare entgegen, … mit einer Mischung aus Abwesenheit und Melancholie. Was mich bewegte, war …, dass ich … die Paare aus dem Film Noir genauso empfunden habe: nah und unnahbar zugleich, umgeben von einer leisen Melancholie. Noch vor den ›Neuen Wilden‹ hat Hahn für die westdeutsche Malerei der 1980er Jahre gezeigt, dass man Pathos auf zeitgemäße Art und Weise darstellen kann...« (Wolfgang Heger, 2019) Der Film »The Outcast of the Islands« (Der Verdammte der Inseln) wurde 1951 nach einem Roman von Joseph Conrad gedreht. Er handelt von Hinterhältigkeit und Verrat, Liebe und Leid. Trevor Howard und Kerima spielen darin ein Liebespaar.

Diese Beispiele sind zur Zeit in der Ausstellung in Schloss Dätzingen mit dem Titel »Farbe in Aufruhr« zu sehen. Damit gratuliert auch die Galerie Schlichtenmaier nachträglich zum 70. Geburtstag des Künstlers.

In Halle treibt der selbsternannte Malereifahrer durch die Galaxie der Dichtung und der Kunst, kurzum: als Abenteurer der Phantasie. Am 25. September findet in der Hallenser Ausstellung eine Lesung unter dem Titel »Liebe deine Helden!« statt, in der Friedemann Hahn auf seine malerischen Hausgötter Arthur Rimbaud und Vincent van Gogh trifft. Dem letztgenannten Maler widmet sich am 1. Oktober eine Filmbiographie: »Van Gogh – ein Leben in Leidenschaft«.

Dauer der Ausstellung: 6. September – 12. Oktober 2019
Literaturhaus Halle im Kunstforum der Saalesparkasse
Bernburger Straße 8
06108 Halle (Saale)
literaturhaus-halle.de

Painting & Guns (II), 2015


Painting & Guns (I), 2015  
 

Trevor Howard und Kerima in "The Outcast of the Islands", 1951, 1979
 

 
  

Die Kunst steht Ihnen offen

 
Die Galerie Schlichtenmaier ist über die Ferienzeit geöffnet. Der 50. Geburtstag der Galerie ist Grund genug, um die Kunst nicht in die Sommerferien zu schicken. Wer also während der heißen Tage Kühlung durch die Klimaanlage oder durch alte Schlossmauern sucht, ist in den Galerien in Grafenau und Stuttgart gut aufgehoben.
Die Galerie am Kleinen Schlossplatz ist wie gewohnt von Dienstag bis Donnerstag, 11.00–19.00 Uhr, und samstags 11.00–17.00 Uhr für Sie geöffnet.
Die Galerie in Schloss Dätzingen ist von Mittwoch bis Freitag, 11.00–18.30 Uhr, und samstags 11.00–16.00 Uhr geöffnet.

Rund um die Uhr geöffnet sind unsere ONLINE-Ausstellungen

Was erwartet Sie in den Galerien?
Kurzum: das volle Programm. Da wir anlässlich unseres 50jährigen Bestehens hier wie dort Jubiläumsausstellungen eingerichtet haben, zeigt sich das Programm in seiner ganzen Breite. Rund 60 Klassiker seit der Moderne sind am Kleinen Schlossplatz mit ihrer Arbeit zu sehen, während aktuelle Werke von nahezu 40 zeitgenössischen Künstlern in Schloss Dätzingen auf Sie warten.

Die Künstlerliste für Stuttgart: Max Ackermann, Hiromi Akiyama, Heinrich Altherr, Horst Antes, Otto Baum, Willi Baumeister, Gerlinde Beck, Julius Bissier, Jakob Bräckle, Jürgen Brodwolf, Peter Brüning, Karl Fred Dahmen, Otto Dix, Adolf Fleischmann, Sam Francis, Günter Fruhtrunk, Winfred Gaul, Rupprecht Geiger, Hermann Glöckner, Karl Otto Götz, Gottfried Graf, HAP Grieshaber, Otto Herbert Hajek, Erich Hauser, Heinz E. Hirscher, Gerhard Hoehme, Romane Holderried-Kaesdorf, Adolf Hölzel, Karl Hubbuch, Wilhelm Imkamp, Ida Kerkovius, Emil Kiess, Thomas Lenk, Richard Paul Lohse, Wilhelm Loth, Armin Martinmüller, Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff, Georg Meistermann, Albert Mueller, Reinhold Nägele, Georg Karl Pfahler, Lothar Quinte, Paul Reich, Hans Peter Reuter, Otto Ritschl, Heinz Schanz, Oskar Schlemmer, Günter Schöllkopf, Bernard Schultze, Emil Schumacher, K.R.H. Sonderborg, Anton Stankowski, Hans Steinbrenner, Hermann Stenner, Walter Stöhrer, Fred Thieler, Hann Trier, Fritz Winter

Die Künstlerliste für Schloss Dätzingen: Axel Anklam, Anna Bittersohl, Volker Blumkowski, Thomas Deyle, Sinje Dillenkofer, Elger Esser, Ralph Fleck, Werner Fohrer, Christoph M. Gais, Cordula Güdemann, Eckart Hahn, Friedemann Hahn, Almut Heise, Edda Jachens, Beate Knapp, Horst Kuhnert, Joachim Kupke, Camill Leberer, Volker Lehnert, Matthias Mansen, Jan Muche, Christa Näher, Platino, Werner Pokorny, Thomas Putze, rosalie, Robert Schad, Martin Bruno Schmid, Peter Sehringer, Reiner Seliger, Luzia Simons, Lorenz Spring, Manuela Tirler, Miriam Vlaming, Cornelius Völker, Elisabeth Wagner, Ben Willikens, Xianwei Zhu, Bernd Zimmer

Save the dates
Als Vorschau bitten wir die kommenden Ausstellungen bereits jetzt ins Auge zu fassen. Während wir in Schloss Dätzingen mit der Schau »Farbe in Aufruhr« in den Herbst gehen, folgt am Kleinen Schlossplatz eine Einzelausstellung mit Arbeiten von Eckart Hahn, mit dessen Werk wir auch am Art Alarm teilnehmen.
»Farbe in Aufruhr«, Schloss Dätzingen, Eröffnung 7.9.2019, 17.00 Uhr, Dauer bis 2.11.2019
»Eckart Hahn Eden – neue Arbeiten«, Stuttgart, Kleiner Schlossplatz, Eröffnung 19.9.2019, 19.30 Uhr, Dauer bis 26.10.2019
Stuttgarter Galerienrundgang ART ALARM, Stuttgart, Kleiner Schlossplatz, 21. und 22.9.2019

 








 
 

 
  

Horst Kuhnert in Berlin

 
Anlässlich seines 80. Geburtstags widmet Ketterer Kunst Berlin Horst Kuhnert eine Retrospektive. Seit dem 22. Juni 2019 bis zum 15.9.2019 sind in der Fasanenstrasse 70 rund 30 ausgewählte Werke des Künstlers zu sehen.

Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch das Schaffen des gebürtigen Niederschlesiers. Anhand von Gemälden, Grafiken und Zeichnungen sowie mit Hilfe von Reliefs und Raumplastiken erklärt sie, welche zentrale Rolle das Thema »Raum« im Œouvre von Horst Kuhnert spielt. Wie auch Lucio Fontana hat er nach gangbaren Wegen gesucht, um von der Fläche in den Raum zu gelangen.
»Die Verräumlichung der Fläche war 1964 die Grundidee für meine Polyesterarbeiten. Konkrete Formen wie Kreis, Quadrat, Rechteck und Dreieck waren der Ausgangspunkt für eine konvexe und konkave Formensprache in Reliefs und Plastiken. Wesentlich war der Faktor Licht, der die Plastizität der Arbeiten in ihrer oft monochromen Farbigkeit, gelb, rot, blau und vor allem schwarz und weiß, betonte«, so der Künstler selbst.

Die Galerie Schlichtenmaier hatte im Juni in Schloss Dätzingen bereits anlässlich seines Geburtstages eine Hommage an Horst Kuhnert gezeigt. Er ist auch beteiligt an der Jubiläumsausstellung »whats’s up?« in der Galerie Schlichtenmaier Schloss Dätzingen.  




   
 

  

Ralph Flecks Bilder der Stadt in Eutin

 
Der Freiburger Künstler Ralph Fleck stellt im Schleswig-Holsteinischen Eutin rund 70 Arbeiten zum Thema Stadt aus. Die Ausstellung im Ostholstein-Museum Eutin dauert bis 25. August 2019.

Neben seinen renommierten Stadtbildern – europäischen Metropolen aus der Vogelperspektive – zeigt die Ausstellung Motive im Kontext: von Hochhäusern und Parks über Autos, LKWs und Menschen bis hin zu Marktszenen und Müll. Gesellschaftskritik ist damit nicht gemeint – im Vordergrund steht, wie bei Flecks Alpen-, Bücher-, Meer- und anderen ›Stücken‹, die Lust an der Farbe. Darüber hinaus spielt der Maler mittels eines pastosen Farbauftrags mit der souveränen Wahrnehmungsdifferenz von Nah- und Fernsicht: Während man aus der Nähe die pure Kraft der Farbe spürt, entfalten sich aus einiger Distanz Darstellungen, die eine malerische Antwort auf den fotografischen Realismus geben.

Ralph Fleck ist zur Zeit auch beteiligt in der Jubiläumsausstellung »what’s up ?!« in der Galerie Schlichtenmaier, Schloss Dätzingen, darunter auch ein Stadtbild von Paris.

Vita

1951 geboren in Freiburg im Breisgau; Umzüge nach Lindau, El Paso (Texas), Ahlhorn (Oldenburg) und Gießen (Abitur)
1973–78 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe (Außenstelle Freiburg); Meisterschüler bei Peter Dreher
1977 Förderpreis der Sparkasse Karlsruhe »Landschaft heute«
1978 Preis des Kulturkreises im BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie)
1981 Stipendium Villa Massimo in Rom; Aufenthalt 1984-85
2003–14 Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

lebt und arbeitet in Freiburg bzw. Kirchzarten und in Sóller/Mallorca, gelegentlich auch in seinem Atelier in Portugal

Ausstellung: Ralph Fleck. Stadt
Ort: Ostholstein-Museum Eutin, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
Dauer: 28.06.2019 bis 25.08.2019


Ralph Fleck 


Dr. Julia Hümme betrachtet die Bilder in der Ausstellung "Ralph Fleck. Stadt."
 
 

Joachim Kupke in der Galerie der Stadt Sindelfingen

 
Joachim Kupke
Frühe Fotos, späte Bilder. Skulptur
Galerie der Stadt Sindelfingen
15.07. - 20.10.2019


Joachim Kupke präsentiert eine Fotoserie, die während eines USA-Aufenthalts 1971 in Columbus/Ohio entstanden ist. Portraitfotos und Alltägliches zeigen in einer dokumentarischen und zugleich künstlerischen Weise den Alltag der Stadt. Weiterhin stehen jüngst entstandene Malereien im Dialog mit fünf Plastiken aus der Sammlung Lütze. Kupke stellt in seiner Ausstellung kunsthistorische Bezüge her und bezieht sich in seiner Malerei auf humanistisch-historische Werte. Dabei begegnet er der Kunst und vor allem der Kunstgeschichte mit ihren Dogmen und Ismen stets mit einem Augenzwinkern. 

Joachim Kupke 
  

 
  

»Kammerspiel« – Eckart Hahn stellt in Reutlingen aus

 
Am Sonntag, 14 Juli 2019 um 11.00 Uhr, findet die Vernissage der Ausstellung »Kammerspiele« in der
Kreissparkasse Reutlingen, Marktplatz 6, statt.

Die offenkundigen Fiktionen im Werk von Eckart Hahn sind so wirklich, dass der Betrachter offenen Auges deren Realismus bezeugen würde und sich zugleich zu der nebensächlichen Frage hinreißen ließe, ob das, was er sieht, überhaupt gemalt sei. Was sonst, könnte man sagen. Doch in der Tat erkennt man in den Arbeiten keinerlei technische Herstellungsspuren. Und von einem auf das andere Bild zu schließen, misslingt, da jede einzelne Arbeit ihre eigene Geschichte evoziert. Dabei weiß jeder, dass das Dargestellte nicht echt sein kann, sondern einer tiefgründigen Phantasie entsprungen ist. Die Elemente dieser Kunst irritieren in der collagenhaft arrangierten Unmöglichkeit: Hyperreale Details heben sich in surrealen und phantastischen Zusammenhängen auf, paradoxe Welten erweisen sich dagegen als absolut glaubhaft. Eckart Hahn geht es dabei nicht um die Darstellung traumatischer Zustände, und schon gar nicht um Fantasy. Souverän verknüpft er symbolische Welten und das kollektive Gedächtnis mit den Erkenntnissen der virtuellen Realität und einer von Fake News bestimmten Gegenwart, die uns die dringliche Frage erlaubt: Ist das, was wir wahrzunehmen meinen, wirklich oder wahr?

Vita:
1971 geboren in Freiburg/Breisgau
1990-91 Grundausbildungsjahr in Photographie
1991-93 Studium der Kunstgeschichte an der Eberhardt-Karl-Universität Tübingen
1995-98 Studium Graphik-Design an der Johannes-Gutenberg-Schule, Stuttgart
2005 Förderpreis des Verbandes Bildender Künstler Württemberg
2011/12 Erste große Einzelausstellungen »Der schwarze Duft der Schönheit«
2018 Einzelausstellungen »Der schwarze Hund trägt bunt«


Ort: Kreissparkasse Reutlingen, Marktplatz 6, 72764 Reutlingen
Zeit: Sonntag, 14.7.2019, 11.00 Uhr
Eröffnungsrede: Dr. Günter Baumann
Dauer: 15.7. – 15.9.2019
Öffnungszeiten: täglich 9.00 – 17.00 Uhr
 



 

Schlichtenmaier classic 
Jubiläumsausstellung in Stuttgart

 
Nach der Eröffnung unserer ersten Jubiläumsausstellung »what’s up?!« am 29. Juni 2019 in Schloss Dätzingen folgt nun am Donnerstag, dem 11. Juli, um 19.30 Uhr auch die zweite Jubiläumsschau der Galerie Schlichtenmaier am Kleinen Schlossplatz. 
Während sich die erstgenannte Ausstellung mit aktuellen Arbeiten zeitgenössischer Künstler befasst, präsentieren wir in Stuttgart unter dem Titel »Schlichtenmaier classic« besondere Werke aus Galeriebestand – von der Klassischen Moderne bis hin zur Nachkriegsavantgarde. Besonders deshalb, weil die Exponate nichts von ihrer Frische eingebüßt haben. Die Ausstellung macht durch visuelle Dialoge über die Stile hinweg Kunstgeschichte lebendig. Die Kunst von gestern zeigt ihre Größe darin, dass sie heute so wahrgenommen wird, als sei sie für morgen geschaffen.
Bis jetzt haben sich bereits rund 280 Besucher angemeldet. 

Die Werke der Ausstellung sind seit 8. Juli auch als ONLINE-Ausstellung auf www.schlichtenmaier.de zu sehen. Hier finden Sie auch die ONLINE-Ausstellung zur Dätzinger Präsentation »what’s up?!«
Zur beiden Ausstellungen sind Kataloge erschienen.

Das Programm:

Begrüßung: Dr. Kuno Schlichtenmaier
Grußwort: Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Einführung: Dr. Günter Baumann

Die Galerie ist am 1. Juli bis ca. 21.30 Uhr geöffnet. 

Künstler der Ausstellung:

Max Ackermann, Hiromi Akiyama, Heinrich Altherr, Horst Antes, Otto Baum, Willi Baumeister, Gerlinde Beck, Julius Bissier, Jakob Bräckle, Erdmut Bramke, Jürgen Brodwolf, Peter Brüning, Karl Fred Dahmen, Otto Dix, Adolf Fleischmann, Sam Francis, Günter Fruhtrunk, Winfred Gaul, Rupprecht Geiger, Hermann Glöckner, Karl Otto Götz, Gottfried Graf, HAP Grieshaber, Otto Herbert Hajek, Erich Hauser, Heinz E. Hirscher, Gerhard Hoehme, Romane Holderried-Kaesdorf, Adolf Hölzel, Karl Hubbuch, Wilhelm Imkamp, Ida Kerkovius, Emil Kiess, Thomas Lenk, Richard Paul Lohse, Wilhelm Loth, Armin Martinmüller, Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff, Georg Meistermann, Albert Mueller, Reinhold Nägele, Georg Karl Pfahler, Lothar Quinte, Paul Reich, Hans Peter Reuter, Otto Ritschl, Heinz Schanz, Oskar Schlemmer, Günter Schöllkopf, Bernard Schultze, Emil Schumacher, K.R.H. Sonderborg, Anton Stankowski, Hans Steinbrenner, Hermann Stenner, Walter Stöhrer, Fred Thieler, Hann Trier, Fritz Winter, Lambert Maria Wintersberger 



  

What's up?! / Zeitgenössische Positionen zum 50. Galeriejubiläum

 
Am Samstag ist es soweit! Unsere erste Jubiläumsausstellung zum 50. Geburtstag der Galerie wird eröffnet.
Wir wienern unterdessen die Türklinken, hissen die Flaggen und freuen uns auf die Gäste und Künstlerinnen und Künstler.
Bis jetzt haben sich bereits mehr als 200 Besucher angemeldet. Aber die Räume im Schloss Dätzingen sind groß und werden auch am Samstag angenehm kühl sein.
Das Programm:

14 Uhr  Performance von Thomas Putze im und am Schloss, Treffpunkt Balkon
17 Uhr  Begrüßung: Dr. Kuno Schlichtenmaier
Grußwort: Sabine Kurtz MdL, Vizepräsidentin des Landtags von Baden-Württemberg
Einführung: Dr. Günter Baumann
Musikalische Begleitung durch das Saxophonquartett Balanced Actio.n aus Karlsruhe
19 Uhr  Camill Leberer liest aus seinem Gedichtband »auffalten«

Die Galerie ist am 29. Juni bis ca. 20 Uhr geöffnet. Die meisten beteiligten Künstler werden anwesend sein.

WHAT’S UP?! zeigt aktuelle Arbeiten von 39 Künstlerinnen und Künstlern, die zum festen Programm der Galerie Schlichtenmaier gehören oder eigens zur Jubiläumsausstellung eingeladen wurden. Von einigen Ausnahmen abgesehen, stammen die gezeigten Werke aus den Jahren 2018 und 2019. Geboren zwischen 1939 – Ben Willikens und Horst Kuhnert feiern dieses Jahr ihren 80. Geburtstag – und 1982, macht die Künstlerliste ihren generationsübergreifenden und pluralistischen Anspruch deutlich.

WHAT’S UP?! sucht auch den internationalen Kontext –Luzia Simons verarbeitet ihre brasilianischen Wurzeln, Xianwei Zhu die chinesische Philosophie mit der europäischen Tradition.

WHAT’S UP?! erfasst alle Techniken von der Malerei, Plastik, Grafik und Zeichnung bis hin zur fotografischen und digitalen Kunst, lotet die gegenstandsfreien Bereiche genauso aus wie die figurativ-gegenständlichen. Gestische Positionen stehen im Dialog mit analytischen, sinnliche Momente neben konzeptionellen Ideen.

WHAT’S UP?! lädt ein zur Entdeckungstour. Platino zeigt erstmals eine völlig neue Phase seines Schaffens, Peter Sehringer wartet mit innovativen Arbeiten zum Thema Selbstbildnis auf, aber darüber hinaus stellen Künstler erstmals ihr Werk in der Galerie Schlichtenmaier aus – stellvertretend sei Anna Bittersohl als jüngste Teilnehmerin genannt.

WHAT’S UP?! ist ein Anfang – in regelmäßigen Abständen will die Galerie Schlichtenmaier auf die jüngsten Schöpfungen aus den Ateliers der Künstler aufmerksam machen.



    

 
  

Camill Leberers Gedichtband »auffalten« erschienen

 
Für den Künstler Camill Leberer sind Einordnungen allesamt zu eng – er sieht sich als Bildhauer, wo manche Betrachter einen Maler erkennen wollen: bis sie an seinen mit der Flex grundbearbeiteten Metallplatten entlang gehen und sich die scheinbare wie tatsächliche Malerei in eine imaginäre Räumlichkeit ausdehnt, die ihresgleichen sucht. Ganz zu schweigen von den Installationen, die wiederum weit über das rein Plastische hinaus gehen, indem sie Licht, Spiegelungen und nicht zuletzt auch Text miteinbeziehen. So wundert es nicht, dass Leberer auch in regelmäßigen Abständen mit lyrischen Texten aufwartet, die mit Worten spielen, als seien es Farben, die flüchtig aufs Papier geworfen wurden, um in einem Klangbild zu enden, welches in den Köpfen des Lesers nachschwingen. Diesen Effekt kennt der Liebhaber seines künstlerischen Werks auch, denn es geht Camill Leberer hier wie dort um den Bezug von Ich und Du, um intellektuelle Zwiesprache. »auffalten« heißt der neue Gedichtband, der 2019 im Verlag Kunsthalle Göppingen erschienen ist. Ausgehend von der »inneren Konsistenz eines Traumes«, wie er im Interview am Ende des Bandes gesteht, sucht Leberer ein »Zwischenbewusstsein«, das sein Schaffen insgesamt auszeichnet. So erweist sich der Künstler nicht nur als literarische Doppelbegabung, sondern auch als absolut freigeistiger und zuweilen tiefenpsychologischer Exeget seiner eigenen Kunst. »Im Dickicht ein kalter Klang / aus grauem Echo und dunklem Stamm / Heimkehr der Jäger / hell strahlt und beginnt ein gelbes Leuchten / vor schwarzer Wand und purpurnem Grund / alles haltlos blau«. Wie ein Mysterium bricht ein helles Gelb sich Bahn, bringt Wärme in das Heimkehrmotiv, um sich dann doch im melancholischen Blau des Erinnerns einer bedrängenden Enge des bloß Greifbaren zu entziehen. Das »haltlose Blau« ist auch ein Impuls, sich fallen zu lassen – im positiven Sinn. Die Texte sind Caprichos der Sprache, glasklare Gedankensplitter, die einen Raum zum Leser, zum Betrachter schaffen. Die Welt ist mehr als das Sichtbare – sie für die Sinne zu entfalten, aufzufalten, in Wort – und Bildklänge zu verwandeln, ist das Ziel der Gedichte.

Camill Leberer liest aus seinen Gedichten anlässlich der Jubiläumsausstellung »what’s up ?!« der Galerie Schlichtenmaier in Schloss Dätzingen am 29. Juni 2019 um 19.00 Uhr

 




  

 
  

Einladung in den SALON für Lothar Quinte

 
Am Dienstag, dem 18. Juni 2019, um 19.00 Uhr laden wir Sie zum SALON in unsere Galerie am Kleinen Schlossplatz ein.
Wir zeigen eine Filmdokumentation mit zwei Kurzfilmen zum Schaffen Lothar Quintes.

1. Lothar Quinte – Optische Konzerte, Fernsehfilm von Gerd Winkler, 1964
2. Lothar Quinte – 40 Jahre Malerei, Filmporträt von Pepe Danquart und Mirjam Quinte, 1983

Die Werke der Ausstellung finden Sie auch als ONLINE-Austellung

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr Galerie-Team

Zum Künstler

1923 geboren in Neisse (Oberschlesien)
1946−51 Kunstschule Kloster Bernstein
1951 Schüler HAP Grieshabers, freier Künstler, abstrakte Lichtspiele, Filme
1952 Atelier in Reutlingen
1953 Kunstpreis der Jugend
1956 Kunstpreis junger Westen
1958/59 Sommeratelier in Lauterbourg (Elsass)
1959–60 Gastdozentur Werkkunstschule Krefeld
1960 Atelier in Karlsruhe
1965 Burdapreis für Malerei, München
1969 Umzug nach Wintzenbach (Elsass)
1974 Wandteppich, Badisches Staatstheater Karlsruhe
1975/76 Weltreise
1980–94 Jährliches Winteratelier in Goa, Indien
1984 Retrospektive, Augustiner-Museum, Freiburg, Galerie der Stadt Stuttgart, Museum der Stadt Aschaffenburg
1993 Retrospektive Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen
1994 Fernsehfilm von Rudij Bergmann
1995 Ernennung zum Professor
1997 Lovis Corinth-Preis
1999 gestorben in Wintzenbach (Elsass)

Zur Ausstellung

Lothar Quinte gehört zu den konsequentesten Malern in der zweiten Hälfe des 20. Jahrhunderts. Der 1923 geborene Künstler wuchs in die Generation der informellen Kunst hinein, die ihn zur gestischen Handschrift inspirierte. Doch stand er nicht nur in Konkurrenz zu den älteren Protagonisten des Informel, sondern musste sich wie die anderen Nachkriegskünstler auch von Baumeister, Nay oder Winter emanzipieren. Das gelang schon dem Studenten unter dem souveränen Lehrer HAP Grieshaber, dessen Figuration ihn aber in keiner Weise prägte. Vielmehr verfeinerte Quinte die gestische Spur zu dunklen, aber hintergründig schimmernden Schleierbildern, indem er den Pinselstrich vielschichtig auf die Senkrechte ausrichtete. Gleichzeitig entstanden die sogenannten Fensterbilder, die jene Ausrichtung auch zur Waagrechten hin differenzierten und durch schwarze Balken akzentuierten. Die Benennung zollte dem Anspruch des Malers Tribut, der befand, dass er »sehr realistisch male«. Das war aber keineswegs so gegenständlich-konkret gemeint, sondern zielte darauf ab, dass Farbe allein schon konkret genug wäre. Ganz in der Nachbarschaft der Schleierbilder ging es beim Begriff des ›Fensters‹ um Aspekte der Transparenz und Begrenzung. Als die jüngere Generation der Informellen im Laufe der 1960er Jahre unter dem Eindruck der Pop- und Op-Art einen radikalen Stilwandel hin zur entschiedenen Farbigkeit und zur harten Kante vornahm, war es wiederum Lothar Quinte, der parallel dazu seinen eigenen Weg suchte: In seinen Schlitzbildern jagten die Farbstrahlen blitzartig und grell über die Leinwand, als hätte die damals entstehende Lasertechnik ihre Spuren in der Kunst hinterlassen. Auf der Suche nach der vollkommenen Farbform zwang Quinte die Strahlenbündel ins absolute Rund seiner »Corona«-Bilder, das ihn Mitte der 1970er Jahre innehalten ließ. Erst wenige Jahre später nahm er mit seinen »Stelen«, »Farbräumen« und »Feldern«, die auf lyrische Weise auf die früheren Werkphasen Bezug nahmen, die Arbeit wieder auf. Lag es nahe, in diesem philosophisch fundierten Werk eine metaphysische Hintergründigkeit zu vermuten, blieb Lothar Quinte stets bodenständig genug, um seine Bilder bei aller meditativen Kraft als »absolut realistisch« einzustufen. 
 

 

    




 

 

Luzia Simons stellt in der Galerie der Stadt in Fellbach aus


Unter dem Titel »Luzia Simons – Installation. Fotografie. Video« zeigt Fellbach Arbeiten der in Brasilien geborenen und in Berlin lebenden Künstlerin aus. Die Galerie Schlichtenmaier freut sich, dass sie mit etlichen Arbeiten aus ihrem Bestand die kleine Werkschau ergänzen konnte. Anlass der Ausstellung ist die Remstaler Gartenschau, sie steht aber auch in Kooperation mit der Gruppenausstellung »Aufgeblüht und abgelichtet« in der Galerie Stihl, in der auch Arbeiten von Luzia Simons zu sehen sind. Neben Arbeiten der Serien »Stockage«, »Chrysanthemum« und »Lustgarten« wird auch eine Video- sowie Fotoarbeiten gezeigt. Da die Künstlerin lange Jahre in Fellbach lebte, hat Luzia Simons zudem der legendären örtlichen Gärtnerdynastie Pfitzer eine Installation gewidmet, die um 1900 Weltruhm erlangte.

Ort: Galerie der Stadt Fellbach, Marktplatz 4, 70734 Fellbach
Dauer: 12. Juni bis 13. September 2019
Öffnungszeiten: Di bis Do 16 bis 19 Uhr, Fr bis So 14 bis 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.


         

Cordula Güdemann erhält den 15. Kunstpreis VR-Bank Ostalb

 
Ausstellung der »Bilder aus der Farbe« in AAlen
Galerie im Rathaus Aalen, Marktplatz 30, 73430 Aalen, 12.05.2019 - 13.06.2019 11:00

Am Sonntag, dem 12.5.2019, wird Prof. Cordula Güdemann der 15. Kunstpreises der VR-Bank Ostalb verliehen.
Als herausragende Vertreterin der figurativen Malerei hat sich Cordula Güdemann die Welt der abstrakten Kunst erobert, die einem so zum Greifen nah kommt, teils als Landschaftsanmutung, teils als urbane Fiktion oder als negative Utopie. Dass sie diese indifferenten Szenerien auszuformulieren vermag, ist ihrer Peinture zu verdanken. Sowohl ihre großformatigen Bilder wie auch die mittel- und kleinformatigen Gouachen bestechen durch ihre drastische, manchmal splittrig explosive Farbigkeit.
Die Malerin versteht Kunst auch als Reaktion auf gesellschaftliche und weltpolitische Entwicklungen. In den neuen Bildern lässt sich ein Weg von der Abstraktion zur Figuration und wieder zurück verfolgen, der im Grunde kein Weg, sondern fast schon ein Parcours auf dem Allgemeinplatz ist: In diesem Werk gibt es keinen Unterschied zwischen den einstmals getrennten Lagern.
Im Rahmen der Preisverleihung erscheint in Kürze ein Katalog.

Eröffnung: Sonntag, 12.5.2019 11 Uhr
Laufzeit: 13.05.–30.06.2019 

Cordula Güdemann


Cordula Güdemann, Farbige in Farblandschaft, 2017, Öl auf Leinwand, 200 x 270 cm 
 

 

Salon in der Galerie Schlichtenmaier am Freitag, 26. 04.

 
was tun, wenn die Grafik Schäden aufweist?

Morgen, Freitag, dem 26. April, findet um 19.00 Uhr im Rahmen unserer SALON-Veranstaltungen ein Expertenabend statt. Dr. Kuno Schlichtenmaier unterhält sich mit der Grafikrestauratorin Bettina Bünte. Gemeinsam tauchen sie ein in die spannende Welt der Restaurierung – und hier speziell in die Probleme der Papier- und Grafikrestaurierung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Es ist zugleich eine weitere Möglichkeit, die Ausstellung »Einzigartig grafisch – Einzelblätter und Mappenwerke aus 5 Jahrzehnten« zu besuchen, die bereits am Samstag, 27. April endet – und nicht am 4. Mai, wie im Booklet zu lesen ist.

Bettina Bünte genoss ihre Restauratorenausbildung bereits ab 1989 in namhaften Museen und Ateliers in Köln, Kassel, Genf, Karlsruhe, Paris und Liverpool. Von 1992 bis 1996 studierte sie Papierrestaurierung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Gerhard Banik. Danach arbeitete sie im Saarland Museum, Saarbrücken, suchte aber zugleich als freie Restauratorin die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, darunter – neben der Galerie Schlichtenmaier – auch mit der Kunsthalle Mannheim, dem Kunstmuseum Ravensburg, dem Museum Ludwig in Köln, dem Württembergischen Landesmuseum in Stuttgart u.a.m.

Wo: Galerie Schlichtenmaier, Kleiner Schlossplatz, Stuttgart
Wann: Freitag, 26. April, 19.00 Uhr

 

 
 

 

ART COLOGNE 2019

 
hiermit laden wir Sie sehr herzlich zum Besuch unseres Messe-Standes auf der diesjährigen ART COLOGNE ein. Die Kunstmesse findet vom
11. bis 14. April 2019 in Halle 11 der Kölner Messehallen statt. Sie finden den Stand A-002 der Galerie Schlichtenmaier in der Halle 11.1.
Die ART COLOGNE ist vom 11. bis zum 13. April täglich geöffnet von
11 bis 19 Uhr, am Sonntag, 14. April von 11 bis 18 Uhr.
Vor Ort erreichen Sie uns unter 0177 - 230 95 94 oder 0151-65240607.

Auf der ART COLOGNE zeigen wir Arbeiten von Willi Baumeister, Julius Bissier, Peter Brüning, Karl Fred Dahmen, Ralph Fleck, Winfred Gaul, Karl Otto Götz, Eckart Hahn, Erich Hauser, Johannes Itten, Thomas Lenk, Georg Karl Pfahler, Oskar Schlemmer, Emil Schumacher, Luzia Simons und Fred Thieler. Von Ralph Fleck, Eckart Hahn und Luzia Simons präsentieren wir ganz aktuell entstandene Werke.

Zur ONLINE Ausstellung

Auf Ihren Besuch freuen wir uns.















































   
 

 
  

Camill Leberer in der Kunsthalle Göppingen

 
In der Kunsthalle Göppingen eröffnet am kommenden Sonntag, 07.04.2019, um 18 Uhr die Ausstellung »Die Sammlung«, u.a. mit Werken von Sonja Alhäuser, Anna und Bernhard Blume, Klaus Heider, Friedemann Hahn, Marie-Jo Lafontaine, Via Lewandowski, Antoni Muntadas, Gabriela Oberkofler, Morgan O‘ Hara, Jaume Plensa, Karin Sander, Fritz Schwegler und Franz Erhard Walther.

Die Galerie Schlichtenmaier freut sich, dass der Künstler und Dichter Camill Leberer unter den Teilnehmern ist. Seine Arbeit hat in der Ausstellung einen Sonderstatus: Der Ausstellungsraum C1 – »see one« zu sprechen – ist einem Kunstwerk gewidmet: Camill Leberers »auffalten« aus dem Jahr 2019. Er präsentiert nicht nur seine Installation, sondern auch seine neuen Gedichte, die im Rahmen der Ausstellung erschienen sind.

Die Sammlung der Kunsthalle Göppingen spiegelt die 30-jährige Geschichte des Hauses und ihrer Ausstellungen wider mit ihrem international ausgerichteten Ausstellungsprogramm. 1989 fand die erste Ausstellung in der Kunsthalle Göppingen statt, deren fortlaufendes Programm von ihren Direktor Werner Meyer geprägt und seitdem weitergetragen wurden und werden: Ein hoher Anspruch an zeitgenössische Kunst, das Gespür für den richtigen Moment im Schaffen einer Künstlerin, eines Künstlers, die Freude am Abenteuer und die Neugier auf das Besondere. Werner Meyer wird mit »Die Sammlung« seine letzte Ausstellung in der Kunsthalle zeigen.

Kunsthalle Göppingen
 07.04. – 02.06.2019,
Di-Fr 13-19 Uhr, Sa, So 11-19 Uhr und nach Vereinbarung.

www.kunsthalle-goeppingen.de


Camill Leberer, Ohne Titel, 2019 Glas, Eisen, Farbe, Text
Ausstellung Kunsthalle Göppingen, 2019 © VG Bild-Kunst, Bonn 2019   

 
  

art KARLSRUHE 21.–24.02.2019

 
Beständigkeit wirkt am auffälligsten, wenn man sie neu überdenkt. Die Galerie Schlichtenmaier präsentiert sich auf der Messe »art KARLSRUHE« vom 20. bis 24. Februar 2019, wie man es von ihr erwartet, mit einem Programm, dessen Schwerpunkte mehrere Generationen der Kunst bis in die Gegenwart verbinden. Zu finden sind wir in der Halle 3, Stand G 05. Erstmals treten wir aber außerdem mit einem Skulpturenplatz auf, um uns auch als Bildhauergalerie zu positionieren.

Messegelände, Messeallee 1
Karlsruhe (Rheinstetten)
am Anfang von Halle 3, Stand G 05 und Skulpturenplatz H 10
Öffnungszeiten: 21. bis 24. Februar 2018 von 11 – 19 Uhr
Messetelefon: +49 175 591 08 07

Was die Klassiker angeht, sind die bewährten Namen schon Programm – Erstklassiges gibt es von Adolf Hölzel, Ida Kerkovius sowie Willi Baumeister und Oskar Schlemmer zu sehen, die wir dieses Jahr auch im Kontext des Bauhaus-Jubiläums präsentieren.

Die Avantgarden seit den 1950er Jahren sind mit hervorragenden Exponaten der geometrischen Abstraktion von Winfred Gaul, Georg Karl Pfahler und Lothar Quinte am Stand vertreten. Die Figuration der Nachkriegszeit setzt hier mit H.A.P. Grieshaber ein, dem sich mit Matthias Mansen ein zeitgenössischer Holzschneider zur Seite stellt.

Der Plastik öffnen wir einen weiten Raum: den erstmals inszenierten Skulpturenplatz bespielen wir mit Arbeiten von Hiromi Akiyama und Erich Hauser, zwei singulären Positionen in der Geschichte der modernen Bildhauerei. Am Stand stehen sie im Dialog mit den Gegenwartskünstlern Robert Schad, Werner Pokorny u.a.m.

Auch in diesem Jahr bilden die innovativen Zeitgenossen einen Schwerpunkt. Farbgestalter wie Ralph Fleck oder Cordula Güdemann und Postrealisten wie Volker Blumkowski, Eckart Hahn oder Luzia Simons erweitern wir um die mediale Pop Art der 2017 verstorbenen rosalie. Die Grenzen der Malerei überwinden Peter Sehringer und Camill Leberer durch den Einsatz experimenteller Techniken und spezieller malerischer Mittel.

ONLINE-Ausstellung

Sie haben die Möglichkeit zu einer persönliche Begegnung mit unseren Künstlern: Von unseren zeitgenössischen Galeriekünstlern haben bereits etliche verbindlich zugesagt, für Sie am Stand der Galerie Schlichtenmaier zu sein, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit – so können Sie erfahren, was Sie den Künstler oder die Künstlerin schon immer fragen wollten.

Sie treffen diese Künstler zu folgenden Zeiten an unserem Stand:

Volker Blumkowski Mittwoch, 20.2., 15.00 – 16.00 Uhr
Ralph Fleck Donnerstag, 21.2., 13.00 – 14.00 Uhr
Cordula Güdemann Mittwoch, 20.2., 16.00 – 18.00 Uhr
Eckart Hahn Mittwoch, 20.2., ganztägig
Camill Leberer Mittwoch, 20.2., 16.00 – 18.00 Uhr
Werner Pokorny Freitag, 22.2., ab 14.00 Uhr
Thomas Putze Mittwoch, 20.2., ab 11.00 bis Messe-Ende, Sonntag ganztags (wir rufen ihn übers Handy an den Stand)


Künstler unseres Messestandes:
Max Ackermann, Hiromi Akiyama, Horst Antes, Willi Baumeister, Gerlinde Beck, Julius Bissier, Volker Blumkowski, Jürgen Brodwolf, Karl Fred Dahmen, Piero Dorazio, Ralph Fleck, Adolf Fleischmann, Günther Förg, Winfred Gaul, Rupprecht Geiger, Karl Otto Götz, HAP Grieshaber, Cordula Güdemann, Eckart Hahn, Otto Herbert Hajek, Erich Hauser, Adolf Hölzel, Ida Kerkovius, Camill Leberer, Thomas Lenk, Heinz Mack, Matthias Mansen, Armin Martinmüller, Ernst Wilhelm Nay, Georg Karl Pfahler, Platino, Werner Pokorny, Thomas Putze, Lothar Quinte, Hans Peter Reuter, Otto Ritschl, rosalie, Robert Schad, Oskar Schlemmer, Emil Schumacher, Peter Sehringer, Luzia Simons, Anton Stankowski, Hans Steinbrenner, Walter Stöhrer, Fred Thieler  

 

  

 
  
 

Willi Baumeister zum 130. Geburtstag
Eine »Salon«-Veranstaltung der Galerie Schlichtenmaier

 
Anlässlich der aktuellen Ausstellung VON ADOLF HÖLZEL ZUM BAUHAUS, in der neben Adolf Hölzel auch Arbeiten von Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Johannes Itten, Ida Kerkovius u. a. vertreten sind, findet

am Freitag, dem 8. Februar 2019, um 19.00 Uhr in der Galerie Schlichtenmaier
am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart

ein Gespräch über Willi Baumeister statt.

Kay Kromeier wird mit der Leiterin des Baumeister-Archivs Hadwig Goez sowie mit Cristjane Mohringer von der Willi Baumeister Stiftung über die 1920er Jahre, die Frankfurter Zeit von Willi Baumeister, seine Kontakte zum Bauhaus und vieles mehr sprechen.

Jubiläen gibt es viele zu feiern während der aktuellen Ausstellung: 100 Jahre Bauhaus ist der Anlass, aber zugleich begeht die Galerie Schlichtenmaier – die 2019 ihr 50järiges Bestehen auf ihre Fahnen schreibt – auch den 100. Jubeltag zur Gründung der Gruppe »Üecht« durch Baumeister, Graf, Mueller u.a. in Stuttgart. Und nicht zuletzt steht der 130. Geburtstag Willi Baumeisters im Kalender: Am 22. Januar 1889 wurde er in Stuttgart geboren.

Will Baumeister, der seit den 1920er Jahren mit Künstlern wie Fernand Legér oder Le Corbusier bekannt war, blieb insbesondere mit seinem Studienfreund Oskar Schlemmer auch nach dessen Weggang ans Bauhaus nach Weimar eng verbunden. Bei Besuchen lernte er dort auch Wassily Kandinsky und Paul Klee persönlich kennen. Dem Angebot, selbst als Lehrer ans Bauhaus zu wechseln, kam 1928 ein Ruf an die Städelschule nach Frankfurt zuvor. Ganz im Geiste des Bauhauses war Baumeisters Engagement im Kontext der Stuttgarter »Werkbund«-Ausstellung (später Grundlage der Weißenhofsiedlung), deren Idee 1924 in seinem Atelier, gemeinsam mit Ludwig Mies van der Rohe, diskutiert wurde. Baumeister zeichnete für die Typografie und das Corporate Design des Projekts verantwortlich.

Die Ausstellung »Von Adolf Hölzel zum Bauhaus« dauert noch bis 9. März.
Künstler der Ausstellung: Max Ackermann, Anni Albers, Josef Albers, Eugen Batz, Willi Baumeister, Max Bill, Adolf Fleischmann, Gottfried Graf, Adolf Hölzel, Wilhelm Imkamp, Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Ida Kerkovius, Edmund Daniel Kinzinger, Paul Klee, Jean Leppien, Gerhard Marcks, Albert Mueller, Oskar Schlemmer, Fritz Winter


 
     

Mit Adolf Hölzel in die Moderne

Zwei Ausstellungen machen derzeit auf das Werk des Malers Adolf Hölzel (1853 Olmütz – 1934
Stuttgart), eines der wichtigsten Wegbereiter der Moderne, aufmerksam.
Zum einen zeigt die Galerie Schlichtenmaier bis zum 9. März am Kleinen Schlossplatz in
Stuttgart ihre Ausstellung »Von Hölzel zum Bauhaus – Eine Ausstellung zum 100-jährigem
Bauhausjubiläum«. Informationen und eine Online-Ausstellung dazu finden Sie auf dieser
Homepage der Galerie. Bei der Gelegenheit erinnern wir an unser erfolgreiches Salon-Event
am 8. Februar: Im Rahmen dieser Reihe findet an diesem Freitag um 19.00 Uhr ein
Kunstgespräch zum 130. Geburtstag des Hölzel-Schülers Willi Baumeister statt. Hierzu
erscheint in Kürze eine eigene Pressemeldung.

Zum anderen eröffnet das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt am Samstag, dem 2. Februar
um 15.00 Uhr seine Ausstellung »Farbharmonie als Ziel – Adolf Hölzel auf dem Weg zum
Ungegenständlichen«, die bis zum 1. Mai
dauert. Die Schau mit rund 100 Arbeiten folgt den
Spuren des Malers von seiner neo-impressionistischen Zeit Ende des 19. Jahrhunderts bis zu
seinen Bekenntnissen zur Abstraktion, als deren Pionier er gilt. Stationen seines hier
vorgestellten Schaffens sind Wien, München mit Dachau sowie Stuttgart. Zur Eröffnung spricht
Dr. Frank Oppenländer, Vorsitzender des Vorstands der Adolf Hölzel-Stitung.
Der Besuch beider Ausstellungen vermittelt den Verlauf der Kunst am Werk eines Künstlers
entlang ins 20. Jahrhundert hinein – Hölzel gehört zum selben Jahrgang wie Van Gogh – und
von dort weiter zu seinem Kreis, der über vielfältige Verknüpfungen mit dem Bauhaus
verbunden ist.

Museum Georg Schäfer
Brückenstr. 20
97421 Schweinfurt
www.museumgeorgschaefer.de
Öffnungszeiten: Di 10–20 Uhr, Mi–So 10-17 Uhr



Auch Stahl hat seine Zeit
Kürzere Laufzeit der Ausstellung »Manuela Tirler – Gewächse aus Stahl«


Entgegen der Ankündigung im Einladungsflyer endet die Dätzinger Ausstellung »Manuela Tirler – Gewächse aus Stahl« nicht erst am 26. Januar, sondern bereits am 19. Januar 2019.

Das heißt, dass die Finissage für die in der Presse euphorisch besprochene Werkschau der jungen Stahlbildhauerin um eine Woche vorverlegt wird. Wer es also noch nicht geschafft hat, die Ausstellung zu besuchen, sei bis zum Samstag, dem 19. Januar herzlich eingeladen zu einem winterlichen Ausflug ins Schloss Dätzingen, um eine zauberhafte Präsentation der floral anmutenden oder auch brachial naturhaften Kunst aus Stahl zu erleben.
Zugleich sei an die Eröffnung der Ausstellung erinnert, die sich in den Reigen der Veranstaltungen in ganz Deutschland im Bauhaus-Jahr einreiht. Die Ausstellung befasst sich mit der weniger bekannten, aber intensiven Bedeutung des Hölzel-Kreises für die Brutplätze der Moderne in Weimar und Dessau. Oskar Schlemmer, Johannes Itten und Ida Kerkovius, aber indirekt auch Willi Baumeister sowie viele andere Künstler mehr weisen den Weg und die geistige Nähe der Hölzel-Schüler zur Lehre und Ästhetik des Bauhauses. Namen wie Wassily Kandinsky und Paul Klee ergänzen die fulminante Reise in die Urgründe der modernen Kunst.
Vita Manuela Tirler
1977 geboren in Stuttgart, aufgewachsen in Morristown /Tennessee und   Wiernsheim im Enzkreis 1998 Freie Kunsthochschule Nürtingen 2002–08 Studium der Freien Bildhauerei / Freien Kunst an der Staatlichen   Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Werner Pokorny,   Micha Ullman, Markus Ambach und Rainer Ganahl 2007 Stipendium der Landesstiftung Baden-Württemberg für California/USA, first »mixed media«-Award der Galerie Calstate East Bay, San Francisco, California 2009 Preisträgerin des Gerlinde-Beck-Preises (Gerlinde-Beck Stiftung) 2009–10 Akademiestipendium, d.h. Aufbaustudium, Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart 2008–10 Atelierstipendium Stadt Nürtingen 2010–13 Atelierstipendium Landkreis Esslingen  Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg  lebt und arbeitet in Plochingen


 

Kunstgespräch im Salon der Galerie Schlichtenmaier

 
Die Galerie Schlichtenmaier öffnet am Freitag, 14. Dezember, um 19 Uhr ihren SALON am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart und lädt Sie ein zum Kunstgespräch mit dem Künstler Volker Blumkowski anlässlich seiner Ausstellung

Volker Blumkowski - Querbeet, oder : Gibt es ein Thema?

Man hat das Schaffen des Malers Volker Blumkowski in die Nachfolge René Magrittes gestellt und in die Nähe der neuen Leipziger Schule angesiedelt. Der 9. SALON der Galerie Schlichtenmaier am Kleinen Schlossplatz korrigiert dieses voreilige Bild. Im Kunstgespräch verortet sich der in Stuttgart und Paris lebende Künstler demgegenüber im Hier und Jetzt, zwischen postromantischer Tiefe und poetischer Leichtigkeit. Volker Blumkowski hat sich der figurativen Malerei verschrieben, die er mit spielerischer Freude ad absurdum führt, indem er falsche Fährten legt, die Perspektive aushebelt, Irritationen schafft, so dass am Ende alles, nicht zuletzt der Sinn des Lebens, in Frage steht: diese stellt der Maler aber mit malerisch-sinnlicher Lust und einem grandiosen Gespür für feinste Farbnuancen und faszinierende Formenspiele. Im Gespräch erweist sich der Künstler nicht nur als eloquenter Interpret seines Werks, sondern auch als Kenner der Kunstgeschichte, die hier und da in seinen Arbeiten als Zitat aufscheint.

Ort: Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart, Kleiner Schlossplatz
Zeit: 14. Dezember
Beginn: 19 Uhr 


Volker Blumkowski



   


 
 
 
 

München hat die Messe-HIGHLIGHTS im Herbst!

 
Die Galerie Schlichtenmaier brilliert mit Meisterwerken auf der Messe HIGHLIGHTS vom 17. bis 21. Oktober 2018

Residenz München, Eingang Hofgarten
Residenzstraße 1, 80333 München

Stand Nr. A 8
Messetelefon +49 175 591 08 07 oder +49 177 230 95 94

Vernissage am 16. Oktober 2017, 14 bis 21 Uhr. Bitte wenden Sie sich wegen Tickets an uns.

Öffnungszeiten 
17. – 21. Oktober 2017, 11.00 bis 19.00 Uhr
Langer Abend, Donnerstag 18. Oktober 2017, 11.00 bis 22.00 Uhr

ONLINE-Ausstellung
 
die Galerie Schlichtenmaier freut sich auf die Teilnahme an der diesjährigen Ausgabe der Munich Highlights in der Münchner Residenz und begrüßt Sie herzlich am Stand A 8 mit einer Präsentation, die das Programm in all seiner Vielfalt bis in die Gegenwart hinein zeigt – bewegend und zeitlos aktuell. 

Die klassische Moderne seit Adolf Hölzel ist mit hochkarätigen Namen vertreten – allen voran Willi Baumeister mit Werken, die zwischen 1937 und 1951 entstanden sind, sowie Oskar SchlemmerIda KerkoviusJohannes Itten und Adolf Fleischmann. Während der Kreis um Hölzel der Moderne ähnlich nachhaltige Impulse gab wie der Blaue Reiter oder die Brücke, malten sich viele seiner Schüler in die internationale Kunstgeschichte ein: Schlemmer und Itten prägten das Bauhaus mit, Baumeister wirkte als phantasiemächtiger Künstler und als Lehrer in Stuttgart wie ein Magnet für die Nachkriegsavantgarde, während Kerkovius und Fleischmann zwar treue Sammlergemeinden anzogen, doch erst in den vergangenen Jahrzehnten in ihrer weltläufigen Bedeutung erkannt und wiederentdeckt wurden.

Hinzu kommen als singuläre Künstler ihrer Zeit Otto Baum und Julius Bissier – ersterer als bahnbrechender Wegbereiter einer durch Constantin Brancusi inspirierten Plastik. Das Informel ist mit noch nicht gezeigten Arbeiten von Emil Schumacher und Fred Thieler – der lange auch in München wirkte – auf eindrucksvollste Weise präsent. Obwohl beide 1999 starben und im kommenden Jahr ihr 20. Todestag gefeiert wird, ist ihre eindringliche Wirkung ungebrochen. Von dort aus weisen Peter BrüningWinfred Gaul und Georg Karl Pfahler den Weg hin zu einer informativen Kunst. Brünings titellose Arbeit von 1964 etwa gehört zur herausragenden kleinen Gruppe von einem Dutzend Übergangsbildern, deren Fülle an farblichen Zwischentönen und formalen Akzenten eine zauberhaft-skripturale, sinfonische Komposition ergeben. Pfahler ist in seiner Hard-Edge-Phase zu sehen.

Die figurativ-gegenständlichen Erneuerer Horst Antes und Walter Stöhrer – die sich als Grieshaber-Schüler profilierten und dann ureigene Wege beschritten - legen Spuren bis in die Gegenwartskunst, die mit dem Werk von Ralph FleckEckart Hahn und Luzia Simons Positionen von internationaler Bedeutung an unserem Galeriestand bereit hält. Diese Künstler markieren denkbar unterschiedliche Realitätswahrnehmungen, ohne einer Abbildgläubigkeit nachzugeben – sie verknüpfen souverän Illusion und Irritation miteinander.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.    
 

 








 
 

Heißer Sommer – kühle Räume. Die Galerie Schlichtenmaier bietet volles Programm

 
 
Daheimgebliebene oder von außerhalb Angereiste können sich freuen. Die Galerie am Stuttgarter Kleinen Schlossplatz zeigt noch über den August hinweg Arbeiten des Künstlers Peter Sehringer. Für sonnige und überhitzte Gemüter lohnt sich der Gang nicht nur der klimatisierten Räume wegen: Das Werk Peter Sehringers zeigt abenteuerliche Motive, die unser Gemüt selbst wohltemperiert in Wallung zu bringen verstehen. Die Wildwest-Szenerien, Frauengestalten, Wolfs-Darstellungen – überhaupt die Welt der Menschen und Tiere, aber auch die floralen Impressionen sind erzählerisch angelegt, so dass die Betrachter nicht nur Jugenderinnerungen, Vergangenheitsbilder, Wunschvorstellungen und archaische Denkmuster des Künstlers zu erkennen glauben, sondern bei ihnen eigene Ideen und Bilder hervorgerufen werden. So identifizieren wir uns mit den Werken, ›lesen‹ Indianergeschichten von epischer Breite, versetzen wir uns in den eigensinnigen Charakter des Wolfs, schauen Frauen nach – und ahnen zugleich, dass in allen Arbeiten Peter Sehringers ein Geheimnis oder mehrere schlummern, die der Vertrautheit des Gesehenen eine Distanz entgegenhalten. Der Maler durchdringt diese Verrätselung der Welt bis in die Technik hinein – jenseits der Malerei arbeitet er mit Schablonen, spachtelt Farbpigmente, vermischt mit Steinmehl und anderen Substanzen, auf den Bildträger und schleift Teile der Farbe wieder ab, um eine plane, allerdings an Inkrustationen erinnernde Oberfläche zu erhalten. Statt Leinwand bevorzugt Sehringer Holz- und Acrylglasplatten.

Peter Sehringer: »Solitär«, bis 15. September, Kleiner Schlossplatz, Stuttgart


In Schloss Dätzingen geht die Jubiläumsausstellung zur 40jährigen Residenzpräsenz der Galerie in die heiße Phase. Die Ausstellung dauert zwar bis zum 22. September, doch ist die Galerie vom 13. bis 31. August geschlossen. Nach dem fulminanten Start in die Ausstellung haben sich die Bilderreihen teilweise gelichtet, so dass bereits umgehängt wurde. Es lohnt sich also nicht nur für diejenigen, die es noch nicht nach Grafenau geschafft haben, sondern auch für die, welche ein zweites Mal ins Schloss schauen, interessante Entdeckungen zu machen. Es sei nur auf ein Blumenbild von Ida Kerkovius verwiesen, das erst in den letzten Tagen in die Galerie kam. Die Bandbreite des Galerieprogramms kann man in den Räumen der Galerie, aber auch in den Schlossfluren und im Außenbereich erleben. Hier zeigt sich, dass die Galerie Schichtenmaier nicht wirklich ruht, und die kleine Auszeit dient unter anderem auch internen Arbeiten in der Galerie. Das soll aber niemand abhalten, die erste Augusthälfte und den September dazu zu benutzen, sich auf eine Zeitreise durch die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zu begeben.

40 Jahre Galerie Schlichtenmaier in Schloss Dätzingen, bis 22. September, Schloss Dätzingen, Grafenau


Für den September gilt es drei Termine der Galerie vorzumerken: Am 20. September eröffnen wir in Stuttgart eine Ausstellung mit Arbeiten des international bekannten Stahlbildhauers Robert Schad. Der zwischen Frankreich, Portugal und Deutschland aktiv auftretende Künstler wurde durch seine massiven, mitunter monumentalen Stahlskulpturen berühmt, die in kraftvoller Präsenz eine Balance suchen und in sich eine tänzerische Rhythmik entfalten. Robert Schad ist unser Künstler zum diesjährigen Art Alarm, der am 23. und 24. September in Stuttgart stattfindet.
Am 30. September wartet eine weitere Eröffnung in Schloss Dätzingen auf Besucher, die sich auf eine kunstvolle Sensation gefasst machen dürfen. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von Thomas Lenk und seinen Freunden. Was Lenk angeht, ist er den Freunden der Galerie wohlbekannt. Seine Bedeutung für die Kunstgeschichte lässt sich allerdings nicht nur an seinem Werk ablesen, sondern auch an seinem Freundeskreis, zu dem international renommierte Künstler aus Europa und den USA zählen. Zuviel soll noch nicht verraten werden, lassen Sie sich überraschen.

Save the Dates:

20. September: Robert Schad – Skulpturen und Zeichnungen, Kleiner Schlossplatz, Stuttgart

23./24. September: Art Alarm in Stuttgart

30. September: Thomas Lenk und Freunde in Schloss Dätzingen 


    












 
  

Die Galerie Schlichtenmaier feiert den 90. Geburtstag von Winfred Gaul und Hans Steinbrenner

 
SALON in der Galerie Schlichtenmaier
Winfred Gaul zum 90. Geburtstag – Malerei als offenes System

Winfred Gaul (1928 Düsseldorf – 2003 Düsseldorf-Kaiserswerth) war ein Maler, der sich »innerhalb der Grenzen seines Mediums ... wie ein Fisch im Wasser« empfand, der die Freiheit zu malen höher einschätzte, als sich auf eine Stilrichtung festzulegen. Darüber hinaus war er auch Zeitzeuge, der nicht nur als Schüler die Nazi-Gräuel an der Ostfront miterlebte und verwundet in Gefangenschaft geriet, sondern auch die Zeit nach 1945 kritisch hinterfragte und stets auch seine Kunst sachkundig kommentierte – vor seiner Aufnahme in die Stuttgarter Malklasse von Willi Baumeister hatte er ein Jahr lang Germanistik und Kunstgeschichte studiert.

Anlässlich der Ausstellung »Malerei als offenes System« findet der
7. Salon in der Galerie Schlichtenmaier
statt, zu dem Texte über sein Leben und über seine Malerei vorgelesen werden.
Ort: Galerie Schlichtenmaier, Kleiner Schlossplatz 11, 70173 Stuttgart
Datum: Freitag, 25. Mai, 19.00 Uhr, bis ca. 20.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: bis 14. Juli 2018


Hans Steinbrenner zum 90. Geburtstag – eine Onlineausstellung

Mit ihrer aktuellen Online-Ausstellung setzt die Galerie Schlichtenmaier den lange gehegten Wunsch um, Einzelkünstler und Themen exklusiv im World Wide Web zu präsentieren. Damit erweitert sie ihr Angebot um einen dritten – medialen – Standort Das heißt nicht, dass diese Arbeiten nur virtuell zu sehen sind. Alle aufgeführten Plastiken sind verfügbar und können in Schloss Dätzingen auch neben dem laufenden Programm gezeigt werden. Die erste große Ausstellung dieser Art ist dem Bildhauer Hans Steinbrenner (1928 Frankfurt a. M. – 2008 ebd.) gewidmet, von dem ab sofort über 30 Arbeiten im Netz versammelt sind. Wie zu jeder Ausstellung der Galerie senden wir Ihnen auch gerne weitere Informationen und Angebote zu Werken der Online-Schau zu.

ONLINE-Ausstellung
                       

Winfred Gaul: Night-Glo, 1967


Ausstellungsansicht
 

H. Steinbrenner: Figur, 1967


H. Steinbrenner: Figur, 1968 





 

 
 

Verlängert: HAP Grieshaber in Dätzingen

 
Wir verlängern die Laufzeit unserer Ausstellung
HAP Grieshaber – Gedruckte Bilder
in Schloss Dätzingen bis zum 9. Juni 2018.
Auch zu dieser Ausstellung gibt es auf unserer Homepage eine
OnlineAusstellung mit 90 Werken des Holzschneiders.

Folgende Museumsausstellungen finden parallel statt:
Museum im Kleihues-Bau, Kornwestheim
HAP Grieshaber & Gert Fabritius

Künzelsau, Sammlung Würth
HAP Grieshaber und der Holzschnitt

Landesmuseum Mainz
Pans Melodie. Der Grafiker HAP Grieshaber 
 

Austellungsansichten, Schloss Dätzingen

  
 
 

 
  

Richard Wagner trifft im Stuttgarter Salon auf das Werk rosalies

 
Am Freitag, 11. Mai, zeigt die Galerie Schlichtenmaier anlässlich ihrer Ausstellung »rosalie – ›… voll mit wilden Rosen‹« einen Film über die Licht- und Bühnenbildnerin rosalie und den Bayreuther »Ring«. Die Produktion des SWR und arte aus dem Jahr 1998 gibt Einblicke in das Schaffen einer Ausnahmekünstlerin, die mit einer unbändigen Phantasie und intellektuellen Leichtigkeit die Wagnersche Idee des Gesamtkunstwerk in unser mediales Zeitalter transportiert hat. Der spielerische Umgang mit pathetischen wie trivialen Elementen hat rosalies Werk weltweit bekannt gemacht. Wer die facettenreiche Stuttgarter Ausstellung gesehen hat, wird rosalies Einfluss auf die »Ring«-Inszenierung in Bayreuth unmittelbar verstehen, und wer den Film über ihre Bühnenarbeit sieht, wird die Ausstellung mit einem neuen, ganzheitlichen Sinn betrachten.

Salon der Galerie Schlichtenmaier: Freitag, 11. Mai 2018
Beginn: 19.00 Uhr
Dauer: ca. eine Stunde

 
 





                     


 
  


 

ART COLOGNE 2018

 
Wir laden Sie sehr herzlich zum Besuch unseres Messe-Standes auf der diesjährigen ART COLOGNE ein.
Die Kunstmesse findet vom 19. bis 22. April 2018 in Halle 11 der Kölner Messehallen statt.

Sie finden den Stand B-029 der Galerie Schlichtenmaier in der Halle 11.1.
Die ART COLOGNE ist vom
19. bis zum 21. April täglich geöffnet von 11 bis 19 Uhr,
am Sonntag, 22. April von 11 bis 18 Uhr.
  
Vor Ort erreichen Sie uns unter 0177 - 230 95 94.

Auf der ART Cologne zeigen wir Arbeiten von Willi Baumeister, Julius Bissier, Peter Brüning, Karl Fred Dahmen, Adolf Fleischmann, Winfred Gaul, Karl Otto Götz, Erich Hauser, Platino, Georg Karl Pfahler, Oskar Schlemmer, Emil Schumacher, Walter Stöhrer und Fred Thieler. Von Ralph Fleck und Luzia Simons präsentieren wir ganz aktuell entstandene Werke.

Die ausgestellten Gemälde und Skulpturen können Sie ab sofort in der ONLINE Ausstellung auf unserer Homepage anschauen.

Allgemeine Informationen zur Messe hält die Homepage der ART Cologne
(www.artcologne.de) bereit. 


    





 
  


 
 

SALON: Texte der ›Stuttgarter Gruppe/Schule‹ in der Galerie Schlichtenmaier

 
»Das Erzeugen ästhetischer Gebilde erfolgt nicht mehr aus Gefühlszwängen, aus mumifizierender oder mystifizierender Absicht; sondern auf der Basis bewusster Theorien, intellektueller … Redlichkeit.« (Max Bense / Reinhard Döhl)
 
Anlässlich der Ausstellung »Avantgarde der Nachkriegszeit – Kunst der 1960er Jahre« präsentiert die Galerie Schlichtenmaier am 6. April ihren SALON mit Texten der sog. Stuttgarter Gruppe um den Philosophen, Mathematiker, Physiker, Dichter und Ausstellungsmachers Max Bense (1910–1990).

Der theoretische Kopf der Konkreten Poesie und Kunst vereinte in der Landeshauptstadt Autoren und Künstler, die nicht nur einer geometrischen Abstraktion angehörten, sondern auch von der expressiven Abstraktion oder der Pop-Art inspiriert wurden. Almir Mavignier, Winfed Gaul und Georg Karl Pfahler fanden bereits vor und um 1960 den Weg in den Bense-Kreis – um nur Vertreter der Kunst zu nennen, die auch in der Stuttgarter Ausstellung zu sehen sind. Dass die beiden letztgenannten Maler wegen Willi Baumeister an der Stuttgarter Kunstakademie studierten, erweitert das geistige Umfeld und die Bedeutung Stuttgarts für die Avantgarde enorm. Bense selbst kuratierte bis 1981 rund 90 Ausstellungen, insbesondere in der Galerie Gänsheide 26 und in der von ihm eingerichteten Studiengalerie an der Technischen Hochschule (ab 1967 Universität) Stuttgart.

Texte von Max Bense sowie der Stuttgarter Gruppe, die keineswegs auf Stuttgart (Reinhard Döhl, Helmut Heißenbüttel u.a.) beschränkt war, sondern zu der auch Autoren aus dem ganzen deutschsprachigen Raum (Ludwig Harig, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker u.a.) gerechnet werden. Darüber hinaus hielten die Stuttgarter Kontakt zu ›konkreten‹ Dichtergruppen zwischen Brasilien (Dichter der Noigandres) und Japan (Shutaro Mukai). Zur unverbindlichen Differenzierung hat man deshalb neben dem Begriff der Stuttgarter Gruppe auch den der Stuttgarter Schule eingeführt, die streng genommen der exakten Ästhetik und der Semiotik verpflichtet war.

Der SALON gewährt Einblicke in die Dichtung der Stuttgarter Gruppe, gibt aber auch in gebotener Kürze Hinweise auf die Verflechtungen der Philosophie, Kunst und Literatur im Hinblick auf die Ausstellung am Kleinen Schlossplatz.

Wann: Freitag, 6. April 2018, 19.00 Uhr
Wo: Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart, Kleiner Schlossplatz
 








 
 

 
 

Eckart Hahn vom Bild zum Wort und wieder zurück

 
Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch – meint man. Wenn jedoch ein Künstler wie Eckart Hahn, dessen Gemälde uns Dinge als wirklich erscheinen lassen, von denen wir wissen, dass es sie so nicht gibt: Der 1971 in Freiburg geborene und in Reutlingen lebende Maler und Objektkünstler pflegt einen paradoxen Realismus, der sich weniger am Surrealen als am virtuell Möglichen orientiert. Im Distanz Verlag ist nun ein Katalog erschienen, der seine Ausstellung im Berliner ›Haus am Lützowplatz‹ begleitet. Am Mittwoch, dem 21. März 2018, um 19.00 Uhr, liest Katja Riemann daraus Texte vor.

Wer nun also eine Katalogtextlesung erwartet, sollte wissen, dass nicht nur eine der renommiertesten deutschen Schauspielerinnen selbst einen Beitrag zu Eckart Hahns Gemälden beigesteuert hat, sondern noch über 50 weitere Prominente, Kunstschaffende aller Art – darunter Axel Anklam, Charly Hübner, Yves Netzhammer, Gerhard Polt, Roman Signer und andere mehr. Dieses Buch ist nicht nur einfach ein Buch. Es handelt sich um eine Werkschau als Bilderbuch mit über 170 Farbabbildungen, und auch um den einzigartigen Versuch, sich der Bilderphantasie von Eckart Hahn mit sprachlich-poetischen Reflexionen anzunähern. In der Summe ergeben die selbst phantastischen, amüsanten, erfundenen und immer sehr speziellen Texte einen Zugang zu seinem Schaffen, das auch als Lesebuch einen Blick auf die Wirklichkeit wirft, der wir unbedingt misstrauen sollten.

Sicher ist: die Ausstellung in Berlin dauert noch bis zum 8. April 2018. Sie können sich auch jederzeit in der Galerie Schlichtenmaier über das Werk von Eckart Hahn informieren.

Haus am Lützowplatz – Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V.
 Lützowplatz 9 / 10785 Berlin
; Telefon:  +49 (0)30 – 261 38 05
www.hal-berlin.de; 
E-Mail: office@hal-berlin.de; Öffnungszeiten der Ausstellungsräume (inkl. Studiogalerie):
 Di–So, 11-18 Uhr 

    

 
  

 

art KARLSRUHE 2018

 
die Galerie Schlichtenmaier präsentiert sich auf der Messe »Art Karlsruhe« vom 22. bis 25. Februar 2018 mit einem Programm, dessen Schwerpunkte mehrere Generationen der Kunst bis in die Gegenwart verbinden.

Messegelände, Messeallee 1
Karlsruhe (Rheinstetten)
am Anfang von Halle 3, Stand G 05

Öffnungszeiten: 22. bis 25. Februar 2018 von 11 – 19 Uhr

Messetelefon: +49 175 591 08 07

ONLINE-Ausstellung zur Messe
 
Was die Klassiker angeht, sind die bewährten Namen schon Programm – Erstklassiges gibt es von Adolf Hölzel über Willi Baumeister, Oskar Schlemmer und Julius Bissier bis hin zu Adolf Fleischmann.
Die Avantgarden seit den 1950er Jahren sind mit hervorragenden Exponaten von Georg Karl Pfahler und Lothar Quinte am Stand vertreten. Die Oszillation der jüngeren Kunst zwischen Figuration und Abstraktion vergegenwärtigen wir hinsichtlich des modernen Menschenbildes mit Werken von Walter Stöhrer.
In der Skulptur präsentieren wir Ihnen Highlights bei den klassischeren Positionen von Erich Hauser und Thomas Lenk. Unter den aktuellen Bildhauern sind Robert Schad und Werner Pokorny vertreten.
Auch in diesem Jahr bilden die innovativen Zeitgenossen einen Schwerpunkt. Den Kreis der neu zum Galerieprogramm gehörenden Künstler Luzia Simons und Eckart Hahn erweitern wir um Arbeiten des Malers Ralph Fleck, dessen Werk sich gleichsam der Figuration wie der Abstraktion zurechnen lässt – aber in der Hauptsache den sinnlichen Qualitäten der Malerei verpflichtet ist. Von den längst bekannten Positionen des zeitgenössischen Segmentes erwarten Sie u. a. neue Arbeiten von Camill Leberer genauso wie ausgewählte Arbeiten des letztjährigen Hans-Thoma-Preisträgers Platino sowie lichtkinetische Objekte der im vergangenen Jahr verstorbenen Bühnenbildnerin, Malerin und Lichtkünstlerin rosalie.

Die Arbeiten der Messe finden Sie ab sofort online auf unserer Homepage (www.schlichtenmaier.de) mit Bildern zum Herunterladen. Auch von unseren aktuellen Ausstellungen sind Online-Ausstellungen zur Inspiration einsehbar.

Künstler unseres Messestandes:
Willi Baumeister; Julius Bissier; Volker Blumkowski; Jürgen Brodwolf; Karl Fred Dahmen; Ralph Fleck; Adolf Fleischmann; Winfred Gaul; Karl Otto Götz; HAP Grieshaber; Eckart Hahn; Erich Hauser; Adolf Hölzel; Camill Leberer; Thomas Lenk; Wilhelm Loth; Heinz Mack; Georg Karl Pfahler; Platino; Werner Pokorny; Lothar Quinte; Hans Peter Reuter; rosalie; Robert Schad; Emil Schumacher; Peter Sehringer; Luzia Simons; K.R.H. Sonderborg; Hans Steinbrenner; Walter Stöhrer; Fred Thieler
 

 










 
 

 
 

Im Kosmos von Adolf Hölzels Kunst

 
»Das Bild ist eine Welt für sich, die eigens und gründlich erforscht sein will.« 
(Adolf Hölzel) 

Die Galerie Schlichtenmaier am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart lädt anlässlich ihrer Ausstellung mit Werken des Malers, Theoretikers und Lehrers Adolf Hölzel sowie seines Kreises ein zum Salon am Freitag, dem 9. Februar, um 19.00 Uhr.

Adolf Hölzel nimmt eine zentrale Stellung in der Entwicklung der Moderne ein. Er entwickelte eine abstrakte Bildsprache, die er vom Primat der künstlerischen Mittel ableitete. So bahnte er für und mit seinen Schülern einen Weg in die gegenstandsfreie Kunst, die mit den Namen Max Ackermann, Willi Baumeister, Adolf Fleischmann, Johannes Itten, Ida Kerkovius u. a. m. bis in die Gegenwart ausstrahlt. Sein Schaffen war geprägt von einem experimentierenden Geist, der nicht nur in seiner Malerei, sondern auch in Sentenzen, Aphorismen und Briefen, darüber hinaus durch Mitschriften der Schüler spürbar wird.

Im Salon – einem seit kurzem gepflegten Eventformat der Galerie mit Texten und Lesungen rund um die Ausstellungen - stellen Péter Horváth als 2. Vorsitzender der Adolf Hölzel-Stiftung sowie Dr. Jürgen Schmid als Vorsitzender des Fördervereins Hölzel-Haus e.V. die jeweiligen Aufgaben und die Situation der beiden Institutionen vor. Dieses Haus in Stuttgart-Degerloch wurde zu einem der privaten Tatorte der Moderne, wie etwa auch dem Wohnsitz Wassily Kandinskys und Gabriele Münters in Murnau.

Umrahmt werden diese Beiträge zum Hölzel-Haus von Texten des Künstlers, die seine Malerei untermauern: »Je tiefer wir in die Malerei eindringen, desto mehr erkennen wir, dass die dem Künstler für seine Darstellung und seinen Ausdruck zur Verfügung stehenden Mittel, sein Ein und Alles, ganz eigenartige, sehr selbstständige, oft eigenwillige außerordentliche Kräfte sind, die mit voller Liebe … behandelt und verwendet werden wollen.«

Wo?   Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart, Kleiner Schlossplatz
Wann?   Freitag, 9. Februar 2018, 19.00 Uhr
 

Adolf Hölzel, Glasfenster-Entwurf 
  

 
  

Adolf Hölzel in Freiburg und Stuttgart

 
Es hätte nicht besser terminiert werden können. Einen Tag vor der Eröffnung unserer Ausstellung in Stuttgart, »Adolf Hölzel – Motor der Moderne«, die einen Einblick in den Kreis um den Maler und Theoretiker Adolf Hölzel gibt, ist am 17.1.2018 ein Artikel in der F.A.Z. erschienen zu der Hölzel-Schau im Freiburger Augustinermuseum. Er stellt den Künstler in seiner Bedeutung noch über die seiner teilweise berühmten Schüler. Der Pressetext zitiert Hölzel, der durch seinen experimentierfreudigen Geist nachhaltigen Einfluss auf die Kunst ausübte und der seine Lehre in unzähligen Aphorismen, Sentenzen und Briefen niedergelegt hat: »Da die Flächenform die Grundlage aller Darstellung auf der Fläche ist, wird naturgemäß im Bilde alle Gegenstandswirkung aus Flächenformen entstehen müssen.« In solch lakonischen Sätzen steckt eine Sprengkraft, welche die abstrakte Moderne zum lodern brachte – mit Auswirkungen über das Bauhaus (durch Oskar Schlemmmer, Johannes Itten u.a.m.) und die Stuttgarter Akademie (durch Willi Baumeister) hinweg bis in unsre Zeit.
Wir freuen uns über diese Wertschätzung im Feuilleton und laden Sie herzlich ein, auch die Ausstellung in Stuttgart zu besuchen.



»Adolf Hölzel - Motor der Moderne«


Ausstellungsdauer: 18. Januar 2018 bis 3. März 2018

Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag: 11–19 Uhr, Samstag: 11–17 Uhr.
 
                Aus der FAZ vom 17.1.2018 

 
  

»Das Schloss«, Performance von Thomas Putze am 20. Januar

 
zur Finissage der Ausstellung »Mitspieler« mit Plastiken und Papierarbeiten von Thomas Putze am Samstag, dem 20. Januar 2018, widmet sich der Bildhauer und Performancekünstler dem »Schloss« – ein Schelm, der nicht an den Schriftsteller Franz Kafka dabei denkt… Dass Putze die Idee dazu in Dätzingen hatte, ist kein Zufall: die Kulisse des alten Malteserschlosses im Teilort von Grafenau bietet sich an. Die Performance wird – sofern die Witterung es zulässt – auf der Seite vor dem Portikus gezeigt, den der klassizistische Hofbaumeister Nikolaus Friedrich von Thouret (1767–1845) im 19. Jahrhundert vor den Schlossbau setzte. Ausgangspunkt der Aktion ist das Eisentor der Ummauerung.

Im Maltesersaal des Schlosses findet zunächst um 15.00 Uhr eine musikalische Performance als kurzes Präludium statt, gestaltet von dem Musiker Robert Bärwald, der bereits zur Eröffnung der Ausstellung am Flügel saß, sowie Angelika Luz, Professorin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart für Neue Vokalmusik. Zusammen werden sie das Publikum auf Kafka einstimmen.

Im Anschluss daran entführt Thomas Putze die Zuschauer in eine ›kafkaeske‹ Welt, die freilich nicht versucht, den berühmten Roman des Autors nachzuspielen. Es geht Putze vielmehr um die Unerreichbarkeit als Thema. Im Roman gelingt es dem Landvermesser K. nicht, ins Schloss zu kommen, Putze geht weiter: nimmt sich der Flüchtlinge, Ausgegrenzten, Schwachen an, denen es versagt ist, an ihr Ziel zu kommen. Es wird um gesellschaftliche und existenzielle Belange gehen. Dass der Bildhauer – einst Schüler von Werner Pokorny – augenzwinkernd auch daran denkt, wie schwer es für Künstler ist, im Dätzinger Schloss auszustellen, mag einen ironischen Unterton in die Aktion legen.

Wie leicht dies den Besuchern fällt, können diese nach der Performance selbst herausfinden. Wer Lust hat, kann den letzten Ausstellungstag in der Galerie Schlichtenmaier miterleben oder auch an einer kleinen Führung durch die Schau teilnehmen. 
 

Thomas Putze


in der Ausstellung »Mitspieler«
 

 
  

Glanzstücke in Ingolstadt
Zwei Arbeiten von Camill Leberer im Audi museum mobile

 
In einem gemeinsamen Projekt der Stiftung für konkrete Kunst und Design, Ingolstadt und der Audi AG hat Camill Leberer zwei räumliche Faltungen aus Aluminium und Lackfarbe geschaffen. Unterstützt wurde er dabei von Auszubildenden der Audi-Werke in Ingolstadt, die seine Entwürfe zusammen mit dem Künstler umsetzten. Leberer geht im Umgang mit dem Material an die Grenzen des technisch Machbaren und präsentiert zwei Arbeiten, bei denen Aluminiumflächen sanft auffächernd den Umraum neu definieren und deren innere Räumlichkeit mit Ausschnitten und farbig lackierten Partien die Themen Transparenz und Undurchlässigkeit ins Visier nimmt.
Zu sehen sind beide Arbeiten im Rahmen der Doppel-Ausstellung »Glanzstücke – Der Glanz der Technik« im Audi museum mobile, die noch bis zum 4. März 2018 läuft. Präsentiert wird den Besuchern die mehr als 100-jährige Geschichte dieses Werkstoffs und dessen vielfältige Verwendung – bei Audi und darüber hinaus.
Höhepunkte der Ausstellung im Audi museum mobile sind die zwei exklusiv geschaffenen Werke des Künstlers Camill Leberer. Zeitgleich zeigt der »Audi Kunstraum« im Wandelgang des Audi museum mobile mehr als 30 Papier­arbeiten des Künstlers. Camill Leberer ist der neunte Künstler, der seine Arbeiten im Audi Kunstraum präsentiert. In Zusammenarbeit mit der Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt sind im Rahmen dieses Formats seit 2011 in wechselnden Ausstellungen Werke der 17 Stiftungskünstler zu sehen.

Das Audi museum mobile ist werktags von 9 bis 18 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Audi Forum Ingolstadt
85045 Ingolstadt
Tel. 0800 - 2 83 44 44
Fax 0841 - 8 94 18 60
(aus dem Ausland: +49 (0)841 - 8 93 75 75)
E-Mail: welcome@audi.de 

 

© VG Bildkunst © Camill Leberer © AUDI AG

© VG Bildkunst © Camill Leberer
 

© VG Bildkunst © Camill Leberer © AUDI AG


© VG Bildkunst © Camill Leberer © AUDI AG

 
  

Die Gedankenwelt hinter dem Werk Walter Stöhrers
Die Galerie Schlichtenmaier lädt am Freitag, 15. Dezember ab 19 Uhr in den Salon

 
Walter Stöhrer hat die Leinwände bemalt, linear und skriptural überzeichnet, mit Fotos aus diversen Zeitschriften beklebt – die Gattungen sind prozessual nebeneinander und übereinander, sprich: im Kampf miteinander eingesetzt. Während sich die Malerei und Zeichnung dem Betrachter unmittelbar und in gestischer Dramaturgie aufdrängen, bleibt die Schrift fragmentarisch, in der Handschrift meist kryptisch, oft verborgen. Dabei lieferten die Zitate aus der Literatur von der Antike bis in Stöhrers Gegenwart nicht selten den Anlass, die Inspiration und Motivation für die Gemälde und Grafiken seit den frühen 1960er Jahre. Wesensverwandte Autoren von dem Vorsokratiker Empedokles bis zum Pop-Poeten Rolf Dieter Brinkmann, von dem surrealistischen Querdenker Antonin Artaud bis zur schizophrenen Existenzialistin Unica Zürn reicht die Bandbreite seiner psychisch fragilen Leib- und Magenlektüre, die er wie Alkohol und Nikotin exzessiv konsumierte – irgendwann habe er, so Stöhrer, »angefangen all diese Brüder zu zer-saufen«, sich selbst inklusive.
»Liebe Freunde«, so liest man im »Die Nervenwaage« von Antonin Artaud und glaubt Stöhrer zu hören, »was Ihr für meine Werke gehalten habt, waren nur Abfälle meiner selbst, jene Späne, die ein normaler Mensch nicht aufliest … Ich bin aus M. zurück, wo ich die Empfindung der Betäubung und des Taumels wiedergefunden habe, dieses abrupte, wahnwitzige Bedürfnis nach Schlaf, diesen plötzlichen Verlust meiner Kräfte mit einem Gefühl ungeheuren Schmerzes, augenblicklicher Vertierung.«
Walter Stöhrer zog Gedanken und Sätze aus den Texten, bevorzugt den französischen Surrealisten und amerikanischen Beat-Dichtern, in seine Bilder hinein, ohne die Vorlagen je zu illustrieren. Ohne Literatur könne er nicht leben, bekannte der Maler. Wenige Jahre vor seinem Tod im Jahr 2000 entdeckte er die Lyrik des Syrers Adonis, d.i. Ali Ahmad Saîd, dessen hochpoetische Sprache er kongenial einfing wie in seinem letzten Gemälde »Wie das Licht zwischen Zauber und Zeichen«, das die Schlusszeile aus dem Gedicht »Das Zeichen« zitiert – nach all dem Sprachextremismus ein vieldeutiges Vermächtnis.

Freitag, 15. Dezember ab 19 Uhr
Galerie Schlichtenmaier
Kleiner Schlossplatz 11
70173 Stuttgart


                  Walter Stöhrer
  Günter Baumann
 

 
 

Ein Monumentalbild von Camill Leberer für die Ortlieb Präzisionssysteme GmbH & Co. KG

 
Am Donnerstag, 30. November 2017, wurde das neue Firmengebäude der traditionsreichen Ortlieb Präzisionssysteme GmbH & Co. KG in Zell unter Aichelberg eingeweiht. Als innovativer Industriebau, der seine Identitätsstiftung auch über die Architektur und Kunst definiert, fanden auch zwei stählerne Kunstwerke Einzug in den Verwaltungstrakt, dem der Architekt Hanspeter Glemser in enger Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer Dr. Dieter Simpfendörfer eine imposante, scheinbar schwebende und gleichsam funktionale wie ästhetische Schauseite verpasst hat.
Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung wurde im Beisein der Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut nicht nur das Gebäude gefeiert, sondern auch – im Rahmenprogramm – die Kunst. Neben einer Stahlplastik des Hamburger Künstlers Jan Meyer Rogge im Eingangsbereicht galt der Festakt auch einer monumentalen Wandarbeit des Künstlers Camill Leberer. Die Galerie Schlichtenmaier war eingeladen, um die Kunst und ihren Künstler ins rechte Licht zu rücken.
Die 6 Meter hohe und 2,50 Meter breite, sechsteilige Arbeit ragt an der Wand im Foyer nach oben, von wo aus ein Rundgang auch den Blick von oben zulässt. Die auf Gelb und Blau basierende und in geometrischen Feldern zu Grün gemischte Farbgebung über schraffur-geschliffenen Edelstahlplatten entwickelt sowohl unter Einfluss des Tageslichts als auch des darauf abgestimmten Kunstlichts eine faszinierende, je nach Standort des Betrachters ständig changierende Strahlkraft. Im Sommer reflektiert das Farbspiel die umgebende Außenlandschaft, während das Bild im Raum selbst dreidimensional nach innen wirkt – als handle es sich um holographische Effekte. Camill Leberer schafft damit einen Denkraum, der sich teils auf konzeptionelle Ideen, teils auf eine postromantische Deutung von Zeit und Ausdehnung und nicht zuletzt auf die klassische Philosophie des Geistes bezieht. Seine spezielle Technik macht deutlich, dass die zeitgenössische Kunst durchaus sinnfällige Antworten auf eine globalisierte, virtuelle und innovative Industrie parat hat, deren Architektur sie ziert.  

 
Camill Leberer, Ohne Titel, 2016/2017 in verschiedenen Lichtsituationen


 

 
  

Gedichte von K. O. Götz in der Galerie Schlichtenmaier

 

Am Freitag, 3. November, findet von 19.00 bis 20.00 Uhr in der Galerie Schlichtenmaier am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart eine kurze Führung zur Ausstellung »K. O. Götz zu Ehren – Informelle Strukturen« statt, begleitet von Gedichten des Künstlers. Götz war nicht nur Mitbegründer des Informel in der Malerei, sondern hat auch einen wesentlichen Beitrag zur postsurrealistischen Lyrik in Deutschland geleistet.

»Am Kreuzweg blitzartiger / Impulse / sprießt eine Invasion / von schwarzen / Wünschelruten … «, so beginnt ein Gedicht von K. O. Götz ›Über mich selbst‹. Während die gestische Pinselführung der Informel-Künstler weniger dem Un(ter)bewussten verpflichtet ist und eher dem Impuls folgt, um im besten Sinne formlos zu gestalten, käme eine informelle Lyrik – die es dem Namen nach nicht gibt – der ›Ècriture automatique‹ der Surrealisten am nächsten, die tatsächlich spontanen, von innen hervorbrechenden und damit im Denken verborgenen Sprachbildern folgt.

»Der ideale Jähzorn / in der Malerei / durchschießt Pupille / und Idol«, dichtet Götz weiter: »Ein waagerechtes Zwitschern / zweistimmig verknüpft / wackelt unhörbar und schwärzlich / in aufgerissnen Lüften …«. Die kleine Lesung entführt die Zuhörer in eine phantastische Welt der Poesie, welche uns letztlich doch auch frei macht, die informelle Malerei mit anderen Augen zu sehen. Wie heißt es doch am Ende des besagten Gedichts: »Lasst mich in Ruhe malen. / Vorsicht, es ist noch nass.«

Ihr Galerieteam

 
 

 
  


Auf zur Kunst – Auf nach München!  

Die Galerie Schlichtenmaier brilliert mit Meisterwerken auf der Messe HIGHLIGHTS vom 25. bis 29. Oktober 2017

 
Residenz München, Eingang Hofgarten
Residenzstraße 1, 80333 München

Stand Nr. A 8
Messetelefon 0175 591 08 07

Vernissage am 24. Oktober 2017, 14 bis 21 Uhr
25. – 29. Oktober 2017, 11.00 bis 19.00 Uhr
Langer Abend, Donnerstag 26. Oktober 2017, 11.00 bis 22.00 Uhr

ONLINE-Ausstellung

Wir begrüßen Sie gern am Stand A 8 mit einer Präsentation, deren Ausgangspunkt und Zentrum Willi Baumeisters Meisterwerk »Maschine auf Dunkel, Rot-Olive« von 1924 bildet, das als einziges gegenwärtig auf dem Markt befindliche Opus dieser Werkreihe zu den Höhepunkten der Messe zählen dürfte. Das herausragende spätere Gemälde »Flucht der Kontinente« und eine seltene Mischtechnik aus der Reihe der »Faust und Phantom«-Motive schlagen die Brücke in die Europäische Avantgarde nach 1945.
Der Kreis um Baumeister ist mit Oskar Schlemmer, Julius Bissier über Adolf Fleischmann und Adolf Hölzel mit spektakulären Neuzugängen vertreten. Von Baumeister ausgehend eröffnen sich Wege zu verschiedenen Strömungen der Kunst des 20. Jahrhunderts, von denen das Informel in unserer Präsentation einen gewichtigen Schwerpunkt mit Arbeiten von Karl Otto Götz – dem wir anlässlich seines Todes einen prominenten Platz reserviert haben –, Emil Schumacher und Fred Thieler einnimmt.
Die formativ geordnete Gegenbewegung wird vertreten durch ein noch nicht gezeigtes Gemälde von Georg Karl Pfahler und Arbeiten des Stahlbildhauers Erich Hauser, von denen ein Wandrelief aus den1990er Jahren im Doppelklang mit Werken von Heinz Mack den Blick in die Gegenwart öffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.









                       
 
 
 

 
  

 

Samstag, 14. Oktober in der Galerie: Platino – Finissage und Buchvorstellung

 
Wir laden Sie herzlich ein, den letzten Tag der Platino-Ausstellung ab 11 Uhr bis 21 Uhr zu einem Galeriebesuch am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart zu nutzen.
Als Highlight am Ende findet um 19 Uhr die Präsentation des Kataloges »à travers l’autre / durch einander« zur Ausstellung des Hans-Thoma-Preisträgers in Bernau statt. (192 Seiten, Kerber Verlag)

Platino wird anwesend sein und freut sich mit uns auf Ihren Besuch.
 

 

 


 
 

Platino im Gespräch beim Art Alarm 2017

 
am Samstag, 23. September findet um 15 Uhr in der Galerie Schlichtenmaier am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart unser Künstlergespräch mit Platino anlässlich seiner aktuellen Ausstellung »OUT OF RED II« in der Galerie statt. Der diesjährige Hans-Thoma-Preisträger freut sich schon auf die Veranstaltung und wird im Dialog mit Kay Kromeier Interessantes und Spannendes über seine Arbeit als Foto- und Raumkünstler berichten.
Das gesamte kommende Wochenende steht um Zeichen des Stuttgarter Galerienrundgangs Art Alarm und Sie haben die Wahl: Am 23. und 24. 9. 2016 findet der 18. ART ALARM unter Mitwirkung von 17 Galerien in Stuttgart statt. Nahezu 40 Künstler stehen im Focus des diesjährigen Saisonstarts der Stuttgarter Galerien. Über deren Programm können sich die Freunde der Kunst vor Ort informieren – am Samstagabend sogar bis 21:00 Uhr. Zwischen Bad Cannstatt und Weil im Dorf, weitgehend aber im Zentrum der Schwabenmetropole gewähren die Galerien einen Einblick in die Welt der Kunst, die hoffentlich auch über den politischen Wahlsonntag hinaus ihre kreativen Lockstoffe verströmen wird. Denn eins ist sicher: Die Galerien haben verlässlich ihre Lokale geöffnet, wenn Sie diese einmal für sich entdeckt haben. Alle auf einmal gibt es aber nur an diesem Wochenende.

18. ART ALARM: Sa 23.9.2016, 11-21 Uhr; So 24.9.2016, 11-17 Uhr; www.art-alarm.de

Über den Art Alarm als »Farbstarkes Plädoyer für den Kunststandort Stuttgart« schreibt Nikolai B. Forstbauer in den Stuttgarter Nachrichten unter:
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.art-alarm-farbstarkes-plaedoyer-fuer-den-kunststandort-stuttgart.ccf950c8-9590-48e2-8b58-8dacc9a1d9a0.html


Die teilnehmenden Galerien: Galerie Abtart, Galerie Klaus Braun, Galerie von Braunbehrens, Dengler und Dengler – Galerie für Schöne Künste, Galerie Thomas Fuchs, Galerie Reinhard Hauff, Andreas Henn Kunsthandel Galerie, Galerie Keim, Brigitte March, Galerie Merkle, Schacher – Raum für Kunst, Galerie Schlichtenmaier, Strzelski Galerie, Galerie Michael Sturm, Uno Art Space – Ute Noll, Galerie Valentien, Galerie Rainer Wehr


Wir freuen uns auf Ihren Besuch
 

 
 

Zum Tod von Karl Otto Götz


„Der Alte verliert eins der größten Menschenrechte: er wird nicht mehr von seinesgleichen beurteilt.“ (Johann Wolfgang Goethe, 1826)

Karl Otto Götz, Jahrgang 1914, der am 19. August im Alter von 103 Jahren gestorben ist, war der letzte Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts unter den Künstlern, der sich in einer Zeit mit Otto Dix und Willi Baumeister auseinandersetzte, als die Nazis seinen Werdegang als Maler durchkreuzten – den sie aber nicht beenden konnten: Unmittelbar nach 1945 gehörte er zu den europäischen Gestaltern der Nachkriegsmoderne, der enge Kontakte nach Frankreich unterhielt und – als einziger deutscher Künstler – mit den dänisch-belgisch-niederländischen CoBrA-Kollegen ausstellen konnte. Zusammen mit K. R. H. Sonderborg, Emil Schumacher, Fred Thieler, Otto Herbert Hajek und anderen wurde er einer der Mitbegründer des Informel. Seine Handschrift entwickelte er in den frühen 1950er Jahren – mittels einer Kleisterschicht konnte er die Farbe behände über die Leinwand schwemmen, um sie mit einer Rakel in Blitzesschnelle in Schwingung zu versetzen. Die All-Over-Technik, die er vom Werk Jackson Pollocks ableitete, wurde sein Markenzeichen. Es dürfte schwerlich jemanden geben, der als Altersgenosse über dieses Künstlerleben berichten kann, das den betagten Goethe (1749-1832) um 20 Jahre überlebt hätte: Wie dieser musste Götz sehen, wie mancher künstlerischer Weggefährte, ja auch Schüler vor ihm starb. Die Galerie Schlichtenmaier zeigte Arbeiten von ihm in ihrer Stuttgarter Gruppenausstellung „Mythos Giverny“ – Karl Otto Götz hat unter dem Eindruck des Gartens von Claude Monet eine ganze Serie außergewöhnlicher Variationen seiner Rakelkunst entworfen. Er ist auch vertreten in der Gruppenschau „Homage to Modern Art“, die am Samstag, 9. September, in Schloss Dätzingen eröffnet wird. Den Nachgeborenen wird es vorbehalten sein, das singuläre Werk dieses Meisters zu beurteilen.
 


 
K. O. Götz, Giverny V/1, 1987 
 

 
 

Platino in Bernau: Hans-Thoma-Preis 2017 

 
Am kommenden Sonntag ist es soweit: Der Stuttgarter Künstler Platino erhält den mit 10.000 Euro dotierten Hans-Thoma-Preis 2017 des Landes Baden-Württemberg. Die Preisverleihung findet am 13. August 2017 um 10.30 Uhr im Kurpark Bernau im Schwarzwald statt. Der Preis wird verliehen durch Frau Staatssekretärin Petra Olschowski. Die Laudatio hält Iris Dressler, Direktorin des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart. Aus diesem Anlass und im Anschluss daran wird die bis zum 18. Oktober 2017 gezeigte
Preisträgerausstellung »à travers l'autre/durch einander«
im Hans-Thoma-Museum (www.hans-thoma-museum.de) eröffnet, die von der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst organisiert wird.

Kunststaatssekretärin Petra Olschowski: »Wir zeichnen damit ein künstlerisches Werk aus, das die Möglichkeiten von Malerei, Fotografie und Rauminstallation neu verortet.« 

Die Galerie Schlichtenmaier gratuliert Platino zu dieser Würdigung seines Lebenswerkes und erlaubt sich an dieser Stelle ihre Ausstellung »OUT OF RED II« mit Arbeiten Platinos anzukündigen, die ab 13. September am Kleinen Schlossplatz zu sehen sein wird. 

Platino empfängt den Hans-Thoma-Preis 2017 von Staatssekretärin Petra Olschowski


Ausstellungsansicht Hans-Thoma-Museum, Bernau


Ausstellungsansicht


Ausstellungsansicht

                       


 
  

Die Galerie Schlichtenmaier ist auch im August für Sie da …

 
… wenn auch nur am Stuttgarter Standort am Kleinen Schlossplatz zu den gewohnten Öffnungszeiten. Die spektakuläre Ausstellung »Ralph Fleck – Gegenständlich« kann also uneingeschränkt besucht werden.
Die Galerie in Schloss Dätzingen macht urlaubsbedingt im August eine Pause. Wer es vorher nicht geschafft hat, die facettenreiche Ausstellung »Der souveräne Blick – Bilder aus einer Privatsammlung« zu sehen, sollte sich nicht scheuen anzurufen. Gerne können wir kurzfristig einen Besichtigungstermin vereinbaren.

Unsere nächsten Termine:
2. September, 15.00 Uhr: Ausstellungsführung durch die Stuttgarter »Fleck«-Ausstellung
9. September, 17.00 Uhr: Eröffnung der Galerie-Ausstellung »Homage to Modern Art – Mit einem Intermezzo zum 70. Geburtstag von Joachim Kupke« in Schloss Dätzingen
14. September, 19.30 Uhr: Eröffnung der Galerie-Ausstellung »Platino – OUT OF RED II« am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart zu Ehren des frischgebackenen Hans-Thoma-Preisträgers Platino
23.–24. September: ART ALARM der Stuttgarter Galerienrundgang am Samstag bis 21 Uhr am Bundestagswahl-Sonntag bis 17 Uhr. Infos zu den Ausstellungen ab jetzt unter www.art-alarm.de
 

Ralph Fleck


Platino


Art Alarm
 

 

 

Die Lichtkünstlerin rosalie ist tot

Du bist Orplid, mein Land!
Das ferne leuchtet …
(Eduard Mörike, »Gesang Weylas«)

Die Galerie Schlichtenmaier trauert um rosalie. Die Welt der Bühnen- und Lichtkunst verliert mit ihrem Tod eine der wichtigsten Protagonistinnen. Die 1953 in Gemrigheim als Gudrun Müller geborene Künstlerin verknüpfte in ihren kinetischen Lichtobjekten, Raumskulpturen und Bühneninstallationen eine zeitlose Monumentalität mit aufklärerischer Geste und mythischer Hintergründigkeit. Ihre Bildsprache, die weltweit auf vielen Bühnen präsent war, überschritt souverän die Grenzen der klassischen Gattungen und entfaltete eine Ästhetik, die dennoch international verstanden wurde. Eine zentrale Rolle in ihrem farbgewaltigen und sinnlichen Werk spielte das Licht, das Museumshallen, Theater- und Opernhäuser genauso opulent füllte, wie es geheimnisvoll in Lichtkästen ganz aus sich selbst heraus wirkte. Einer der wichtigsten Höhepunkte ihres Schaffens waren die Licht-Bild-Räume zum ›Ring des Nibelungen‹ bei den Bayreuther Festspielen 1994 bis 1998, dem zahlreiche großartige Bühnenbilder und Rauminstallationen bis hin nach Tokyo folgten. Seit 1995 war rosalie, die selbst bei Jürgen Rose an der Stuttgarter Kunstakademie studiert hatte, Professorin für Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach Main. Als Anerkennung ihres großen Werks erhielt sie 2008 den Europäischen Kulturpreis, 2009 den Walter Fink-Preises des ZKM in Karlsruhe für intermediale Disziplinen sowie 2013 den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg. Sie hatte ihren Zenit noch längst nicht überschritten, plante unermüdlich neue Projekte, als der Tod ihrem Experimentierdrang ein Ende setzte. rosalie starb am 12. Juni 2017 in Stuttgart.

Wir trauern um eine große Künstlerin.

Das Team der Galerie Schlichtenmaier
Schloss Dätzingen/Grafenau und Stuttgart, Kleiner Schlossplatz

 

 
 

Platino stellt im Museum Ritter in Waldenbuch aus

 
Die Galerie Schlichtenmaier freut sich, dass der Hans-Thoma-Preisträger Platino prominent in der Ausstellung ROT KOMMT VOR ROT im Museum Ritter in Waldenbuch zu sehen ist.
Die Ausstellung, die von 21. Mai bis 17. September dauert, beschäftigt sich mit der Signalfarbe Rot in der abstrakten Kunst.
Neben Arbeiten aus dem Bestand des Museums sind zwei Gäste zu sehen – einer davon ist Platino, der einen ganzen Raum mit komplizierten Raumverhältnissen bespielt: Und wenn Platino spielt, darf man davon ausgehen, dass er nicht nur Fotoarbeiten präsentiert, sondern gleich den gesamten Raum bearbeitet. Als Gesamtkunstwerk nennt er die Raumphantasie »Gracias a la vida«. Geschätzte 165 m² Wandmalerei stimmt die Sinne auf die Farbe ein, die charakteristisch für das Werk Platinos ist. Rund 20 sogenannte »Externs« geben dem Farbton noch ein Rot oben drauf: Entwickelt aus den ortsgebundenen »Spaces«, übertrug der Künstler deren prozessuale Idee auf Fotografien, die jene Space-Schöpfungen ausschnitthaft, aber völlig autonom in Szene setzen. In der Summe ergeben die wandmalerische Intervention und die dramaturgisch inszenierten Fotografien einen dreidimensionalen Kosmos, der den faktischen Raum neu erfindet und den sich in den Acrylglasoberflächen spiegelnden Betrachter zum integralen Teil des Settings macht.

Beteiligte Künstler: Karl-Heinz Adler, Kirstin Arndt, Bernard Aubertin, Jacob Bill, Bob Bonies, Antonio Calderara, Rita Ernst, Johannes Itten, Stefanie Lampert, Sang Yong Lee, Vera Molnar, Platino, Diet Sayler, Nicolai Suetin, Birgitta Weimer, Renate Wolff

MUSEUM RITTER
Alfred-Ritter-Straße 27
71111 Waldenbuch
Telefon +49(0)7157.53511-0


Öffnungszeiten
Dienstag – Sonntag, 11–18 Uhr
Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag, Pfingstmontag,
Fronleichnam, 11–18 Uhr

Überblicksführung
Samstag, Sonn- und Feiertag, 15.30 Uhr, Teilnahme kostenlos

Führungen nach Voranmeldung
Führungen in Englisch und Französisch
möglich

Information und Anmeldung
Tel. +49(0)7157.53511-40, besucherservice@museum-ritter.de
Onlinebuchung unter: www.museum-ritter.de

Begleitprogramm der Ausstellung

Künstlergespräch mit Platino
Der Hans-Thoma-Preisträger 2017 spricht über sein Werk in der Ausstellung
und die Verflechtung von Kunst-, Atelier- und Alltagsraum in seinem Schaffen.
Sonntag, 9. Juli, 15.30 Uhr

Führung »Kunst und Wissenschaft«
Der interdisziplinäre Rundgang erläutert ausgewählte Werke der Ausstellung
aus den Perspektiven der Kunstgeschichte und der Naturwissenschaft.
Mit Dr. Marc Scheffler, Physiker an der Universität Stuttgart und Jutta Fischer,
Kunsthistorikerin

Samstag, 10. Juni und Sonntag, 30. Juli, 15.30 Uhr
Kuratorenführung mit Sammlerin Marli Hoppe-Ritter und Hsiaosung Kok
Sonntag, 3. September, 15.30 Uhr



   


 

 
  

Art Cologne nur noch bis Samstag, 29.4.2017


Die Galerie Schlichtenmaier freut sich, Sie auf der Art Cologne begrüßen zu dürfen. Damit Sie nicht zu spät kommen, weisen wir darauf hin, dass die Messe dieses Mal nicht am Sonntag, sondern bereits am Samstag schließt. Wer also noch die älteste Kunstmesse der Welt und wohl auch die wichtigste Messe in Deutschland besuchen möchte, sollte sich rasch entschließen. Wenn die Zeit schon knapp ist, lohnt es sich, gleich bei den interessantesten Galerien vorbeizuschauen.
Ein guter Tipp: Folgen Sie in Halle 11.1. der Gang zum Stand B-029. Dort wartet das Team der Galerie Schlichtenmaier auf Sie.
Weitere Informationen finden Sie unter www.schlichtenmaier.de

Art Cologne 2017

  
Die Galerie Schlichtenmaier präsentiert sich auf der ART COLOGNE mit Top-Bildern der Klassischen Moderne, der Nachkriegsavantgarde sowie einigen zeitgenössischen Positionen.

Sie finden uns in Halle 11.1, Stand B-029
Messetelefon: 0177-2309594

Öffnungszeiten
25.4., Vernissage von 16.00 bis 20.00 Uhr;
26.–28.4. von 11.00 bis 19.00 Uhr;
29.4. von 11.00 bis 18.00 Uhr

Ausgehend von der Hölzel-Schule im frühen 20. Jahrhundert mit Hauptmeistern wie Willi Baumeister, Oskar Schlemmer oder Adolf Fleischmann zeigen wir darüber hinaus klassisch-moderne Arbeiten von Pablo Picasso (mit außerordentlichen Beispielen aus der „Suite Vollard“), aus dem Frühwerk Otto Dix’ wie dem Spätwerk von Karl Schmidt-Rottluff, das schon auf die Zeit nach 1945 verweist.
Die Nachkriegskunst wartet in aller Vielfalt auf: Das Informel ist vertreten durch Karl Otto Götz – dem letzten lebenden Vertreter dieser gestischen Stilströmung –, Fred Thieler, Emil Schumacher, Karl Fred Dahmen und Gerhard Hoehme. Über die Lehre Willi Baumeisters, unter dem Einfluss der informellen Malerkollegen oder als singuläre Positionen fanden Künstler wie Peter Brüning, Winfred Gaul, Ernst Wilhelm Nay oder Georg Karl Pfahler ihren je eigenen Stil. Sonderpositionen nehmen zudem Fritz Winter, Julius Bissier oder Walter Stöhrer ein, der die Figuration zu neuen Ufern führte, wie auch auf andere Weise Horst Antes. Lichtvoll runden Heinz Mack und Georg Meistermann die Liste der Nachkriegsmoderne ab – von letzterem sind beleuchtete Glasfenster von spirituellem Reiz zu sehen.
Mit flammend inspirierten Lichtkästen führt auch Eckart Hahn, von dem wir auch neue, atemberaubende Gemälde zeigen, den Betrachter in die Gegenwart. Ihm zur Seite steht der Bildhauer Werner Pokorny, dessen charakteristisches Haus-Motiv bereits eine nahezu ikonische Qualität eingenommen hat. Als weiteren Bildhauer präsentieren wir am Messestand Erich Hauser, dessen Arbeiten aus der deutschen Plastik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken ist.
                    



 


       

 
 

Zum Geburtstag von Volker Lehnert

 
Die Galerie Schlichtenmaier gratuliert dem Künstler Volker Lehnert zum Geburtstag. Geboren am 20.4.1956, zog es den Saarbrücker Maler, Grafiker und Zeichner nach Witten/Ruhr, wo er lebt, und nach Stuttgart, wo er seit dem Jahr 2000 eine Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste innehat. Ein Überblick über sein Werk zeigte die Galerie Schlichtenmaier in Dätzingen im Jahr 2014.
Lehnert schafft in seinem Werk so beklemmende wie faszinierende Stimmungen, die den Betrachter gefangen nehmen: Lagerfeuerromantik und Comics verarbeitet der Künstler ebenso wie Natur- und Architekturmotive, die er in simultanen Situationen zusammenführt. Sowohl in seiner Malerei als auch in seinen Grafiken – Lithographie, Holzschnitt und Radierung – geht er stilistisch von der Linie aus, weshalb man sich nicht wundert, dass er zu den beeindruckendsten Zeichnern des Landes gehört.
Unter den vielen Preisen, die er erhalten hat, war die letzte Auszeichnung die Verleihung des Grafik-Preises der Stadt Bietigheim-Bissingen im Herbst 2016.

Wir gratulieren dem Künstler zum unrunden Geburtstag und wünschen ihm alles Gute!

 
  

Ostern in Giverny, gleich um die Ecke in der Stuttgarter Galerie Schlichtenmaier


»Und ewig wirkt der Mythos Giverny« titeln die ›Stuttgarter Nachrichten‹ am 13. April 2017 mit einer Seite zum Garten in der Kunst und in Giverny im besonderen. Berühmt wurde der Ort durch den Maler Claude Monet, der hier die letzten vier Jahrzehnte seines Lebens verbrachte und seinen dortigen Garten durch seine Kunst zum Mythos machte. Die Galerie Schlichtenmaier zeigt bis zum 13. Mai ihre Ausstellung »MYTHOS GIVERNY«, die an den Osterfeiertagen geschlossen ist. Geöffnet ist aber am Samstag, dem 15. Mai – lassen Sie sich in der Galerie entführen in ein Thema, das zeitgenössische Künstler inspiriert hat.
Zu sehen sind Arbeiten von: Anna Bittersohl, Elger Esser, Ralph Fleck, Werner Fohrer, Winfred Gaul, Karl Otto Götz, Emil Kiess, Peter Sehringer, Luzia Simons, Lorenz Spring, Cornelius Völker, Bernd Zimmer
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die Galerie im Schloss Dätzingen bleibt am Ostersamstag geschlossen.

Camill Leberer in Donaueschingen

 
Der in Stuttgart lebende Bildhauer, Maler, Zeichner und Fotograf Camill Leberer (geb. 1953 in Kenzingen) präsentiert vom
9. April bis 25. Juni 2017 einen repräsentativen Querschnitt seines Schaffens im Museum Art.Plus in Donaueschingen. Sein singulärer Stil basiert nicht nur auf der Überschreitung aller Gattungsgrenzen, die eine Trennung von Plastik, Malerei und Zeichnung zumal in den installativen Arbeiten unmöglich macht. Dank seiner Technik, die Farbe, Glas und Stahl sowie Kunststoff und Papier gleichwertig miteinbezieht, erzielt Leberer auch eine Wirkung, die ihresgleichen sucht. Sein Werk vereint technische Konstruktion mit einer Farbraumpoesie, die das Werk sinnlich verortet: Raum und Fläche, offene und geschlossene Form sowie materielle und immaterielle Strukturen scheinen aufgehoben.

Vita

1953  geboren in Kenzingen im Breisgau
1977–78  Studium der Ur- und Frühgeschichte an der Universität Freiburg
1978–84  Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Rudolf Hoflehner und Jürgen Brodwolf
1979  Akademiepreis
1984  Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1984–86  Atelier in Düsseldorf
1985   im Forum Junger Kunst
1986  Erste Einzelausstellung in der Kunsthalle Mannheim.
1987–88  Dozent an der Fachhochschule für Gestaltung Pforzheim
1988  Villa-Massimo-Stipendium
1990  Einzelausstellungen in der Kunsthalle Göppingen, Kunstverein Heidelberg und Kunsthalle Wilhelmshaven
Förderpreis der Stadt Stuttgart
1991–92  Gastprofessur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1996  Einzelausstellungen in der Galerie der Stadt Stuttgart und im Kunstverein Braunschweig
2000  Einzelausstellungen im Museum Folkwang in Essen und im Kunstverein Freiburg
2005  Einzelausstellungen in der Kunsthalle Karlsruhe, Sprengelmuseum Hannover und Villa Zamder in Bergisch-Gladbach
2007  Einzelausstellungen in der Pfalzgalerie Kaiserslautern und im Kunstmuseum Heidenheim
2008  Hofschneider-Preis für aktuelle Kunst der Kunststiftung Baden-Württemberg
2009  Aufnahme in die Stiftung für Konkrete Kunst und Design, Ingolstadt
2010  Einzelausstellung im Kunstmuseum Stuttgart
2011  Artist in residence, Sanskriti foundation, Neu-Dehli, Indien
2016  Gruppenausstellung »Der Künstler und Sein Ich. Das abstrahierte Selbstportrait In der Fotografie von 1960 bis 2000«  Staatsgalerie Stuttgart
lebt und arbeitet in Stuttgart

Museum Art.Plus
Museumsweg 1 /
Ecke Josefstraße
78166 Donaueschingen
Tel.: +49 771-89 66 89-0
info@museum-art-plus.com 
www.museum-art-plus.com

Werke von Camill Leberer bei der Galerie Schlichtenmaier







 

 
 

Büro auf Abwegen

 
Das Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt widmet sich der Bürokunst bzw. dem Büro im Museum: Unter dem Titel »Out of Office« wird vom 2. April an nicht das gezeigt, was man gemeinhin als Kunst an die Bürowände hängt, sondern das, was Künstler mit dem Büro »als Ort, als Materialfundgrube und als Sujet« verbinden.
Unter den über 30 Teilnehmern der Ausstellung ist auch Camill Leberer, dessen raumdurchdringenden Bilder und Installationen den Besuchern der Galerie Schlichtenmaier bestens bekannt sind. Sein Vorlass liegt bereits im Museum für Konkrete Kunst Ingoldstadt. In der Ausstellung präsentiert sich der Künstler als Zeichner filigran-minimalistischer Lineaturen, die das Papier sensibel verorten: sozusagen als Bürophantasien im Geiste der Ablage.

Museum für Konkrete Kunst
Tränktorstr. 6-8
85049 Ingolstadt
www.mkk-ingolstadt.de
Dauer der Ausstellung: 2.4. – 10.9.2017
Eröffnung am Samstag 1.4. 2017 um 19:00Uhr

Bei der Gelegenheit dürfen wir schon darauf hinweisen, dass die Galerie Schlichtenmaier am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart von Mai bis Juli eine Doppelausstellung mit Arbeiten von Camill Leberer und seinem einstigen Akademielehrer Jürgen Brodwolf zeigt.

Galerie Schlichtenmaier
Schloss Dätzingen/Grafenau und Stuttgart, Kleiner Schlossplatz 



 


Tina Haase
Zwischenmaß, 2010
Kunststoff und Alustangen
115 x 95 x 2 cm
Leihgabe der Künstlerin
Foto: Eberhard Weible
                      
Camill Leberer, ohne Titel, 1997/98, Graphit auf Transparentpapier zwischen zwei Glasscheiben
30 x 25 cm
Courtesy Camill Leberer
VG Bild-Kunst, Bonn 2017
 


Camill Leberer, ohne Titel, 1997/98, Graphit auf Transparentpapier zwischen zwei Glasscheiben
30 x 25 cm
Courtesy Camill Leberer
VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Saskia Groneberg
Büropflanze, 2012
21 Pigment Prints auf Hahnemühle PhotoRag
je 50 x 70 cm
Leihgabe der Künstlerin
 
 

 
  

Luzia Simons in ARTE am 26. März 2017, 17.30 Uhr

 
Der Kulturkanal ARTE zeigt am Sonntag, 26. März, um 17.30 Uhr einen etwa einstündigen Film über »Die Paradiesgärten der Künstler«, in der Regie von Anne-Solen Douguet, Stephane Bergouhnioux. Von jeher hat der Garten die Künstler animiert, die Schönheit und die Vergänglichkeit angelegter Grünflächen, kunstvoller Blumenbeete oder Schlossparks festzuhalten. Eine der vorgestellten Künstlerinnen und Künstler ist auch die gebürtige Brasilianerin Luzia Simons, deren gescannten Tulpenbilder international zu sehen sind – sie hat u.a. auch die Wände des legendären Hotels Adlon in Berlin ausgestaltet. In der Stuttgarter Galerie Schlichtenmaier war sie 2016 in einer Einzelausstellung zu sehen – und ab 6. April nimmt sie an der Gruppenausstellung der Galerie mit dem Thema »Mythos Giverny« teil. Dort zeigt sie Gartenmotive in einer Bildserie mit brasilianischen Pflanzen. Dass sie auch ein zauberhaft leichtes zeichnerisches Werk geschaffen hat, welches sich vielfach mit der Gartenthematik befasst, ist vielen nicht bewusst.
Der Film in ARTE ist breit angelegt und zeigt neben dem Werk von Luzia Simons auch Arbeiten von Gregory Crewdson Koichi Kurita, Takashi Murakami, Giuseppe Penone, Pierre & Gilles u.a.m. Online kann man den Film von 26. März an bis zum 2. April nachholen, falls man ihn verpasst hat. Siehe auch unter: http://www.arte.tv/guide/de/071481-000-A/die-paradiesgarten-der-kunstler. Und ab 6. April lässt sich der Bogen bis in die Galerie Schlichtenmaier spannen – wenn die zeitgenössische Idee von Monets Garten am Stuttgarter Kleinen Schlossplatz Blüten trägt.
Wir gratulieren Luzia Simons, dass sie Eingang in den ARTE-Film gefunden hat, und freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Galerie.

Galerie Schlichtenmaier
Schloss Dätzingen/Grafenau und Stuttgart, Kleiner Schlossplatz

 
 








Aus der Serie »Jardim «, 2014 Scannogramme auf Mitsumata Awagami Papier, 127 × 90 cm (mit Rahmen 142,5 × 104,4 cm) 
 
 

Gerlinde Beck | Abendführung und Filmvorführung

 
Seit 2. März läuft in der Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart, die Ausstellung »Gerlinde Beck – Tanzende Skulptur«. Am kommenden Freitag, 17. März, um 18.30 Uhr lädt die Galerie zu einer Führung durch die Ausstellung ein. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, außerhalb der regulären Öffnungszeit den Film »Raumchoreographien – Begegnungen mit dem Werk der Bildhauerin Gerlinde Beck« von Kerstin Ergenzinger zu sehen, der 2013 von der Gerlinde-Beck-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Ballettensemble des Staatsballetts Karlsruhe produziert wurde.
Die DVD zum Film ist in der Galerie für 12,00 Euro erhältlich.

Die Ausstellung selbst läuft noch bis zum 1. April 2017.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Das Team der Galerie
 

 

 
 

 

Save the Date


»Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.« (Karl Valentin)


Die Galerie Schlichtenmaier sichtet in regelmäßigen Abständen ihre umfangreichen Lager – das geht aber nicht im stillen Kämmerlein, sondern braucht Platz. Deshalb werden aktuell nicht alle Räume der Galerie in Schloss Dätzingen bespielt. Damit Sie Ihren Frühlingsausflug dorthin aber nicht umsonst machen, haben wir für Sie im vorderen Galeriebereich eine Ausstellung mit Arbeiten des international renommierten Bildhauers Erich Hauser (1930–2004) eingerichtet. Sein Werk wurde bereits in unserer Stuttgarter Galerie gezeigt. Aber lassen Sie sich von dem anderen Ambiente neu verführen: egal, ob Sie die Schau am Schlossplatz gesehen oder sie versäumt haben. Empfangen werden Sie bereits im Schlosshof mit einer über 2,60m hohen Freiplastik aus dem früheren Werk und im Eingangsflur von einer der späteren, kristallin in den Raum greifenden Großplastiken. Darüber hinaus steht seit wenigen Wochen auf dem Skulpturenradweg ›Sculptoura‹ von Waldenbuch nach Weil der Stadt eine 7m hohe Arbeit Erich Hausers – auf dem Weg zwischen Weil der Stadt und Schafhausen, von wo aus es ein Katzensprung nach Dätzingen ist. In der Galerie selbst zeigen wir einen Querschnitt durch das plastische, graphische und zeichnerische Werk des mehrfachen ›documenta‹- und Biennale-Teilnehmers (Kassel, 1964, 1968 und 1977; Sao Paulo, 1969) und Mitbegründers des legendären Forums Kunst in Rottweil.
Zugleich können wir darauf hinweisen, dass unsere nächste Eröffnung am Sonntag, dem 7. Mai 2017 stattfindet. In der Ausstellung präsentierten wir Arbeiten von Jakob Bräckle, Romane Holderried-Kaesdorf und Julius Kaesdorf. Wie gewohnt wird die Vernissage um 11.00 Uhr stattfinden. Eine Einladung wird zu gegebener Zeit versandt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Das Team der Galerie Schlichtenmaier
 
 
 

 
 

 

art KARLSRUHE 2017 – die Galerie Schlichtenmaier startet ins Messejahr

 
Messegelände, Messeallee 1
Karlsruhe (Rheinstetten)
am Anfang von Halle 3, Stand G 05

Messetelefon: +49 172 964 93 17

Öffnungszeiten
16. – 18. Februar, 12 – 20 Uhr
19. Februar, 11 – 19 Uhr

Die Galerie Schlichtenmaier geht mit kleinen und großen Sensationen in die Karlsruher Messewoche. Zur Eröffnung konnte die Galerie mit Sitz in Stuttgart und Grafenau / Schloss Dätzingen durch allseitige Blickfänge - darunter der Träger des diesjährigen Hans-Thoma. Preisträgers Platino, Luzia Simons, Peter Sehringer u.a.m. - die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. So konnten rasch gute Verkäufe erzielt werden: Arbeiten der Avantgarde der 1960er und 1970er Jahre wie Thomas Lenk, HAP Grieshaber oder Walter Stöhrer gingen weg wie auch Arbeiten von Zeitgenossen: Hans-Peter Reuter gleich mehrfach, Werner Pokorny, Eckart Hahn u.a.. Die vorläufige Krönung ist der Verkauf des sensationellen, farbsinfonischen Meisterwerk »Großes Fenster« von Heinz Mack. Nicht vergessen sollten die Werke am Stand sein, die bereits mit spürbarem Interesse umkreist werden - die Galerie bietet aus der Zeit der Klassischen Moderne nicht nur Arbeiten aus dem Kernprogramm an, man denke an die Hölzel-Schule mit Willi Baumeister oder Oskar Schlemmer, sondern auch singuläre Schätze der Kunstgeschichte, beispielsweise ein Gemälde von Alexej Jawlensky aus seiner Serie der »Großen Variationen«.

Die Galerie Schlichtenmaier präsentiert sich auf der Messe »Art Karlsruhe« von 16. bis 19.2.2017 mit Schwerpunkten, die sich von der Klassischen Moderne über die Avantgarde bis in die Gegenwart erstrecken. 

Zur ONLINE-Ausstellung

Ein größerer Komplex unserer Messepräsentation gilt der Stuttgarter Hölzel-Schule mit deren bedeutendsten Protagonisten Willi Baumeister und Oskar Schlemmer sowie auch ihrem Freundeskreis - namentlich Ida Kerkovius und Adolf Fleischmann. Dazu gehören aber auch persönliche Kontakte über den Kreis hinaus, man denke nur an Julius Bissier. Als besonderes Highlight zeigen wir ein Gemälde von Alexej Jawlensky aus seiner Serie der »Großen Variationen« von 1916.

Verschiedene Konstellationen führten in der Nachkriegskunst zu neuen stilprägenden Impulsen, die an unserem Karlsruher Messestand mit einer weiteren Gruppe herausragender Protagonisten präsentiert wird: Georg Karl Pfahler und Heinz Mack schufen stilprägende abstrakte Positionen, die mit der US-amerikanischen Hard-Edge- bzw. der europäischen ZERO-Bewegung im Zusammenhang stehen. Als einer der Neubegründer der figurativen Malerei ist Walter Stöhrer vertreten, dessen rauschhafte Gemälde zu den Höhepunkten ihrer Zeit gehören. Demgegenüber verhalf Lothar Quinte der Abstraktion zu neuem sinnlichen Ausdruck.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden die innovativen Zeitgenossen. Der Besucher begegnet am Messestand abstrakten Künstlern der Galerie wie Christoph M. Gais, Camill Leberer oder Platino, dem 2017 der Hans-Thoma-Preis verliehen wird, und zugleich figurativen Positionen wie denen von Volker Blumkowski, Peter Sehringer oder Cordula Güdemann, die den Unterschied zwischen der Gegenständlichkeit und der Abstraktion aufhebt. Seit 2016 gehören auch die international agierenden Künstler Luzia Simons und Eckart Hahn zur Kerngruppe unserer Galerie, deren Wirkungskreis sie erweitern. Die meisten unserer zeitgenössischen Künstler werden am Eröffnungstag anwesend sein.

Von den Bildhauern seien die bereits klassischen Positionen von Hiromi Akiyama, Gerlinde Beck, Thomas Lenk und Hans Steinbrenner genannt, denen die zeitgenössischen Künstler Werner Pokorny, Robert Schad sowie Jürgen Brodwolf zur Seite stehen.

Künstler unseres Messestandes auf einen Blick:
Hiromi Akiyama; Horst Antes; Otto Baum; Willi Baumeister; Gerlinde Beck; Julius Bissier; Volker Blumkowski; Jürgen Brodwolf; Adolf Fleischmann; Christoph M. Gais; Winfred Gaul; Karl Otto Götz; HAP Grieshaber; Cordula Güdemann; Eckart Hahn; Almut Heise; Adolf Hölzel; Alexej Jawlensky; Ida Kerkovius; Camill Leberer; Thomas Lenk; Heinz Mack; Armin Martinmüller; Georg Karl Pfahler; Platino; Werner Pokorny; Lothar Quinte; Hans Peter Reuter; Robert Schad; Oskar Schlemmer; Emil Schumacher; Peter Sehringer; Luzia Simons; K.R.H. Sonderborg; Anton Stankowski; Hans Steinbrenner; Walter Stöhrer; Fred Thieler; Ben Willikens
                    


 

 
  

Feliz aniversário - happy birthday, Luzia

 
Zum Geburtstag am 29. Januar 2017 wünscht die Galerie Schichtenmaier der Künstlerin Luzia Simons alles Gute. 1953 im brasilianischen Quixadá, Ceará, geboren, führte sie ihr Weg über Paris und Stuttgart nach Berlin, wo Luzia Simons heute lebt. Mit ihren gescannten Blumenmotiven gilt sie als Pionierin einer neuen, über die Fotografie hinausgehendenTechnik, mit der sie sich nicht nur bildnerisch, sondern auch historisch und philosophisch mit dem Thema des Kulturaustauschs beschäftigt. Seit 2016 gehört Luzia Simons, die international ausstellt, zum Programm der Galerie Schlichtenmaier.
Die abgebildete Arbeit »Stockage 160« wird von 16. bis 19. Februar auf unserem Messestand auf der Art Karlsruhe zu sehen sein. Die nächste Galerie-Ausstellung, bei der Luzia Simons mit brasilianischen Gartenmotiven vertreten ist, wird eine Gruppenschau zum Thema »Giverny« sein, die am 6. April eröffnet wird.
 
 

Luzis Simons: »Stockage 160 

 
  
 

Kabinettstücke der Gegenwartskunst

 
Noch bis zum 14. Januar zeigt die Galerie Schlichtenmaier am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart Arbeiten zeitgenössischer Kunst aus dem Galerieprogramm. Zu sehen sind Arbeiten von Volker Blumkowski, Almut Heise, Peter Sehringer, Elisabeth Wagner und Ben Willikens. Sie stehen in einem lockeren Zusammenhang mit der Hauptausstellung »Eckart Hahn – Schere, Stein, Papier«, die bereits einen grandiosen Zuspruch erfahren hat. Die begleitende Schau vereint figurative bzw. gegenständliche Positionen, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Wahrnehmung differenter Wirklichkeiten befasst. Subjektive Sichtweisen sind genauso im Blick wie kunsthistorische Zitate, die Dingwelt hinter den Dingen wird genauso hinterfragt wie die malerische Oberfläche.

Die Eckart Hahn-Ausstellung ist online auch über das Ausstellungsende hinaus abrufbar.
 

 
 


 

 
 

Harry Schlichtenmaier ist tot.

  Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns
mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.

(Rainer Maria Rilke, Schlussstück,
aus: Das Buch der Bilder, 1902/06)


 
Der Galerist und Kunsthistoriker Dr. Harry Schlichtenmaier ist am 14. Dezember 2016 völlig unerwartet im Alter von 69 Jahren gestorben. Bis zuletzt ging er wie selbstverständlich seiner Arbeit nach und bereitete aktiv die nächste Ausstellung mit Arbeiten von Erich Hauser vor, die ihm so wichtig war wie vieles, was er noch vorhatte. Er schonte sich dabei nicht, auch wenn er wusste, wie viel er sich abverlangte. Er war voller Pläne, nach deren Erfüllung er gedachte kürzerzutreten, und er war voller Visionen, die er mit festem Blick nach vorn vertrat, auch über seine denkbare Zeit in der Galerie hinaus. Gerne hätte er seinen 70. Geburtstag im Sommer 2017 mit einer persönlichen Ausstellung gekrönt.

All dies kann das Galerieteam als Vermächtnis mitnehmen. Leider kann er seine privaten Vorhaben nicht weitergeben, für die er noch viele Jahre benötigt hätte. Unsere Gedanken sind deshalb bei seiner Familie, die ihm unendlich wichtig war: insbesondere bei seiner Frau Hilla, die ihm immer einen großen Halt gab, bei der ganzen Familie, die er stets und mit Stolz in seine Gedankenwelt mit einbezog.

Die Lebensleistung eines Familienmenschen zu bewerten, der als Galerist 37 Jahre lang rastlos tätig war und unzähligen älteren und jüngeren Zeitgenossen verlässlicher Freund und Ratgeber, leidenschaftlicher Kunstexperte, -vermittler und -förderer, aber auch aufmerksamer Zuhörer war, ist kaum möglich. Schmerzlich wird bewusst, dass eine Persönlichkeit wie er nicht ersetzbar ist. Betroffen müssen die Hinterbliebenen, Brüder, Kollegen und Kolleginnen seinen Verlust hinnehmen. Sein Ethos jedoch, das er mit ihnen teilte, bleibt bestehen, auch wenn die Trauer unermesslich ist.


Schloss Dätzingen/Grafenau und Stuttgart, 15. Dezember 2016

Dr. Bert Schlichtenmaier
Dr. Kuno Schlichtenmaier

Dr. Günter Baumann
Edith Graf
Kay Kromeier M.A.
Christiane Luz-Simon M.A.
 

 
 

 

 
 

Platino erhält den Hans-Thoma-Preis 2017

 
Die Galerie Schlichtenmaier gratuliert dem Stuttgarter Künstler Platino zum Hans-Thoma-Preis 2017. Eine hochkarätige Jury hat ihm den mit 10.000 Euro dotierten Preis mit der Begründung zuerkannt, dass seine Ausstellungen »die jeweils gegebene Situation durch farbliche und architektonische Setzungen auf radikale Weise befragen und verändern, zugleich mit und gegen diese Situation arbeiten«. Mit diesem Preis werde, so erklärte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski, »ein künstlerisches Werk ausgezeichnet, das die Möglichkeiten von Malerei, Fotografie und Rauminstallation in einem künstlerischen Prozess seit den 1970er Jahren konsequent neu verortet«. Der Künstlerphilosoph Platino wurde bekannt durch seine ›Spaces‹, kontextbezogene Arbeiten in und an Räumen, die ›Externs‹, welche die Spaces in gültigen Fotografien dokumentieren, sowie seine installativen Ausstellungen, die seine Bildsprache in einen eigenen ästhetischen Kosmos verwandeln. Hervorzuheben sind neben den Einzelausstellungen »Nahdistanzen« in der Staatsgalerie Stuttgart 2003 und »Flechtwerke und Fliehkräfte« im Württembergischen Kunstverein Stuttgart 2013 auch die Präsentation des Werks in der Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart, im Jahr 2007 und Platinos Beteiligung in der Ausstellung »Komplexe Verhältnisse – Neun zeitgenössische Künstler der Galerie« in Schloss Dätzingen im Jahr 2015/16. Anlässlich der Preisverleihung am 13. August 2017 in Bernau (Schwarzwald) zeigt die Galerie Schlichtenmaier im kommenden Herbst, ab 14. September eine aktuelle Werkschau in der Stuttgarter Galerie am Kleinen Schlossplatz.

Platino
1948  geboren in Öhringen
1967–69  Studium der Philosophie an der Universität Tübingen
1970–76  Studium der Malerei und Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1977–79  LIVING ON RED und Performances
1979–86  lebt und arbeitet in Stuttgart in/an RED SPACE 1
1982  erste EXTERNs (Fotoarbeiten)
1986  Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1986–2003  lebt und arbeitet in Stuttgart in/an RED SPACE 2
seit 1994  Beginn der Farbinterventionen und Wandmalereien
2000–01  Ausstellung »Nahdistanzen« in der Staatsgalerie Stuttgart
seit 2003  lebt und arbeitet in Stuttgart in/an SPACE 3
2013  Ausstellung »Flechtwerke und Fliehkräfte« im Württembergischen Kunstverein Stuttgart 
 
 
 

 
 

               

        

Goodbye Wild West
Zur Finissage der Peter-Sehringer-Schau im Werkstatthaus 

 
Mit seinem Werkzyklus »single action« hat Peter Sehringer Momentaufnahmen aus dem Großen Kino auf die Leinwand gebracht: Ausgehend von fiktiven Filmstills aus dem Wild-West-Genres, entwirft der Maler eine so sensationelle wie selbstreflexive Welt des ›Lonesome Cowboy‹. Die Vorbilder sind unverkennbar den Streifen von Quentin Tarantino, Arthur Penn u. a. entnommen, doch Peter Sehringer hat deren Siedler- und Indianer-Helden in seinen singulären Malstil überführt. Zugleich hinterfragt er die zwischen Mythos und Klischee changierenden Motive, um sie für unsere Zeit in Stimmung zu bringen. Am Samstag, 19.11.2016, endet die Ausstellung im Werkstatthaus. Am Freitag Abend spielt Thomas Putze Songs zum Thema.

In unserer Online Ausstellung »P. M. Sehringer: Wild Wild West« bleiben die Werke auf unserer Homepage 
zu sehen.



Werkstatthaus
Gerokstraße 7

70188 Stuttgart

Tel. 0711 / 24 18 49

Fax 0711 / 236 60 10

Öffnungszeiten Café & Galerie
Dienstag – Freitag: 16:00 – 23:00 Uhr

Samstag: 15:00 – 19:00 Uhr 


 
 

 
 

Florale Welten auch in Ulm – Luzia Simons zeigt Arbeiten in der Ulmer Schmuck-Manufaktur Ehinger-Schwarz

 
Von Donnerstag, 10. November 2016, bis Ende Januar 2017, zeigt der exklusive Schmuckhändler Ehinger-Schwarz in Kooperation mit der Galerie Schlichtenmaier Arbeiten von Luzia Simons auf dem Münsterplatz von Ulm. Wenn künstlerisches Tun auf Natur trifft, entstehen Kunstwerke von großem Zauber und hohem, auch ideellem Wert. Luzia Simons inszeniert Blumen auf einem Scanner und transferiert die zeilenweise abgetasteten Daten ins Rechnersystem, was sich in der Komposition und im monumentalen Endformat als hochkomplexer Prozess erweist. Ihre Arbeiten bringen aufgrund der speziellen Scan-Technik eine ganz eigene Tiefenschärfe hervor, die weder den Gewohnheiten des menschlichen Auges noch den Gesetzen des fotografischen Auges entspricht. Darüber hinaus verweist die digitale Umsetzung des Motivs indirekt auf Transfer-Ideen, die Luzia Simons konkret mit ihren Blumenmotiven, insbesondere der Tulpe, verbindet: Diese symbolbeladene Blume kam über den Orient nach Westeuropa, wo sie zur typisch niederländischen Pflanze avancierte, die nicht nur Prestigeobjekt, sondern im 17. Jahrhundert auch Anlass für den ersten Börsencrash der Menschheitsgeschichte wurde. Dass Luzia Simons sich am holländischen Goldenen Zeitalter mit seinem Bewusstsein für die Schönheit und die Vergänglichkeit der Dinge orientiert, ist offenkundig. Nur spielt in ihrem Werk auch mit hinein, dass sie selbst ›Objekt‹ des Kulturtransfers ist: geboren in Brasilien, kam sie zum Studieren nach Paris und zog danach nach Stuttgart und schließlich nach Berlin, wo sie heute lebt und arbeitet.

München leuchtet – Die Galerie Schlichtenmaier brilliert mit Meisterwerken auf der Messe HIGHLIGHTS vom 26. bis 30. Oktober 2016

 
Residenz München, Eingang Hofgarten
Residenzstraße 1, 80333 München

Stand Nr. A 9
Messetelefon 0151 42 61 80 61

26. – 30. Oktober 2016, 11.00 – 19.00 Uhr
Langer Abend, 27. November 2016  11.00 – 22.00 Uhr

Einladung als PDF
Unsere ONLINE-Ausstellung zur Messeauswahl

Die Galerie Schlichtenmaier präsentiert sich auf der Messe »HIGHLIGHTS Internationale Kunstmesse München« von 25. bis 30.10.2016, Stand A 9, mit gleich mehreren Schwerpunkten.
Ein größerer Komplex unserer Messepräsentation gilt Willi Baumeister und Oskar Schlemmer sowie auch ihrem Freundeskreis, die wesentliche Beiträge für die Moderne im deutschsprachigen Raum leisteten. Dieser fand über den Hölzel-Kreis (mit Adolf Fleischmann), über persönliche Kontakte (mit Julius Bissier) und über das Bauhaus (mit Paul Klee) zusammen. Als eigenständige Gestalt im Prozess der europäischen Moderne ist Pablo Picasso zu nennen, von dem wir zwei Grafiken aus der berühmten »Suite Vollard« zeigen.
Verschiedene Konstellationen führten in der Nachkriegskunst zu neuen stilbildenden Impulsen, die an unserem Münchner Messestand mit einer weiteren Gruppe herausragender Protagonisten präsentiert wird: mit Karl Otto Götz, dem letzten noch lebenden Großmeister des Informel, mit Peter Brüning, einem der vielseitigsten Maler der künstlerischen Bewegungen seiner Zeit, sowie Gerhard Hoehme, der zudem die Grenzen der Leinwand sprengte. Darüber hinaus ist Markus Prachensky zu erwähnen, der schon einer jüngeren, die informelle Bildsprache überwindenden Generation angehört.
Eine Sonderstellung bei unserem Messeauftritt nimmt Fred Thieler ein, dessen Beziehungen zu München in ausgewählten Arbeiten sichtbar werden – mit einem frühen Bild von 1958 aus der Galerie Stangl, einem Gemälde im Umfeld der Deckengestaltung im Münchner Residenztheater sowie einer Arbeit, die sogar im Titel »H. d. K.« signalisiert, dass es 1971 im Haus der Kunst gezeigt wurde.
Mit drei Einzelpositionen verweist die Galerie auf weitere Meilensteine der Kunstgeschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, welche die neuen Positionen der konkreten Kunst prägen: Rupprecht Geiger mit einer 1967 datierten Huldigung der Farbe Rot, eine seiner größten musealen Arbeiten dieser Zeit, die er je geschaffen hat, Erich Hauser, mit einer seltenen frühen plastischen Arbeit in Stahl um 1960 sowie Thomas Lenk mit einer seiner Schichtungen, die ihn mit seiner konkreten bildnerischen Konzeption um 1970 bereits berühmt machten.
   

 

 
  

Neue Arbeiten von Peter Sehringer

 

Kindheitserinnerungen, Jungensträume, lonesome cowboy … Peter Sehringer hat sich in den Mythos des Western begeben: offenen Auges, ungeschützt, leibhaftig. Unmittelbar wie sein Werk auf den Betrachter wirkt, so intensiv lässt sich der Maler auf seine Sujets ein. In seiner aktuellen Serie sind es die postmodernen Abbilder eines Genres, das als Gründungsmythos der USA, später des freien Westens, dann der Freiheit schlechthin vorwiegend im Film Furore machte. Diese Gattung zitiert Peter Sehringer mit einer atemberaubenden Empathie – nicht dass er einer Fiktion der Wildwestromantik huldigt, nein: er versetzt sich in deren Bildwelt. Er vereinnahmt sie in seinem charakteristischen Malstil, der scheinbar distanziert Situationen in schablonenhafter Allgemeingültigkeit zeigt – Silhouetten von Reitern und bewaffneten Menschen, anonymisierte Gruppen von Cowboys und von Indianern, verlassene Städte, wüste Präriegegenden. Zugleich ergreifen diese Bilder Besitz von ihm – und von uns – , eben weil sie der Erinnerung bereits vertraut sind, als seien wir einst dabei gewesen. Der Wilde Westens ist einer der wenigen Mythen der Neuzeit, deren Erfindung uns lehrt, wie die Sagen von jeher entstanden sein müssen. Geschaffen von einzelnen, verallgemeinert für viele, als Allgemeingut akzeptiert, zum weltschöpfenden Kulturgut erhoben und schließlich in gängigen Bildern und kolportierten Geschichten zum wahren Geschehen (v)erklärt. Der postmoderne Mensch lässt sich spielerisch darauf ein, schafft es aber auch, Teil dieses Geschehens zu werden. So schlüpft denn auch der Maler Peter Sehringer in die Rolle seiner Jugendhelden, reitet im Pulk seiner fiktiven Kameraden durch die Prärie, belauert, vielleicht auch beschützt von den Donnervögeln, das sind Indianer, die aus dem Nichts aufzutauchen scheinen und dorthin auch wieder verschwinden. Oder er versetzt sich in jenen Protagonisten, der mit lässigem, auch nervösem Finger am Abzug seines Revolvers menschenverlassene Städte in Beschlag nimmt. Die neuen Bilder Sehringers stellen einen Höhepunkt im Schaffen des Malers dar. In Zeiten tiefster Verunsicherung und der Sehnsucht nach Vertrautem, in Zeiten des World Wide Web, das grenzenlosen, das heißt auch über den einzelnen Verstand hinausgehenden Zugriff auf das Wissen der Welt zulässt, erschafft Peter Sehringer den Mythos eines »wilden«, das heißt auch urwüchsigen, rauen »Wilden Westen« neu, in dem der Einzelne in einer Allgemeinheit aufgehen und doch seine Individualität bewahren kann, in dem der Künstler und der Betrachter eins werden können. 

Online Ausstellung → P. M. Sehringer »Wild Wild West«
 
 

 
  

Stuttgart schlägt ART ALARM


Die Galerie Schlichtenmaier beteiligt sich am Samstag, 24.9., und am Sonntag, 25.9., beim 17. Galerienrundgang in Stuttgart – der Neuauflage des ART ALARM, während dem 22 Galerien die Trommel rühren: Die Kunst sammelt sich zum Start in die Herbstsaison. Am Kleinen Schlossplatz präsentiert der Holz- und Stahlbildhauer Werner Pokorny sein Werk unter dem Motto »Die Ambivalenz der Dinge«. Im Zentrum seines Schaffens steht die Chiffre des Hauses an erster Stelle – so konzentriert sich die Schau auf die extrem reduzierte, aber unendlich vielfältige wie vielschichtige Form des Hauses – man könnte auch sagen: des Seins. Denn zweifellos hat diese Darstellung stets mit dem Menschen und seinem Verhältnis zur Welt zu tun. Es lohnt sich also, den Rundgang im Herzen Stuttgarts zu beginnen oder dort, am Kleinen Schlossplatz, Station zu machen.
Der ART ALARM ist eine Initiative Stuttgarter Galerien zeitgenössischer Kunst, die gemeinsam eine Plattform geschaffen haben, um allen Freunden der Kunst – ob aus der Nähe oder aus der Ferne – einen Einblick in ihre Arbeit zu geben. Für Werner Pokorny, ehemaliger Professor an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und Vorsitzender des Künstlerbundes, ist es bereits die vierte Einzelausstellung in der Galerie Schlichtenmaier, Zeichen für die große Wertschätzung innerhalb des Programms. Den Besucher erwartet das Werk eines der wichtigsten Bildhauer im deutschen Südwesten. Wer sich über das gesamte Programm der Galerie Schlichtenmaier informieren möchte, kann gern auf deren Team zugehen – wir freuen uns auf Sie. 
 
GALERIENRUNDGANG
STUTTGART

SA 24.09.2016 11 – 20 Uhr
SO 25.09.2016 11 – 18 Uhr
 

 
  
 

Aktuelle Meldung

 
Es leben und arbeiten geschätzt 6.000 Künstlerinnen und Künstler in Berlin. Die Kunstzeitschrift »art – Das Kunstmagazin« hat sich in ihrer September -Ausgabe diesem »Freiraum« in Berlin gewidmet und acht davon im Umfeld ihrer Ateliers vorgestellt, darunter auch Luzia Simons, die schon auf der Aufmacherseite mit Bild und Text ein besonderes Augenmerk erhält, stellvertretend für die Kolleginnen und Kollegen. Der Fotograf und die Redakteurin waren sehr angetan, der Künstlerin bei der Arbeit über die Schulter sehen zu können – das sieht man nicht alle Tage, wie auf dem Scanner die Blumen-Arrangements entstehen, die Grundlage ihrer monumentalen Stillleben sind. Zur Zeit sind Arbeiten von Luzia Simons in den Archives Nationales in Paris und in den Museen Dahlem in Berlin zu sehen. Die Einzelausstellung in der Galerie Schlichtenmaier in Stuttgart ging am 10. September 2016 zu Ende. Ein Blick auf die Künstlerseite der Homepage bietet jedoch weiterhin den Zugang zu ihren Arbeiten.

Kurzbiografie
1953  geboren 1953 in Quixadá, Ceará / Brasilien
1978  Universitätsabschluss in Geschichte, Paris VIII, Vincennes
1984–86  Studium der Bildenden Kunst, Paris I, Sorbonne
lebt und arbeitet seit 1986 in Stuttgart in Berlin

  
 
 
 

 
  

Brasilianische Kunst in Deutschland zur Zeit der XXXI. Olympiade

 
Anlässlich der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro, die von 5. bis 21. August 2016 stattfinden, weist die Galerie Schlichtenmaier darauf hin, dass bis zum 10. September die Ausstellung »Luzia Simons – Florale Welten«, geheimnisvolle Gärten« in der Galerie am Kleinen Schlossplatz zu sehen ist. Die brasilianische Künstlerin lebt seit vielen Jahren in Deutschland und beschäftigt sich mit dem Thema des kulturellen Austauschs: historisch über das Blumenmotiv – wie etwa mittels der Tulpe, oder der Chrysantheme, die über die Türke bzw. Ostasien nach Europa kamen –, über die Biografie – die Brasilianerin lebte 1978 und 1984–86 in Paris, zog danach nach Stuttgart und 2008 nach Berlin –, sowie über die künstlerische Technik – mittels Scanner und Digitalisierung übersetzt sie die Ideen der klassischen Stilllebenmalerei in die neuen Medien.
 
Steht diese Ausstellung im Zeichen von Europa und seiner Geschichte, so entstand im Vorfeld auch eine Serie, die sich mit dem Rücktransfer gefasst: Die Reihe »Jardim« entstand nach langen Studienreisen in der südamerikanischen Heimat von Luzia Simon 2012 und 2014 – als Referenz an Brasilien. Wie schon in der grünen »Chrysanthemum«-Serie, die in Stuttgart zu sehen ist, verwendete die Künstlerin auch hier das japanisches Mitsumata-Papier, das die ganze Fülle an Grüntönen am besten im Pigmentdruck übertragen kann. Die satten Farben spiegeln die Schönheit der brasilianischen Natur wieder, bilden aber auch fiktive Sehnsuchtsräume ab. Die »Garten«-Bilder sind nicht nur Begegnungen mit der Kindheit, sondern spielen mit dem Reiz des Fremden oder scheinbar Vertrauten. Bewusst sammelte Luzia Simons die Pflanzen nicht im Urwald, sondern im kultivierten Landschaftsraum, der im wahrsten Sinne des Wortes auch verpflanzt worden war.
 
Aus dieser brasilianischen Reihe bilden wir eine »Jardim«-Arbeiten ab.. Zur Zeit sind sie in Schloss Chaumont, Frankreich, zu sehen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an schloss@galerie-schlichtenmaier.de.
 

Sommerpause in Schloss Dätzingen


Liebe Freunde der Galerie,

in unserer Galerie im Schloss Dätzingen treffen Sie uns im August nur nach telefonischer Absprache unter 07033 - 413 94 oder per E-Mail an schloss@galerie-schlichtenmaier.de. Der Standort am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart ist zu den gewohnten Zeiten Di – Fr 11 – 19 Uhr sowie Sa 11 – 17 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.


»art – Das Kunstmagazin« zu Besuch bei Luzia Simons

 
 

Video von den Ausstellungsvorbereitungen (Youtube)
 
Die Redaktion des »art«-Magazins hat Luzia Simons in ihren Fokus genommen: In der Online-Ausgabe berichtet sie über die Ausstellung »Stockage – Vanitas rerum«, die sie im Innenhof der Archives Nationales mit monumentalen Scannogrammen eingerichtet hat (http://www.art-magazin.de/). Die frei zugängliche Schau dauert bis zum 18. September 2016. Zwei Arbeiten aus dieser Bildserie sind in mannshohem Format auch in der Ausstellung ihres Werks in der Stuttgarter Galerie Schlichtenmaier zu sehen, die am 21. Juli 2016 eröffnet wird. In der Vorbereitungszeit dazu war auch die »art«-Redaktion zu Besuch im Berliner Atelier von Luzia Simons: für das Berlin-Special im September werden Künstler der Hauptstadt vorgestellt. Über zwei Stunden lang schauten die »art«-Journalisten Luzia Simons über die Schulter – zu sehen gab es als eine Art Preview Bilder, die tags darauf ihren Weg nach Stuttgart nahmen.
Zur aktuellen Ausstellung Luzia Simons / Florale Welten – geheimnisvolle Gärten 

Neues aus den Ateliers: Camill Leberer präsentiert

hier seine neueste Installation


Das inhaltlich, formal und materiell vielschichtige Schaffen von Camill Leberer, das man allzu rasch als raumplastische Malerei auffassen könnte, liest er selbst als dreidimensional: Gattungsgrenzen kennt er nicht, sieht sich aber durchaus als Bildhauer. Immer wieder verlässt er deshalb die Wand als Bezugsrahmen und erschafft luzide Denkräume, Gehäuse, die der Betrachter teils selbst, teils in Gedanken betreten kann. Seine jüngste Arbeit heißt
 
»durchleuchten«, Glas, Farbe, Holz, Neon, Seil, 230 × 160 × 201 cm, 2016.
 
Zwischen Konstruktivismus und arte povera hat der Künstler eine glasklare Bildsprache und ein komplexes Ordnungssystem entwickelt, die nicht im Widerspruch zueinander stehen, im Gegenteil: Es gelingt Camill Leberer, in bestechender Weise konkret zu werden und zugleich eine geistige Freiheit zu erhalten, welche uns eine künstliche und doch naturnah-reale Welt vorstellt. Der Postminimalismus im Werk fasziniert durch ein Spiel mit der Transparenz und der Undurchdringlichkeit des menschlichen Geistes: Camill Leberer lotet aus, »durchleuchtet«. Er macht das Denken sichtbar – wie kein anderer.
Außerdem gibt es Fotografien von Camill Leberer von bis zum 04. September 2016 in der Gruppenausstellung
»Der Künstler und Sein Ich. Das abstrahierte Selbstportrait In Der Fotografie Von 1960 bis 2000« in der 
Staatsgalerie Stuttgart zu sehen. 
Zu Camill Leberers Bereich auf auf unseren Künstlerseiten

Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen für Volker Lehnert

Preisverleihung am 15. Juli um 19.00 Uhr


Der Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen geht im Jahr 2016 an den Wittener Maler, Grafiker und Zeichner Volker Lehnert (geb. 1956 in Saarbrücken), der als Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart lehrt. Im Rahmen der Ausstellung »Linolschnitt heute X«, die von 16. Juli bis 3. Oktober 2016 in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen dauert, findet die Preisverleihung am 15. Juli um 19.00 Uhr statt.
 
Die Galerie Schlichtenmaier, die im Sommer 2014 eine Einzelausstellung sowie über den Jahreswechsel 2015/16 eine Gruppenausstellung mit Arbeiten des Künstlers zeigte, freut sich über den Preis, der einen Meister nicht nur der zeichnerischen Figuration, sondern auch einen der vielseitigsten Grafiker ehrt, der den Hoch- und Tiefdruck genauso gut beherrscht wie die Lithografie. Für den renommierten Preis haben sich über 550 Künstlerinnen und Künstler beworben – die Auszeichnung fällt dadurch umso mehr ins Gewicht.
 
Volker Lehnerts Werk, das die Galerie seit 2014 vertritt, zeichnet sich aus durch eine geheimnisvoll-irritierende Welt-Sicht zwischen Wildwestromantik und Architekturlandschaft, mit Elementen aus der Comic- und Medienbranche. Wer sich in diese scheinbar vertraute Welt begibt, stellt bald fest, dass sie längst aus den Fugen geraten ist, kann sich aber der Faszination für sie nicht entziehen.
Zu Volker Lehnerts Bereich auf auf unseren Künstlerseiten






Schloss Dätzingen / 71120 Grafenau
T + 49 (0) 70 33 / 4 13 94
F + 49 (0) 70 33 / 4 49 23
schloss@galerie-schlichtenmaier.de
 
Öffnungszeiten
Mi – Fr 11 – 18.30 Uhr
Sa 11 – 16 Uhr
und nach Vereinbarung
Kleiner Schlossplatz 11 / 70173 Stuttgart
T + 49 (0) 711 / 120 41 51
F + 49 (0) 711 / 120 42 80
stuttgart@galerie-schlichtenmaier.de
 
Öffnungszeiten
Di – Fr 11 – 19 Uhr
Sa 11 – 17 Uhr
und nach Vereinbarung

 
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