KÜNSTLER / Kunst nach 1945
Fred Thieler


Verfügbare Werke
Fred Thieler
um 1981 am Potsdamer Platz Foto: Gabriele Thieler
1916geboren in Königsberg
1936–41Medizinstudium
1946–50Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München
 Mitglied der Gruppe »ZEN 49«
1951–53Aufenthalt in Paris, Studium im »Atelier 17« bei Stanley William Hayter
 Kontakte zu Hartung, Poliakoff und Soulages
1953Mitglied der Neuen Gruppe München und des Deutschen Künstlerbundes
1959Professur an der Hochschule für Bildende Künste Berlin
1959/64Teilnahme an der documenta II und an der documenta III
1967Beteiligung an der Weltausstellung in Montreal, deutscher Pavillon
1972/73Gastprofessor am College of Art and Design, Minneapolis
1979–84Vizepräsident der International Association of Art, Paris
1980–83Vizepräsident der Akademie der Künste Berlin
1982Teilnahme am »Symposium Informell« in der Modernen Galerie des Saarland-Museums in Saarbrücken
1985Lovis–Corinth–Preis, Regensburg
1999gestorben in Berlin
 
 
 Einzelausstellungen (Auswahl)
 
2006Fred Thieler - Hommage zum 90. Geburtstag, Haus der Commerzbank am Pariser Platz, Berlin,
1999In memoriam - Fred Thieler (1916-1999), Martin-Gropius-Bau, Berlin, Deutschland
1992Städtische Sammlung, Schweinfurt, Deutschland
1991Fred Thieler - Dialog mit der Farbe, Kunsthalle in Emden, Stiftung Henri Nannen, Emden, Deutschland
Daniel-Pöppelmann-Haus, Herford, Deutschland
Städtische Sammlungen, Schweinfurt, Deutschland
Märkisches Museum der Stadt Witten, Deutschland
1990Graphisches Kabinett im Westend, Frankfurt a.M, Deutschland
Bielefelder Kunstverein, Bielefeld, Deutschland
 
 
 Gruppenausstellungen (Auswahl)
 
2013AUSDERZEIT, Kunst der 50er und 60er Jahre aus der Sammlung Ströher, Villa Schöningen Potsdam, Deutschland
2012Zauberspiegel - Die Sammlung nach 1945, Kunsthalle Bremen, Deutschland
Der Blick. Das Wort. Die Geste., RLB Kunstbrücke, Innsbruck, Österreich
2011 – 2012Private Passions - Kunsthalle blickt hinter die Kulissen privater Kunstsammlungen in Mannheim, Kunsthalle Mannheim, Deutschland
Phänomen INFORMEL Pioniere, Grenzgänger, Durchreisende, Museum für aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach, Deutschland
2011Fred Thieler – Arbeiten auf Leinwand und Papier 1952 – 1996, Kunsthalle Schweinfurt, Deutschland
Kunst in Berlin 1880-1980 - Neue Sammlungspräsentation, 2011, Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, Berlin, Deutschland
Schöne Aussichten - Wiedereröffnung der Neuen Galerie, Dauerausstellung, Museumslandschaft Hessen Kassel, Neue Galerie, Kassel, Deutschland
2010 – 201125 Jahre! - Sammlung Henri Nannen und Überraschungs-Gäste, Kunsthalle in Emden, Stiftung Henri und Eske Nannen, Emden, Deutschland
2010Cruise & Callas, Gegen die Form. Informel 1954-2010, Berlin, Deutschland
Märkisches Museum, Wiederbegegnung – Neupräsentation der Sammlung, Witten, Deutschland
museum kunst palast, Le grand Geste! – Informel and Abstract Expressionism, 1946 -1964, Düsseldorf, Deutschland
2009Staatsgalerie Stuttgart, Deutsches Informel, Stuttgart, Deutschland
2008Berlinische Galerie, Grafik im Licht, Berlin, Deutschland
Museum Morsbroich, Blattgold – Meisterwerke der Grafischen Sammlung des Museum Morsbroich, Leverkusen, Deutschland
2007Berlinische Galerie, Einblicke – Privatsammlung Piepenbrock, Berlin, Deutschland
Galerie Schlichtenmaier, Informel – eine Weltsprache, Grafenau, Deutschland
2006Berlinische Galerie, Bernd Koberling – Fred Thieler Preis 2006, Berlin, Deutschland
Kunsthalle Mannheim, Full House, Mannheim, Deutschland
Museum der Stadt Ratingen, Impulse – Informel und ZERO, Ratingen, Deutschland
2005Berlinische Galerie, Günter Umberg – Fred Thieler Preis 2005, Berlin, Deutschland
Kunstsammlung Chemnitz, Schrift. Zeichen. Geste., Chemnitz, Deutschland
1993Museum der Stadt Greifswald, Deutsches Informel, Greifswald, Deutschland
Städtische Galerie Haus Seel, `68-Kunst und Kultur, Siegen, Deutschland
Tutesall, Abstakte Kunst heute, Positionen in Berlin, Goethe-Institut, Luxemburg
Städtische Kunstsammlungen Chemnitz, Kunst nach 1945, Chemnitz, Deutschland
Bauhaus, ´68 – Kunst und Kultur, Dessau, Deutschland
Albertinum, >abstrakt<, Deutscher Künstlerbund, Dresden, Deutschland
Akademie der Künste, Akademie 1993, Berlin, Deutschland
Staatsgalerie moderner Kunst, Sammlung Etta und Otto Stangl: Von Klee bis Poliakoff, München, Deutschland
 
 
 
 Öffentliche Sammlungen
 
National Gallery of Modern Art, New Delhi
Städtische Galerie Wolfsburg
Berlinische Galerie
Chelsea Art Museum, New York
Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen
Kunsthalle Bremen
Kunstpalais Stadt Erlangen
Landesmuseum Mainz
Museum Folkwang, Essen
Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf
Museum Morsbroich, Leverkusen
Museum Villa Haiss, Zell am Harmersbach
Für Fred Thieler war Malerei ein Experimentierfeld. Seine Bilder, faszinierende abstrakte Bildwelten, entstehen spontan im kontinuierlichen Dialog mit der Farbe. Seine Vorliebe gilt neben dem Rot vor allem der Farbe Blau, die er oft mit Schwarz und/oder Weiß differenziert kontrastiert.
Fred Thieler: »Malen bedeutet für mich, die Erfahrungsanalogien und -differenzen zu registrieren und ein Erzeugnis zur Entstehung zu bringen, das – aus dem Malprozess entlassen – für den Betrachter wie für den Maler selbst sich als Reflexion menschlichen Daseinserlebnisses darstellt und anbietet. So erscheint mir ‚Malen’ ein Prozeß, dessen Wesensgehalt forschendes Tun ist – forschendes Tun als Ergebnis offener Analysen.«
 
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Sa 11 – 17 Uhr
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