KÜNSTLER / Kunst nach 1945
Wilhelm Imkamp


Verfügbare Werke
1906in Münster geboren
1920-22Kunstgewerbeschule Münster
1926-30Studium am Staatlichen Bauhaus Dessau (Josef Albers, Wassily Kandinsky und Paul Klee), zudem Besuche bei Lyonel Feininger, der keinen offiziellen Lehrauftrag hatte
1928/29Teilnahme an der Wanderausstellung „Junge Bauhausmaler“
1929Studienjahr in Paris
ab 1930freischaffender Künstler in Essen
1932Einzelausstellung mit gegenstandsloser Malerei im Essener Folkwangmuseum
bis 1945offiziell nur noch Porträtmaler
1939Militärdienst als Soldat bei der Luftwaffenbaukompanie; "Kriegsmaler" an der Westfront
1946im Zuge der Entnazifizierung als „unbelastet“ eingestuft
Beitritt zur Künstlervereinigung „Neue Gruppe“
1948Umzug nach Asperg bei Stuttgart; Freundschaft mit Ida Kerkovius und Kunstsammler Erich Schurr
1950er- und 1960er-Jahrenunzählige Ausstellungsbeteiligungen, etwa 40 Einzelausstellungen im In- und Ausland
1951Beitritt der Künstlervereinigung „Gruppe sw“
1953Umzug nach Stuttgart
1959Ehrenamt in der Jury und Hängekommission des Kunstvereins
1979Verleihung des Professorentitels
1990in Stuttgart gestorben
Die Malerei von Wilhelm Imkamp wächst, ohne Studien oder Entwürfe, auf der Leinwand aus den ersten Farbsetzungen. Aus einem allumfassenden Urgrund verdichten sich die Farben zu Formereignissen. Meist die strenge Linie meidend, bindet Imkamp die Verdichtungen in ein kristallines Gefüge ein. Erinnerungen an Bekanntes können bereits im Gestaltungsprozess mitwirken (Kopf, Barke, Stadt). Meist jedoch geht Imkamp allein vom Zusammenwirken freier Formen aus. Häufig finden sich Bildtitel aufgrund der Assoziationen, die die neu hervorgebrachte Bildwelt wachrufen kann.
Zwar steigert sich die Farbe im Laufe der 1950er Jahre zu autonomer Leuchtkraft, aber dennoch bleibt ein Grundzug stets erhalten: Es wird nicht eine farbige Form auf die Fläche gesetzt, sondern die farbigen Ereignisse wachsen aus einem unergründlichen, mit rationalen Gesetzen nicht fassbaren Tiefenraum hervor, um nach ihrem Auftritt wieder in diesen hinabzusinken. 
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