KÜNSTLER / Kunst nach 1945
K.R.H. Sonderborg


Verfügbare Werke
1923im dänischen Sønderborg geboren
1941/42in Gestapo-Haft in das Konzentrationslager Fuhlsbüttel
1938-40kaufmännische Lehre in Hamburg
1946Privatschüler bei dem Maler Ewald Becker-Carus in Hamburg
1947-49Studium an der Landeskunstschule in Hamburg bei Willem Grimm und Maria May
1950Experimente mit verschiedenen Tuschetechniken
1951er nimmt den Künstlernamen Sonderborg an
1953Mitglied der Künstlergruppe "ZEN 49"
1958Teilnahme an der Biennale in Venedig; Umzug nach Paris
1959Teilnahme an der documenta II
1960Preis für Druckgrafik der Biennale in Tokio
1963Großen Internationalen Preis für Zeichnung auf der Biennale in São Paulo
1964Teilnahme an der documenta III
1965Umzug nach Stuttgart
1965-1990Professor für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart mit Unterbrechungen (Beurlaubungen)
1969/70Gastprofessor am Minneapolis College of Art and Design
ab 1980vier Jahre Prorektor der Stuttgarter Akademie
1986Gastprofessor am Art Institute in Chicago
1988Hans-Moltener-Preis
2008in Hamburg gestorben
Großstadtimpressionen, ausgelöst durch Aufenthalte in Paris, London und New York, Umweltgeräusche und der Jazz - sein Vater ist Jazzmusiker - spielen bei Sonderborg eine zentrale Rolle. Seit Anfang der fünfziger Jahre kommt Sonderborg mit dem amerikanischen Action Painting in Berührung. Mit spontanem Farbauftrag erreicht er die Darstellung eines strukturellen Gefüges, das Form im Zustand des Werdens sichtbar macht. Damit ist Sonderborgs Werk der amerikanischen gestischen Malerei weit näher als dem europäischen Informel.
Neben Gerhard Hoehme, K. O. Götz, Bernhard Schulze, Hann Trier und Peter Brüning gehört Karl Rudolf Hoffmann aus Sonderborg (Dänemark) zu den bedeutendsten und kraftvollsten Vertretern der deutschen informellen Malerei. Mal- und Zeichenprozess hinterlassen sichtbare Spuren. Seine Bildfindungen transformieren Materie durch die Schnelligkeit und rasante Kraft des Auftrags in Energie, die auch vor den Lithografien und Radierungen spürbar bleibt.
 
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