KÜNSTLER / Kunst nach 1945
Fritz Winter


Verfügbare Werke
1905in Altenbögge bei Unna geboren
1919Elektrikerlehre und ist als Bergmann tätig
 Anfang der zwanziger Jahre entstehen erste zeichnerische und malerische Versuche
1927-30Studium am Bauhaus in Dessau (u. a. bei Klee, Kandinsky, Albers und Schlemmer)
1929Ausstellung 'Junge Bauhausmaler'
um 1930Lehre an der Pädagogischen Akademie in Halle
1933Umzug nach München
1935Umzug nach Dießen am Ammersee
1939als Soldat an die Ostfront eingezogen, russische Gefangenschaft, aus der er erst 1949 entlassen wird
 Gründungsmitglied der Gruppe 'Zen 49'
Ab 1953Gastdozent an der Landeskunstschule Hamburg
1955-1970Professur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Kassel
1955/59Teilnahme an documenta I und II
1956Cornelius-Preis der Stadt Düsseldorf
1957Internationaler Graphikpreis Tokio; Preis der Internationalen Bau-Ausstellung Berlin
1958Preis der Weltausstellung Brüssel
1965große Retrospektive in verschiedenen Städten Deutschlands
1969"Große Bundesverdienstkreuz"
1975Fritz-Winter-Haus in Ahlen eröffnet
1976in Herrsching gestorben
Seine Experimente mit der„écriture auto-matique“, expressiver Handschrift und unverwechselbarem Malgestus haben Fritz Winter der informellen Malerei näher gebracht. Zu Winters Serie der 1960 entstandenen Papierarbeiten schreibt Werner Hofmann: „Fritz Winter hat uns ganz unerwartet mit einem neuen und fast möchte man sagen zyklischen Werk überrascht: - eine lange Reihe kleiner, kostbarer, sehr verdichteter Blätter auf Papier aus dem Schreibblock, mit leichtem, oft spielenden, manchmal zögernden Pinsel gemalt. Vom Inhaltlichen her sind es Improvisationen und Meditationen, die ein visuelles Erlebnis an den Licht-, Farb- und Formspielen der großen Natur draußen vor den Fenstern des Dießener Landhauses in ein abstraktes Gegenbild verwandeln oder einer inneren Bewegung auf der Klaviatur der Farbform-Abläufe zu bildnerischem Ausdruck verhelfen.“
Winters unbetitelte Gouachen sind durchtönt von einer enormen Leichtigkeit. Verschieden dichte Formen scheinen schwerelos über die gesamte Bildfläche zu schweben. Das vom Bilduntergrund ausgehende Licht hüllt das Formgefüge in eine verzaubernde Poesie. 
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