KÜNSTLER / Kunst nach 1945
Bernd Berner


Verfügbare Werke
Bernd Berner
1930geboren in Hamburg
1948/51Ausbildung zum Lithograph in Hamburg mit großer Begeisterung für den französischen Kubismus und Fernand Léger
1952Übersiedelung nach Stuttgart. Berner ist ein großer Bewunderer Willi Baumeisters, dessen 1947 erschienenes Buch "Das Unbekannte in der Kunst" nachhaltigen Einfluss auf Berners Kunst haben wird
 Tätigkeit als Lithograph an verschiedenen Kunstschulen
 Ende der 1950er Jahre entstehen seine ersten Farbfelder, die sogenannten Flächenräume
 1965 Zusammen mit Klaus Jürgen-Fischer, Eduard Micus, Erwin Bechtold und Rolf-Gunter Dienst gründet Berner 1965 die Künstlergruppe SYN, die die Idee einer ganzheitlichen Kunst jenseits der Festlegung eines Formalismus vertreten
1967Berner erhält den Villa-Romana-Preis und geht für ein Jahr nach Florenz
 Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland
1970Auflösung der Gruppe SYN
1971–1994Professur für Malerei an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim
1973künstlerischer Aufenthalt an der Cité des Arts in Paris
 Berner ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund und stellt dort ebenso regelmäßig aus wie in den Ausstellungen der Darmstädter Sezession oder den jährlichen Großen Kunstausstellungen im Haus der Kunst in München
 Berner lebt und arbeitet in Ateliers in Stuttgart, der Schweiz und in Paris
2002Bernd Berner stirbt in Stuttgart
 
 Einzelausstellungen (Auswahl)
1970Bernd Berner – Maler der Malerei, modern art galerie, Berlin
1982Bernd Berner – Struktur – Fläche – Raum, Galerie Wilbrand, Köln
1984Bernd Berner – Flächenraum (1959–1984), Landesmuseum Oldenburg
1991Kunsthalle Mannheim, Kunstverein Göppingen
2004Museum Villa Haiss, Zell am Harmesbach
2016Bernd Berner – Werke aus vier Jahrzehnten, VANH HAM Art Estate, Hamburg
2018Galerie Bindhold, Köln
 
 Gruppenausstellungen (Auswahl)
1961Internationale Malerei. Deutschorden-Schloss Wolframs-Eschenbach
1963Deutscher Künstlerbund, Jahresausstellung (1969, 1970, 1972, 1974, 1977, 1978, 1979, 1981, 1984, 1985, 1988, 1990, 1991)
1964Landesmuseum für Kunst- und Kulturgechichte
1965Institute of Contemporary Arts
1966Akademie der Künste, Berlin
1967Badischer Kunstverein, Nassauischer Kunstverein, Wiesbaden
1968Karl-Ernst-Osthaus Museum, Hagen
1969Kasseler Kunstverein
1969Künstlerbund Baden-Württemberg (1971, 1975, 1976, 1978, 1980, 1982, 1994)
1973Städtische Kunsthalle Recklinghausen
1977Darmstädter Sezession (1979, 1985, 1989, 1991, 1995, 1997, 1999, 2001, 2003), Staatliche Kunsthalle, Baden-Baden
1979Haus der Kunst, München
1987Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein
1990Heidelberger Kunstverein, Walker Hill Art Center, Seoul, Korea
1993Landeskunstwochen Aalen
1994Kreissparkasse, Esslingen-Nürtingen (1997)
1995Staatliche Kunsthalle Mannheim
2013Schloss Gottorf, Schleswig
Nach dem Zweiten Weltkrieg wollen einige Künstler, geprägt durch die Kriegserfahrung und die Gewaltherrschaft einen Neuanfang wagen und beginnen, die Farbe zum alleinigen Bildgegenstand zu erheben. Die Innovation: Nicht die Form oder die Figur, ein Symbol oder eine Handlung bestimmen das Bild, sondern allein die Farbe, weitestgehend losgelöst von jeder dienenden Aufgabe. Die Künstler beginnen, die Eigenwirkung und Funktion der Farbe hinsichtlich Licht, Raum, Fläche, Form, Materie, Zeit und Bewegung zu untersuchen. Die Farbe wird ihres Mantels der illusionierenden und repräsentierenden Funktion entledigt. Stattdessen zelebrieren die Künstler den ihr evozierten Klang, die psychische Energie der Farbe als Mittelpunkt des sinnlichen Erlebens.
Bernd Berners "Flächenräume“ sind poetisch aufgeladene Farbräume, die den Betrachter aktiv fordern, in das Bild hineinziehen und ihre Räumlichkeit durch die Ausstrahlungskraft der Farbsubstanz gleichzeitig auf ihn projizieren. 
Schloss Dätzingen / 71120 Grafenau
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