Galerie Schlichtenmaier – 40 Jahre Galerie in Schloss Dätzingen

Multiples Element 72/10 B, 1972
© Otto Herbert Hajek / VG Bild-Kunst, Bonn

Otto Herbert Hajek

Multiples Element 72/10 B, 1972

Holz, bemalt
45 × 45 × 15 cm

verso signiert, datiert und bezeichnet: HAJEK 5/5 72/10 B
Auflage: 5 Exemplare, jeweils unterschiedlich bemalt
(HAJEKO/R 2)

€ 4.000
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Ausstellungen: 30 Multiples. Contemporary Art in the Federal Republic of Germany, Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart 1973; Kunstverein Bruchsal 1976; O. H. Hajek. Aus meinem Atelier. Farbwege. Plastiken. Bilder. Graphik, Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg 1976

Literatur: Ausst.Kat. 30 Multiples. Contemporary Art in the Federal Republic of Germany, Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart 1973, Kat. Nr. 6, Abb. o. S.; Ausst.Kat.O. H. Hajek. Aus meinem Atelier. Farbwege. Plastiken. Bilder. Graphik, Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg 1976, Kat. Nr.39; O. H. Hajek. Platzmal, Aust.-Faltblatt, Galerie der Stadt Stuttgart, Kleiner Schlossplatz, Stuttgart 1969, o. Nr.; O. H. Hajek. Color Paths - Farbwege, Aust.-Kat., National Arts Centre. Ottawa - Torronto, 1970, Abb. o. S.; O. H. Hajek. Farbwege 1963-1971. Plastik + Farbe + Architektur, Ausst- Kat., Kunsthalle der Stadt Bielefeld, 1971, Abb. o. S.; O. H. Hajek. Farbwege, Ausst.-Kat., Kunstverein Mannheim, 1973, Abb, o. S.; Otto Herbert Hajek. Plastiken - Grafik, Ausst.-Faltblatt, Leverkusen 1973, Nr. 5; O. H. Hajek: Ikonographien. Zeichen, Plätze, Stadtbilder, Stuttgart 1978, Abb. S 12f.: O. H. Hajek, Sculture, pitture e opere urbanistiche, Ausst. Kat., Museo Nazionale di Caset Sant'angelo, Rom 1981, Abb. S. 101 bzw. o. S.; Anuschka Koos, O. H. Hajek, Eine Welt der Zeichen. Werkverzeichnis, Bonn 2000, S. 192, Nr. 381;, Nr. P 431, Abb. S. 198

Das Werk von Otto Herbert Hajek ist von der informellen Phase der 1950er Jahre und der Aufbruchstimmung im Nachkriegsdeutschland geprägt, in der abstrakte, unbelastete Formen stellvertretend für die Befreiung von Konventionen und Unterdrückung standen. Bei diesen frühen autonomen Werkgruppen »Raumknoten«, »Raumschichtungen« und »Räumliche Wände«, geht es Hajek um die Wirkung im Raum und dessen Definition sowie die unkonventionelle Gestaltung durch das Aufbrechen der plastischen Oberflächen. Anfang der 1960er Jahre findet er unter der konsequenten Weiterentwicklung seiner Formensprache zu den »Farbwegen» , in denen er durch den Einbezug von Signalfarben eine Steigerung im Ausdruck erzielt. Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland brachten dem Wahlstuttgarter internationale Popularität und steigerten seinen Bekanntheitsgrad über nationale Grenzen hinaus noch zu Lebzeiten. In den beginnenden 1970er Jahren widmet Hajek sich in einer kurzen Werkphase der »Multiplen Elemente« unter formgestalterischen Fragestellungen nach Reihung, Wiederholung und Variation, die ihren bemerkenswertesten Ausdruck in der Gestalt von Wandreliefs finden. Das 1972 geschaffene »Multiple Element 72/10 B« repräsentiert eine Variante aus einer Serie von insgesamt fünf formal gleich gestalteten Reliefs, die jedoch in ihrer Farbgebung prägnant voneinander abweichen.
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