Cordula Güdemann / Bilder aus der Farbe

Gesang für Godot, 2011
© Cordula Güdemann / VG Bild-Kunst, Bonn

Cordula Güdemann

Gesang für Godot, 2011

Gouache auf Papier
29,5 × 42 cm

verso signiert, datiert und betitelt: C. Güdemann 2011 Godots Bäumchen

(GUEDEMC/M 127)

€ 2.700
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Literatur: Cordula Güdemann. Maskenland. Maskland, Galerie der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen (Hrsg.), Berlin 2011, Abb. S. 11

Wer den Titel der kleinformatigen Gouache von Cordula Güdemann liest, ist versucht, an das absurde Theaterstück »Warten auf Godot« von Samuel Beckett zu denken – zumal die ans Groteske reichende Szenerie durchaus als Bühnenbild dazu fungieren könnte. Die Malerin verfremdet den Bezug allerdings durch den »Gesang für Godot«, für den fünf Protagonisten – sowie ein übergroßer Schatten – auf den Plan gerufen werden. Ob der Besungene sich nun in dem zentralen Wölkchen entmaterialisiert oder in der Schattenfigur unten links zu sehen ist (der auch vom Betrachter stammen könnte), sei dahingestellt. Das eigentliche Thema ist ohnehin eher eine ironisch-kritische Verbeugung vor dem allfälligen Kult mit Star-Tenören, die im inszenierten Wettbewerb – alle auf je einer eigenen Scholle – ihren Gesang zum besten geben, für wen auch immer: Godot?
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