»Wie Blüten gehn Gedanken auf«

Schriftsockelkomposition (Zwei  Blüten mit theoretischer Erläuterung), 1915
© Adolf Hölzel / Adolf-Hölzel-Stiftung

Adolf Hölzel

Schriftsockelkomposition (Zwei Blüten mit theoretischer Erläuterung), 1915

Bleistift auf Papier
29 × 22,5 cm

signiert und datiert o. r.: 24. Januar 1915 Hölzel
(HOELZEA/P 280)

€ 2.500
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Provenienz: Sammlung Beck, Stuttgart

Begleittext: »24.1.15 Hölzel. // Es ist keinesfalls leicht in Worte zu fassen, da Kunst eine Empfindungs- und vom technischen Standpunkte aus eine Gefühlssache ist. Das Gefühl liegt hier in der Hand. Diese muss sehr geübt werden, damit sie in jeder weise im Stande ist unserer Empfindung und den Wünschen des Intellekts gerecht zu werden. Wenn man z. B. als Übung eine grosse Anzahl 8 8er zeichnet, wird man, wenn man daran arbeitet, ein anderes Gefühl in der Hand haben, als etwa, wen(n) Die Übung aus 100 horizontalen oder vertikalen Strichen besteht. Diese verschiedenen Gefühle bei den verschiedenen Notwenigkeit(en) einer zeichnung entsprechend auszunützen. Für sehr kräftige Dunkelheiten und besonders solche Massen würde ich raten die nahezu kreisförmigen Übungen gefühlsmässig zu verwenden.«
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