Accrochage / Künstler der Galerie

21.6.61, 1961
© Julius Bissier / VG Bild-Kunst, Bonn

Julius Bissier

21.6.61, 1961

Tuschpinselzeichnung auf Zerkall Ingres
48 × 64,8 cm

datiert und monogrammiert o. l.: 21.6.61 J.B; verso bezeichnet: Julius Bisier Tusche 21.6.61
(BISSIJ/P 66)

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Ausstellungen: Kunsthandel Wolfgang Wittrock, Düsseldorf 1982 ;Galerie Herbert Meyer-Ellinger, Frankfurt/M. 1986 (Abb. auf der Einladungskarte)

Im Gegensatz zu den extrem seltenen Tuschen aus der Frühzeit von Julius Bissiers künstlerischem Schaffen der 1930er Jahren, in denen sich noch gegenständliche Assoziationen nachvollziehen lassen, sind die zu Beginn der 1960er entstehenden Tuschpinselzeichnungen reduzierter und vergeistigter. Bissier strebte danach, Zeichen für seine Gefühle und »die Seele der Welt« zu formulieren. Er selbst bezeichnet die Tuschen als sein »Sakrament«. Um sie zu erschaffen, versetzte sich Bissier in einen Zustand, der mit der Meditation der buddhistischen Mönche vergleichbar ist. Der Prozess der künstlerischen Arbeit erinnert an Exerzitien. Die Findung einer Form erfolgte in der ständigen Wiederholung und Variation des einen Zeichens, bis es für Bissier die angestrebte Gültigkeit enthielt. Falls er diese nicht vollends erreichte, vernichtete er seine Versuche umgehend.
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