Vom Gestus zum Zeichen / Informel — Hard Edge

Ohne Titel
© Georg Karl Pfahler / VG Bild-Kunst, Bonn

Georg Karl Pfahler

Ohne Titel, 1962

Gouache und Ölkreide auf Papier
49,8 × 65,1 cm

signiert und datiert u. l.: Pfahler 62
(PFAHLG/M 17)

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Georg Karl Pfahler gilt als einziger deutscher Vertreter der „Hard Edge“-Malerei. Mit seinen Hauptwerken, die ab Mitte der 1960er Jahre entstehen und sich durch scharf abgegrenzte Farbflächen auszeichnen, schafft er seine eigene Antwort auf die Kunst des „Abstrakten Expressionismus“ und des „Colour Field Painting“ in Amerika.
Den Arbeiten von Georg Karl Pfahler geht eine intensive Beschäftigung mit der Raumwirkung von Farbe voraus. An die das „Informel“ überwindenden „formativen“ Werke der 1950er Jahre schlossen sich Bilder an, in denen sich die malerischen Strukturen zu scharf konturierten Farbflächen verdichten. Die homogenen Farbflächen treten dem Betrachter autark, vom weißen Bildgrund losgelöst, entgegen. Der Betrachter behält als einzigen räumlichen Bezugspunkt sein visuelles Empfinden. Pfahler zählt mit seiner Konzeption und seinen ab den 1970er Jahren entstehenden „Farb-Raum-Objekten“ zu den bedeutenden Künstlern, von denen entscheidende internationale Impulse ausgingen.
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