Winfred Gaul / Pop Art

Rose d'Anvers, 1967
© Winfred Gaul / VG Bild-Kunst, Bonn

Winfred Gaul

Rose d'Anvers, 1967

Materialcollage, Formica auf Spanplatte
82 × 82 cm

verso mit Schablone gesprüht: GAUL 67, bezeichnet: Rose d'Anvers 82 x 82 cm
(GAULW/M 30)

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Literatur: Ausst.Kat. W.G. Signaux-Signaalen , Palais des Beaux-Arts, Bruxelles 1967, Amsterdam/Den Haag 1967, mit Farbabb. o. S.
Lothar Romain, Winfred Gaul. Werkverzeichnis der Gemälde. 1962-1983, Bd.II, Düsseldorf 1993, Nr. 477, Abb. S. 147

Die Arbeit »Rose d'Anvers« mit ihrem zugleich grellen wie harmonischen Farbklang von Blau- und Gelbtönen stammt aus der von Winfred Gaul am Anfang der 1960er Jahre begonnen Serie der »Verkehrszeichen & Signale«. Inspiriert durch die das urbane Leben ordnenden Verkehrszeichen entwickelt der Künstler vom ursprünglichen Kontext losgelöste Arbeiten mit Signalwirkung: Leuchtende Farben treffen auf klar umgrenzte Flächen. So erinnert die »Rose d'Anvers« mit der Form des Bildträgers, dem auf die Spitze gestellten Quadrat, noch an ein Straßenschild. Tatsächlich eignet sich Gaul diese Form an, um sie dann gezielt abzuwandeln: Am Rand der mit Formica-Laminat überzogenen Spannplatte wechseln sich runde und eckige Kanten ab, während die Binnenformen mit abgerundeten Ecken versehen sind, und auch erscheint das Zentrum des Zeichens - als Informationsträger - leer. Gaul verweigert sich so einer Entschlüsselung seiner Zeichen als Symbol oder Index. Farb- und Formwirkung selbst werden zum Inhalt des künstlerischen Signals, das gleichsam als ästhetisches Ausrufezeichen im Raum die Aufmerksamkeit des Betrachters einfordert.
Materialcollage, Formica auf Spanplatte
82 x 82 cm
verso mit Schablone signiert und datiert: GAUL 67, bezeichnet: Rose d'Anvers 82 x 82 cm
Literatur: Winfred Gaul. Werke der Pop Art, Galerie Schlichtenmaier, Grafenau 2016, S. 37; Kat. Winfred Gaul. Signaux - Signalen, Palais des Beaux-Arts, Bruxelles 1967, Amsterdam/Den Haag 1967, mit Farbabb. o. S.; Lothar Romain: Winfred Gaul. Werkverzeichnis der Gemälde. 1962-1983, Bd. II, Düsseldorf 1993, Nr. 477, Abb. S. 147, Farbabb. o. S.
(GAULW/M 30)

Die Arbeit »Rose d'Anvers« mit ihrem zugleich grellen wie harmonischen Farbklang von Blau- und Gelbtönen stammt aus der von Winfred Gaul am Anfang der 1960er Jahre begonnen Serie der »Verkehrszeichen & Signale«. Inspiriert durch die das urbane Leben ordnenden Verkehrszeichen entwickelt der Künstler vom ursprünglichen Kontext losgelöste Arbeiten mit Signalwirkung: Leuchtende Farben treffen auf klar umgrenzte Flächen. So erinnert die »Rose d'Anvers« mit der Form des Bildträgers, dem auf die Spitze gestellten Quadrat, noch an ein Straßenschild. Tatsächlich eignet sich Gaul diese Form an, um sie dann gezielt abzuwandeln: Am Rand der mit Formica-Laminat überzogenen Spannplatte wechseln sich runde und eckige Kanten ab, während die Binnenformen mit abgerundeten Ecken versehen sind, und auch erscheint das Zentrum des Zeichens - als Informationsträger - leer. Gaul verweigert sich so einer Entschlüsselung seiner Zeichen als Symbol oder Index. Farb- und Formwirkung selbst werden zum Inhalt des künstlerischen Signals, das gleichsam als ästhetisches Ausrufezeichen im Raum die Aufmerksamkeit des Betrachters einfordert.
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