Mythos Giverny

Giverny 3/VIII, 1993
© Ralph Fleck / VG Bild-Kunst, Bonn

Ralph Fleck

Giverny 3/VIII, 1993

Öl auf Leinwand
120 × 80 cm

verso signiert, datiert und bezeichnet: Giverny 3/VIII R. Fleck 93 R. FLECK
(FLECKR/M 8)

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Ralph Flecks besuchte Giverny mehrfach, als der postum wiedereröffnete Garten Claude Monets noch nicht touristisch überlaufen war. Später interessierte ihn gerade auch der ironische Blick auf die Voyeure des schönen Scheins. Was ihn anfangs jedoch beschäftigte, war die Stimmung unter bewölktem Himmel, um den lichtdurchfluteten Eindruck zu vermeiden - wie auch hier in dem Gemälde aus einer Serie aus den 1990er Jahren. Abgesehen davon, dass für Fleck der blaue Himmel zu wenig malerische Potenziale hat, geht es ihm in der Giverny-Reihe seit den späten 1980er Jahren auch um den Kontrast zwischen dem französischen und dem deutschen Impressionismus: »Die französischen Impressionisten haben ... etwas Mediterran-Heiteres, während die deutschen und holländischen ... schwerer, ... dunkler sind.« Fleck überführt das von kollektiven Vorstellungen geprägte Giverny-Bild in die deutsche Maltradition und gibt ihr eine eigene Prägung - »mal wirkt der Teich wie ein silberner Brei, die Seerosen manchmal wie kleine Törtchen auf schwimmenden Paletten«.
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