Joachim Kupke zum 70. Geburtstag

Die Heilige Praxedis, 2017
© Joachim Kupke / VG Bild-Kunst, Bonn

Joachim Kupke

Die Heilige Praxedis, 2017

Ölfarbe auf Leinwand/Holz, Barockrahmen
58,5 × 58,5 cm

verso signiert, bezeichnet und datiert: »Die Heilige Praxedis« Ölfarbe auf Leinwand auf Holz 2017
(KUPKEJ/M 29)

reserviert
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Joachim Kupkes Bild »Die Heilige Praxedis« ist ein Zitat aus der Jan Vermeer zugeschriebenen Arbeit aus dem Jahr 1655, die wiederum eine weitgehende Kopie eines Gemäldes von Felice Ficherelli, um 1645 entstanden, ist. Dieses Frühwerk weist noch nicht den typischen Stil Vermeers auf, was zur Folge hatte, dass es erst 1986 als einigermaßen gesichert gilt. In der Entstehungszeit bezeugte Vermeer damit seine Hinwendung zum Katholizismus. Joachim Kupke nimmt der Darstellung die grausame Verbindung der Heiligen mit der Märtyrerpflege, dreht das Porträtmotiv auf den Kopf und versieht die rechte und linke untere Seite mit den Silben »DA DA«. Gerahmt in einen barockisierenden Rahmen, spielt er mit der Geschichte des Bilds, verbeugt sich sozusagen vor Vermeer, der selbst als Kopist auftritt, überzeichnet die Vorlage mit dem Rahmen und der Inschrift zur dadaistischen Ikone und huldigt zudem seinem zeitgenössischem Kollegen Georg Baselitz, indem er die Figur umdreht.
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