KÜNSTLER / Zeitgenössische Kunst
Luzia Simons

Unkraut 6, 2006
© Luzia Simons / VG Bild-Kunst, Bonn

Luzia Simons

Unkraut 6, 2006

Bleistift und Aquarell
59 × 42 cm

signiert und datiert u. r.: Luzia Simons 2006
(SIMONL/P 4)

€ 1.500
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Luzia Simons ist – auch wenn man überwältigt vor ihren monumentalen Blumen-Scans steht – nicht auf der Suche nach dem absolut Schönen: Ihr Rückbezug auf das Goldene Zeitalter der Niederlande im 17. Jahrhundert enthält neben der Illusion des schönen Scheins auch ein Bekenntnis zum Vanitas-Gedanken, der in der Moderne vielfach aufgerufen wird. Auf der Zeichnung von 2006 entwirft Simons das poetische, teilweise durch Aquarellfarbe erhöhte Bild eines vegetabilen Inhalts: Der Titel nennt die Darstellung lapidar »Unkraut«. Gestisches und Geformtes bilden eine Einheit, die Mikro- und Makrokosmisches erkennen lassen – mal Blüten, mal diffuses Blattwerk, gesteigert noch durch zarte Lasuren. Das Geheimnis der Natur im Werden wie im Vergehen ist das eigentliche Thema des Blattes, das in einer Serie ähnlicher Motive entstand.
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