KÜNSTLER / Kunst nach 1945
Wilhelm Loth

Torso 4/57 - Hommage à Käthe Kollwitz, 1957
© Wilhelm Loth / VG Bild-Kunst, Bonn

Wilhelm Loth

Torso 4/57 - Hommage à Käthe Kollwitz, 1957

Bronze
70,5 × 34 × 16 cm

monogrammiert (punziert): WL
Auflage: 5 (+1) Exemplare
(LOTHW/S 45)

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Guss I befindet sich in den Städtischen Kunstsammlungen Darmstadt; Guss V im Folkwang-Museum, Essen. Das Künstlerexemplar in der Nationalgalerie Berlin
Literatur: Ausst.Kat. Wilhelm Loth, Skulpturen. Zeichnungen. Städtische Kunsthalle Recklinghausen. Recklinghausen 1970 Zeichnungen, Abb. Nr. 11
J. A. Schmoll genannt Eisenwerth. Wilhelm Loth. Bildwerke in Metall 1947 - 1972, Darmstadt 1976, Nr. 22
Ausst.Kat. Wihelm Loth. Torsi und Idole - Plastik – Zeichnung – Malerei, Städtisches Kunstmuseum, Spendhaus Reutlingen 1990, Nr. 6, Abb. S. 35
Ausst. Kat. Wilhelm Loth zu Ehren. Retrospektive, Mathildenhöhe Darmstadt 1995, Nr. 14, Abb. S. 72
Kuno Schlichtenmaier/Olivia Schott, Werkverzeichnis der Plastiken, in: Wilhelm Loth. Torso der Frau, Karlsruhe 2001, Nr. 206, Abb. S. 159, große Abb. S. 93

Aufgrund seiner Aufnahme als Stipendiat in der Villa Massimo hält sich Wilhelm Loth im Jahre 1959 für mehrere Monate in Rom auf, wo er mit der Bildhauerkunst des Gian Lorenzo Bernini in Kontakt kommt. Der Eindruck der sinnlich angehauchten Werke des barocken Meisters schlägt sich fortan in Loths plastischen Ausführungen in der gesteigerten Betonung der Körperlichkeit nieder. In dieser Phase verändert sich sein Stil weg von einer eher asketisch anmutenden, kantigen Gestal-tungsweise hin zu einer ausgeprägteren plas-tischen Ausformulierung der weiblichen Körperrundungen, wie es die 1957 entstandene Plastik »Torso 4/57 - In memoriam Käthe Kollwitz« auf eindrucksvolle Weise zeigt. Diese Arbeit ist das früheste der drei plastischen Werke, die Loth der Künstlerin Käthe Kollwitz widmet. Die in die hochrechteckige Rumpfform eingefügten, vertikal verlaufenden Stangen geben vor dem Leib verschränkte Arme wider. In Erinnerung an seine einstige und von ihm ein Leben lang hoch verehrte Mentorin ist Loth ein unvergleichliches Werk gelungen, bei dem die organischen Ausformungen von den stangenhaft reduzierten Armen »im Zaum gehalten« und damit einer zügellosen Entfaltung bildnerisch entgegengetreten wird.
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