KÜNSTLER / Zeitgenössische Kunst
Camill Leberer


Verfügbare Werke
Camill Leberer
C. Leberer 2016 vor »Varanasi 1«
1953geboren in Kenzingen im Breisgau
1978–84Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1979Akademiepreis der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1984Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg gGmbH
1984–86Atelier in Düsseldorf
1985Preisträger im Forum Junger Kunst, Wolfsburg
1987–88Dozent an der Fachhochschule Pforzheim
1988Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo
1990Förderpreis der Stadt Stuttgart
1991–92Gastprofessur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
2008Peter-Hans-Hofschneider-Preis der Kunststiftung Baden-Württemberg
2009Aufnahme in die Stiftung für Konkrete Kunst und Design, Ingolstadt
2011International Residencies Programme for Artists and Scholars , Sanskriti Foundation, Neu-Dehli
 
 lebt und arbeitet in Stuttgart
 
 
 Einzelausstellungen (Auswahl)
 
2019Tauchbad, Kunsthalle Göppingen
2017Städt. Museum und Kunstverein Pforzheim
Glanzstücke, Audi Museum Ingolstadt
2013Galerie der KSK Esslingen
2010Kunstmuseum Stuttgart
2009Camill Leberer - Szenenwechsel, Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt
2007Pfalzgalerie Kaiserslautern
Kunstmuseum Heidenheim
2005Kunsthalle Karlsruhe
Sprengelmuseum Hannover
Villa Zamder in Bergisch-Gladbach
2002Dommuseum Frankfurt a. M.
2000Museum Folkwang in Essen
Kunstverein Freiburg
1998Kunsthalle Göppingen
Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
1996Institut für moderne Kunst Nürnberg
Galerie der Stadt Stuttgart
Kunstverein Braunschweig
1994Städtische Galerie Würzburg
Städtische Galerie, Villingen-Schwenningen
1993Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen
1992Städische Galerie Ravensburg
1991Kunstverein Bochum
1990Kunsthalle Göppingen
Kunstverein Heidelberg
Kunsthalle Wilhelmshaven
 
 
 Gruppenausstellungen (Auswahl)
 
2020Die Illusion der Realität, Fotografische Positionen, Galerie Schlichtenmaier, Dätzingen
vor Ort – Messehighlights in der Galerie, Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart
2016Der Künstler und Sein Ich. Das abstrahierte Selbstportrait In Der Fotografie Von 1960 bis 2000, Staatsgalerie Stuttgart
2003Herbarium der Blicke, Bundeskunsthalle, Bonn
 
 
 Öffentliche Sammlungen
 
 Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt
 Museum Biedermann, Donaueschingen
 Wassermann Galerie, München
 Sammlung Erhard Witzel, Wiesbaden und Quadrat Dornbirn, Österreich
 Sammlung der Nationalbank von Südkorea
 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern
 Galerie der Stadt Stuttgart
 Museum Folkwang, Essen
 Kunstmuseum Bonn
 Pinakothek der Moderne, München
 Pforzheim Galerie
Den Ausgangspunkt im bildnerischen Schaffen von Leberer bildet die Installation. Als Material dienen ihm Metall und Glas, vorrangig unter Einbeziehung von Licht – natürlichem sowie auch künstlichem – und zunehmend die »Erscheinung« von Farbe. Seine Werkgruppen unterscheiden sich in Metallbilder, die direkt an der Wand angebracht sind, und solche, die sich als plastische Objekte aus Metall und Glas von ihr entfernen bzw. als Installation frei im Raum stehen. Formal an die Rauminstallation anschließend, entstehen seit 2003 vermehrt Kompositionen auf Metallplatten, bei denen das Kolorit intensiver ausgeprägt ist. Leberers Werke bestimmen aktiv die vorhandene Wirkung des Raumes – also der Architektur. Mit seinen Objekten bewegt sich Leberer auf einem die Grenzen der Gattungen Bildhauerei, Malerei sowie Architektur jeweils überschreitenden, ambivalenten Gebiet. Indem er diese vereint, erreicht er ein wechselseitiges Zusammenwirken. Im simultanen Erleben von Farbe und Licht in der räumlichen Dimension leistet Leberer seinen sowohl individuellen als auch autonomen künstlerischen Beitrag. Wichtige Impulse für sein heutiges bildnerisches Schaffen empfing Leberer aus Afrika, das er 2003/04 bereiste. Dieser Aufenthalt regte ihn vor allem zur Erweiterung und Intensivierung seiner Farbpalette an. Leberers Arbeiten sind in einem rational schwer erfassbaren Bereich zwischen Reflexion und Intuition anzusiedeln, weshalb sie sich bis auf einige Ausnahmen (z. B. die erwähnten Afrikabilder) beständig einer Beschreibung oder Benennung durch Titel entziehen. Einer rein rationalen Wirkung seiner Werke, welche er durch eine konsequente Anwendung eines gegenstandslosen, konstruktiv und geometrisch angelegten Form- und Farb-Repertoires bewirken könnte, stehen die Akzente der gestisch-linienhaften Elemente entgegen. In jüngster Zeit tritt der rational-konkrete Bezug mehr in den Vordergrund. 
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